Steigerung der Produktion geplant
Anglo American hat neue Kohle-Reviere im Visier
Der steigende Kohlebedarf in den boomenden Ländern China und Indien lässt nun auch Anglo American (WKN: A0MUKL) nach Zukauf-Möglichkeiten in der Kohlebranche suchen. Das Unternehmen ist dabei nicht allein, befindet sich in Konkurrenz unter anderem zur brasilianischen Vale (WKN: 897998) auf der Suche nach Kohle-Vorkommen. Der Konzern konzentriert sich dabei nach eigenen Angaben vor allem auf Vorkommen in Russland, der Mongolei sowie Indonesien und Mosambik. Welche Investitionen geplant sind, verrät Anglo American nicht.
Mit der Expansion innerhalb des Sektors will man den eigenen Kohle-Ausstoß weit mehr als verdoppeln, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden. Unternehmensangaben zufolge hat man 2009 in den australischen Kohlerevieren 12,6 Millionen Tonnen Kohle gefördert. Diese Produktion soll bis 2020 auf das Doppelte steigen, Zukäufe sollen weiteres Wachstum bringen. Die Sparte ist angesichts der wirtschaftlichen Wachstumsraten unter anderem in China attraktiv. Dort wird Kohle beispielsweise für die Energieerzeugung sowie für die Stahlproduktion, vor allem für die boomende Bau- und Mobilitätsindustrie, benötigt. Infolge der stark steigenden Nachfrage ist es in den vergangenen Monaten zu massiven Verschiebungen bei der Gestaltung von Lieferverträgen zugunsten der Kohleförderer sowie zu Preissteigerungen gekommen.
- Investitionen gebilligt: Anglo American - Milliardenprojekt Grosvenor hat grünes Licht 6.12.
- Quartalszahlen: Anglo American - Robuste Nachfrage aus Asien 29.7.
- Chinas Langfristpläne freuen Vale & Co.: Die Nachfrage nach Eisenerz und Kohle wird hoch bleiben 31.5.
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