<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

<channel>
	<title>GOLDINVEST.de &#187; Robert Rethfeld</title>
	<atom:link href="http://www.goldinvest.de/index.php/author/robert-rethfeld/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.goldinvest.de</link>
	<description>Das Portal für Edelmetall- und Rohstoffaktien.</description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 22:45:26 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Exodus an der B&#246;rse</title>
		<link>http://www.goldinvest.de/index.php/exodus-an-der-boerse-24771</link>
		<comments>http://www.goldinvest.de/index.php/exodus-an-der-boerse-24771#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 May 2012 08:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Rethfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Redaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Presse & Kolumnen]]></category>

		<category><![CDATA[2012]]></category>

		<category><![CDATA[Aktienfonds]]></category>

		<category><![CDATA[Aktienmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Aktienmärkte]]></category>

		<category><![CDATA[Anleger]]></category>

		<category><![CDATA[Anleihe]]></category>

		<category><![CDATA[Bärenmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Börse]]></category>

		<category><![CDATA[Bullenmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Diamanten]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Europa]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>

		<category><![CDATA[Futures]]></category>

		<category><![CDATA[Gewinn]]></category>

		<category><![CDATA[Gold]]></category>

		<category><![CDATA[Inflation]]></category>

		<category><![CDATA[Investments]]></category>

		<category><![CDATA[Investoren]]></category>

		<category><![CDATA[Kapitalfluss]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.goldinvest.de/?p=24771</guid>
		<description><![CDATA[„Die Massen haben sich bereits vor langer Zeit aus dem Aktienmarkt zur&#252;ckgezogen. Sie sind in alternative Investments mit h&#246;herer Verzinsung und damit gr&#246;&#223;erem Schutz vor Inflation eingestiegen. Jetzt haben auch Pensionsfunds die Erlaubnis erhalten, Aktien und Anleihen zugunsten von Immobilien, Futures, Gold und sogar Diamanten fallen zu lassen. Der Tod der Aktien sieht nach einem beinahe permanenten Zustand aus; irgendwann umkehrbar, aber nicht in der nahen Zukunft."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_15288" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><strong><a href="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-15288" title="Robert Rethfeld" src="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg" alt="Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de" width="128" height="154" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de</p></div></p>
<p><strong>„Die Massen haben sich bereits vor langer Zeit aus dem Aktienmarkt zur&#252;ckgezogen. Sie sind in alternative Investments mit h&#246;herer Verzinsung und damit gr&#246;&#223;erem Schutz vor Inflation eingestiegen. Jetzt haben auch Pensionsfunds die Erlaubnis erhalten, Aktien und Anleihen zugunsten von Immobilien, Futures, Gold und sogar Diamanten fallen zu lassen. Der Tod der Aktien sieht nach einem beinahe permanenten Zustand aus; irgendwann umkehrbar, aber nicht in der nahen Zukunft."</strong><br />
 <span id="more-24771"></span><br />
 Am 13. August 1979 erschien jener ber&#252;hmt-ber&#252;chtigte Artikel „The Death of Equities" in der „Business Week". Ende der 70er Jahre hielt der B&#228;renmarkt Wall Street und Investoren in seinem eisigen Griff; seit 13 Jahren war jeder Versuch gescheitert, die 1000-Punkte-Grenze im Dow Jones Index zu &#252;berwinden. Der S&amp;P 500 konnte die 100-Punkte-Marke nicht &#252;berwinden.</p>
<p>Der schwarze senkrechte Strich bezeichnet das Erscheinungsdatum des Artikels. Der Artikel gilt deshalb als Mutter aller Kontraindikatoren, weil der S&amp;P 500 nur wenige Monate sp&#228;ter die 100-Punkte-Marke hinter sich lassen konnte. Dies geschah mit steigendem Volumen (ein Hinweis auf die Nachhaltigkeit der Bewegung). Zwei Jahre sp&#228;ter wurde die 100-Punkte-Marke von oben getestet. Anschlie&#223;end begann der Bullenmarkt der 1980er und 1990er Jahre.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.nyse.vol.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.nyse.vol.PNG" alt="" width="438" height="234" /></a></p>
<p>Ein R&#252;ckgang des Handelsvolumens konnte in den 1970er Jahren zu keinem Zeitpunkt festgestellt werden. Dies ist jetzt anders. Seit den Jahren 2007/08 fallen die Handelsums&#228;tze kontinuierlich.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.nyse.ges.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.nyse.ges.PNG" alt="" width="439" height="234" /></a></p>
<p>Seit dem Beginn der Finanzkrise in den Jahren 2007/08 ist das t&#228;gliche Handelsvolumen an der NYSE um etwa 50 Prozent gefallen. An der Nasdaq ist der R&#252;ckgang weniger stark, aber 30 Prozent d&#252;rften es allemal sein (folgender Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.nasdaq.ges.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.nasdaq.ges.PNG" alt="" width="441" height="235" /></a></p>
<p>Die New York Times hat zum Thema Handelsvolumen einen interessanten Artikel ver&#246;f-fentlicht. http://tinyurl.com/cbxr758. Darin hei&#223;t es sinngem&#228;&#223;: „Der R&#252;ckgang des Handels-volumens trifft nicht nur die 13 offiziellen B&#246;rsen der USA. Auch die inoffiziellen B&#246;rsen wie die so genannten Dark Pools verlieren Volumen."</p>
<p>Man k&#246;nnte meinen, das Desinteresse sei auf die B&#246;rsen beschr&#228;nkt. Dies ist aber nicht so. Seit dem Jahr 2008 dominiert die Zahl der Monate mit Kapitalabfl&#252;ssen (folgender Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.aktien.flows.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.aktien.flows.PNG" alt="" width="443" height="228" /></a></p>
<p>Dargestellt sind die Kapitalbewegungen zu und aus US-Aktienfonds. Ob diese Fonds in einheimische oder aus US-Sicht ausl&#228;ndische M&#228;rkte investieren, spielt bei dieser Be-trachtung keine Rolle. Stellt man den Kapitalfluss kumuliert dar, so erh&#228;lt man den folgenden Chart.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.aktien.flows.kum.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.aktien.flows.kum.PNG" alt="" width="448" height="230" /></a></p>
<p>Zun&#228;chst ging das Desinteresse der Anleger mit fallenden M&#228;rkten einher. Als sich die M&#228;rkte im Fr&#252;hjahr 2009 erholten, stoppten die Abfl&#252;sse. Es gelang den Fonds jedoch nicht, netto neues Kapital anzulocken. Der August-Crash von 2011 verd&#252;sterte die Situation der Fonds. Obwohl die M&#228;rkte anschlie&#223;end stiegen, werden Kapitalabfl&#252;sse registriert. Daran &#228;nderte auch die Fr&#252;hjahrsrallye nichts.</p>
<p>Laut New York Times-Artikel betreffen die R&#252;ckg&#228;nge auch den Hochfrequenzhandel. Hochfrequenzh&#228;ndler handeln typischerweise nicht gegeneinander. Sie ben&#246;tigen den langsamen, traditionellen Trader oder Investor als Gegenpart.</p>
<p>Das Kapital flie&#223;t stattdessen in die Anleihenm&#228;rkte.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.anleihen.flows.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.anleihen.flows.PNG" alt="" width="446" height="229" /></a></p>
<p>Hier die kumulierte Darstellung.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.anleihen.flows.kum.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.anleihen.flows.kum.PNG" alt="" width="445" height="229" /></a></p>
<p><strong>Fazit: </strong>Der „New Economy-Hype" um das Jahr 2000 herum ersch&#252;tterte das seit Anfang der 1980er Jahre aufgebaute Selbstbewusstsein der Aktienkultur zum ersten Mal. Die Finanzkrise brachte den zweiten Schlag. Von diesem haben sich die Aktienm&#228;rkte volumentechnisch bisher nicht erholen k&#246;nnen. Das Kapital flie&#223;t stattdessen in Anleihen sowie Anleihenfonds.</p>
<p>Je mehr privates Kapital in Anleihenfonds flie&#223;t, desto st&#228;rker steigt die Abh&#228;ngigkeit der privaten Kapitalgeber von der R&#252;ckzahlungsf&#228;higkeit des Staates. Schon mittelm&#228;&#223;ig steigende Zinsen (=die Anleihen fallen) w&#252;rden in manchen Portfolios Sch&#228;den anrichten.</p>
<p>Dies ist ein weiterer Grund, warum beispielsweise die USA gezwungen sind, die Renditen auf einem niedrigen Stand zu halten. Die Sparer werden bestraft, die Schuldner belohnt. Die Autorin Carmen Reinhart beschreibt dieses Gebaren mit dem Schlagwort „Finanzielle Repression". http://tinyurl.com/cqyrzf3</p>
<p>Aktien- und Anleihenm&#228;rkte stehen in direkter Konkurrenz zueinander. In Japan kommt der Aktienmarkt auch deshalb nicht auf die Beine, weil enormes Kapital der Privatanleger &#252;ber die Postbank in japanische Anleihen flie&#223;t. Diese Gelder fehlen dem Aktienmarkt. Eine &#228;hnliche Entwicklung zeigt sich jetzt auch in den USA und in Europa. Solange die Kapitalfl&#252;sse mehr und mehr auf Anleihen ausgerichtet werden, haben die Aktienm&#228;rkte Probleme, Kurs zu halten. Dieses Problem kann sich nur dann l&#246;sen, wenn das bisher in Anleihenm&#228;rkte flie&#223;ende Geld in die Aktienm&#228;rkte zur&#252;ckkehrt.</p>
<p>Wann wird dies sein? Als der Markt Anfang der 1980er Jahre drehte, befand sich das KGV 10 (Kurs-Gewinn-Verh&#228;ltnis bezogen auf die Durchschnittsgewinne der vergangenen 10 Jahre) bei 10 (siehe Pfeil folgender Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.kgv.10.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120507.kgv.10.PNG" alt="" width="468" height="260" /></a></p>
<p>Aktuell zeigt es einen Wert von 25 an. Solche Zahlen werden eher mit Hochs als mit Tiefs verbunden. Auch wenn die KGVs f&#252;r die erwarteten Gewinne wesentlich niedriger liegen, so ist nicht sicher, ob die erwarteten Gewinne tats&#228;chlich eintreten. In Phasen einer wirtschaftlichen Abk&#252;hlung bzw. in Rezessionen werden aus Gewinnen Verluste, da l&#228;sst sich &#252;berhaupt kein KGV feststellen. Aus diesem Grund erscheint das KGV 10 ein vern&#252;nftiger Ma&#223;stab zu sein.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Seit 2007 ist ein Exodus an den US-B&#246;rsen zu verzeichnen. Schon einmal - im August 1979 - wurde der Tod der Aktien proklamiert. Mit der New York Times beginnen sich erstmals in diesem Volumen-Abw&#228;rtszyklus gr&#246;&#223;ere Medien f&#252;r dieses Thema zu interessieren.</p>
<p>Im Jahr 2003 schrieben wir bereits einmal eine Kolumne zum Thema „Tod der Aktien". Damals schlossen wir mit den Worten: „Demnach h&#228;tte Gold noch einen langen, positiven Weg vor sich; die US-Aktien w&#252;rden in den n&#228;chsten 10 Jahren nirgendwo hingehen. W&#228;hrenddessen warten wir geduldig auf einen Artikel in einem bedeutenden Wirtschaftsmagazin, der k&#252;hl analysierend und mit viel Berechtigung den n&#228;chsten Tod der Aktien verk&#252;ndet. Die Chance, dass dies geschieht, bevor wir in der N&#228;he des Endes eines langen, zehrenden und qu&#228;lenden B&#228;renmarktes angelangt sind, ist gering."</p>
<p>In einem Jahr sind die damals genannten 10 Jahre abgelaufen. Wir gehen davon aus, dass sich nach einer finalen Bereinigung im Jahr 2013 ein neuer Bullenmarkt entwickeln wird. Sie auch diesen Artikel http://tinyurl.com/d3nadpf</p>
<p>Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzm&#228;rkte in unserer handelst&#228;glichen Fr&#252;hausgabe.</p>
<p>Robert Rethfeld<br />
 Wellenreiter-Invest</p>
<p><strong>Zum Thema:</strong>
<ul class="similar-posts">
<li>Wellenreiter-Kolumne: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/erdoel-als-koenigsmacher-24000" rel="bookmark" title="21. Februar 2012">Erd&#246;l als K&#246;nigsmacher</a> <em>21.2.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne vom 4. Februar 2012: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/kauf-mir-einen-mercedes-benz-23837" rel="bookmark" title="6. Februar 2012">Kauf mir einen Mercedes-Benz</a> <em>6.2.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne vom 19. November 2011: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/vive-la-france-22948" rel="bookmark" title="22. November 2011">Vive la France!</a> <em>22.11.</em></li>
</ul>
<p><!-- Similar Posts took 273.015 ms --></p>
<br>Hinweis: GOLDINVEST.de bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die M&#246;glichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu ver&#246;ffentlichen. F&#252;r diese Inhalte &#252;bernimmt GOLDINVEST.de weder Haftung noch Gew&#228;hr. Dies gilt insbesondere f&#252;r unvollst&#228;ndige oder falsch wiedergegebene Meldungen, falsche Kursangaben und redaktionelle Versehen. Die Artikel stellen weder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel sind ausschlie&#223;lich f&#252;r die Leser von www.goldinvest.de und der Abonnenten der zugeh&#246;rigen e-mail Verteiler bestimmt und dienen einzig der Information der Leser. Die Verbreitung oder Wiedergabe in Ausz&#252;gen oder als Ganzes ist grunds&#228;tzlich nicht gestattet und bedarf der Zustimmung des jeweiligen Autors. Beachten Sie auch unsere Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen.<br>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.goldinvest.de/index.php/exodus-an-der-boerse-24771/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Sell in May and go away?</title>
		<link>http://www.goldinvest.de/index.php/sell-in-may-and-go-away-24689</link>
		<comments>http://www.goldinvest.de/index.php/sell-in-may-and-go-away-24689#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 07:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Rethfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Redaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Presse & Kolumnen]]></category>

		<category><![CDATA[2012]]></category>

		<category><![CDATA[Dow Jones]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

		<category><![CDATA[Index]]></category>

		<category><![CDATA[INVEST]]></category>

		<category><![CDATA[Messe]]></category>

		<category><![CDATA[Russland]]></category>

		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

		<category><![CDATA[Wellenreiter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.goldinvest.de/?p=24689</guid>
		<description><![CDATA[
Auf der Finanzmesse „Invest" in Stuttgart wurde die B&#246;rsenweisheit „Sell in May and go away" hei&#223; diskutiert. Eine solche Diskussion scheint nach dem Anstieg zwischen Oktober und April berechtigt.
 
 Die B&#246;rsenweisheit existiert nicht umsonst. Die spektakul&#228;ren Schw&#228;chephasen in 1997 (Russland-Krise), 1998 (Asien-Krise), 2001 (Rezession und Terrorismus) und 2002 (Endphase der Baisse 2000 - 2002) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_15288" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-15288" title="Robert Rethfeld" src="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg" alt="Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de" width="128" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de</p></div></p>
<p><strong>Auf der Finanzmesse „Invest" in Stuttgart wurde die B&#246;rsenweisheit „Sell in May and go away" hei&#223; diskutiert. Eine solche Diskussion scheint nach dem Anstieg zwischen Oktober und April berechtigt.</strong><br />
 <span id="more-24689"></span><br />
 Die B&#246;rsenweisheit existiert nicht umsonst. Die spektakul&#228;ren Schw&#228;chephasen in 1997 (Russland-Krise), 1998 (Asien-Krise), 2001 (Rezession und Terrorismus) und 2002 (Endphase der Baisse 2000 - 2002) lagen zwischen Mai und Oktober. Auch die Jahre 2008, 2010 und 2011 sahen wichtige Mai-Hochpunkte.</p>
<p>Die negative Phase zwischen Mai und Oktober eine Entwicklung der j&#252;ngeren Vergangenheit. Dies zeigt das saisonale Verlaufsmuster ab dem Jahr 1998 (blaue Linie folgender Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120430.dow.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120430.dow.PNG" alt="" width="447" height="244" /></a></p>
<p>Betrachtet man alle Jahresverl&#228;ufe im Dow Jones Index nach dem zweiten Weltkrieg, so l&#228;sst sich f&#252;r den Zeitraum Mai bis Oktober lediglich eine Seitw&#228;rtsbewegung ablesen (gr&#252;ne Linie obiger Chart).</p>
<p>Ein interessanter Aspekt ergibt sich, wenn man den Durchschnittsverlauf seit 1998 mit dem Durchschnittsverlauf von US-Wahljahren abgleicht (folgender Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120430.dow.wahljahre.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120430.dow.wahljahre.PNG" alt="" width="443" height="245" /></a></p>
<p>
W&#228;hrend das Verlaufsmuster seit 1998 Mai-Hochs bevorzugt, zeigen US-Wahljahre in der Regel einen wichtigen Tiefpunkt Ende Mai/ Anfang Juni (h&#228;ufig sogar das Jahrestief). Die Wahljahre 2000 und 2004 brachten wichtige Tiefpunkte im Mai.</p>
<p>Verweise auf das Jahr 2008 erscheinen berechtigt. Vor vier Jahren entwickelte sich aus einem Mai-Hoch eine katastrophale Abw&#228;rtsbewegung - und das in einem Wahljahr. Wir haben alle Verl&#228;ufe von Wahljahren nach dem zweiten Weltkrieg zur&#252;ckverfolgt. Ergebnis: Neben 2008 h&#228;tte man lediglich 1948 einen Verlust erlitten (in H&#246;he von etwa 7 Prozent).</p>
<p>Die Schlussfolgerung lautet: "Sell in May and go away" ist in Wahljahren nicht die richtige Strategie. Ein Kauf des Dow Jones Index Ende Mai erscheint als aussichtsreicher Trade. Ein Schwarzer Schwan - wie 2008 - ist eine Ausnahme.</p>
<p>Die in diesem Jahr starke Diskussion um „Sell in May" verstehen wir als Kontraindikator. Ein Kauf Ende Mai / Anfang Juni d&#252;rfte insbesondere dann interessant werden, wenn das Geld die schwachen H&#228;nde verl&#228;sst und in die starken H&#228;nde wechselt. Diesen Indikatoren sind insbesondere unsere Donnerstags- und Freitagsausgabe gewidmet.</p>
<p>Robert Rethfeld<br />
Wellenreiter-Invest</p>
<p><strong>Zum Thema:</strong>
<ul class="similar-posts">
<li>Wellenreiter-Kolumne: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/erdoel-als-koenigsmacher-24000" rel="bookmark" title="21. Februar 2012">Erd&#246;l als K&#246;nigsmacher</a> <em>21.2.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne vom 4. Februar 2012: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/kauf-mir-einen-mercedes-benz-23837" rel="bookmark" title="6. Februar 2012">Kauf mir einen Mercedes-Benz</a> <em>6.2.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/das-vorlaeufige-ende-der-us-hausbau-baisse-22659" rel="bookmark" title="31. Oktober 2011">Das vorl&#228;ufige Ende der US-Hausbau-Baisse</a> <em>31.10.</em></li>
</ul>
<p><!-- Similar Posts took 203.781 ms --></p>
<br>Hinweis: GOLDINVEST.de bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die M&#246;glichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu ver&#246;ffentlichen. F&#252;r diese Inhalte &#252;bernimmt GOLDINVEST.de weder Haftung noch Gew&#228;hr. Dies gilt insbesondere f&#252;r unvollst&#228;ndige oder falsch wiedergegebene Meldungen, falsche Kursangaben und redaktionelle Versehen. Die Artikel stellen weder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel sind ausschlie&#223;lich f&#252;r die Leser von www.goldinvest.de und der Abonnenten der zugeh&#246;rigen e-mail Verteiler bestimmt und dienen einzig der Information der Leser. Die Verbreitung oder Wiedergabe in Ausz&#252;gen oder als Ganzes ist grunds&#228;tzlich nicht gestattet und bedarf der Zustimmung des jeweiligen Autors. Beachten Sie auch unsere Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen.<br>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.goldinvest.de/index.php/sell-in-may-and-go-away-24689/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Warum ist der Euro so stabil?</title>
		<link>http://www.goldinvest.de/index.php/warum-ist-der-euro-so-stabil-24626</link>
		<comments>http://www.goldinvest.de/index.php/warum-ist-der-euro-so-stabil-24626#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 12:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Rethfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Redaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Presse & Kolumnen]]></category>

		<category><![CDATA[Aufwärtstrend]]></category>

		<category><![CDATA[China]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

		<category><![CDATA[Getreide]]></category>

		<category><![CDATA[Gold]]></category>

		<category><![CDATA[Kupfer]]></category>

		<category><![CDATA[Obama]]></category>

		<category><![CDATA[Rendite]]></category>

		<category><![CDATA[Reserven]]></category>

		<category><![CDATA[Rohstoffpreis]]></category>

		<category><![CDATA[Rohstoffpreise]]></category>

		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>

		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>

		<category><![CDATA[US-Dollar]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<category><![CDATA[Währung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.goldinvest.de/index.php/warum-ist-der-euro-so-stabil-24626</guid>
		<description><![CDATA[Die Rendite 10j&#228;hriger spanischer Staatsanleihen befindet sich bei 6 Prozent. Der spanische Leitindex IBEX weist einen Verlust von 20 Prozent auf. Der „PIIGS-Index" fiel in den vergangenen Wochen auf ein neues Jahrestief (blaue Linie folgender Chart).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_15288" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-15288" title="Robert Rethfeld" src="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg" alt="Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de" width="128" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de</p></div></p>
<p><strong>Die Rendite 10j&#228;hriger spanischer Staatsanleihen befindet sich bei 6 Prozent. Der spanische Leitindex IBEX weist einen Verlust von 20 Prozent auf. Der „PIIGS-Index" fiel in den vergangenen Wochen auf ein neues Jahrestief (blaue Linie folgender Chart).</strong></p>
<p><strong><span id="more-24626"></span></strong></p>
<p><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120423.piigs.PNG" alt="" width="443" height="254" /></p>
<p>Auch der franz&#246;sische Leitindex CAC 40 fiel j&#252;ngst im Vergleich zum Jahresbeginn 2012 ins Minus: Die Wahl in Frankreich bringt Unsicherheit.</p>
<p>Dies alles hat dem Euro nichts anhaben k&#246;nnen. Stur h&#228;lt sich der Kurs des Euro/Dollar oberhalb der Marke von 1,30. Warum ist dies so? Man k&#246;nnte meinen, dass die Investoren die US-M&#228;rkte schw&#228;cher einsch&#228;tzen als die europ&#228;ischen M&#228;rkte. Dem ist jedoch nicht so: Dow Jones Index und S&amp;P 500 zeigen St&#228;rke. Sie befinden sich deutlich oberhalb ihrer Hochpunkte aus dem Jahr 2011.</p>
<p>Eine andere Erkl&#228;rung d&#252;rfte der Sache n&#228;her kommen. Euro/Dollar und Rohstoffpreise korrelieren &#252;blicherweise positiv miteinander. Die Rohstoffe zeigen eine „versteckte" Stabilit&#228;t und st&#252;tzen so den Kurs des Euro/Dollar.</p>
<p>Als Beispiel l&#228;sst sich der Getreide-Index nennen. Der Index setzt sich zu ann&#228;hernd gleichen Teilen aus den Kursen f&#252;r Mais, Weizen und Sojabohnen zusammen.</p>
<p><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120423.getreide.PNG" alt="" width="443" height="258" /></p>
<p>Der Getreide-Index lief etwa bis zum Jahr 2007 seitw&#228;rts. Nach dem gro&#223;en Ausbruch im Jahr 2008 wurde die rote Unterst&#252;tzungslinie erfolgreich getestet. Der Preisanstieg in den Jahren 2010/11 verlief beinahe so stark wie im Jahr 2008. Es stellt sich die Frage, ob die Seitw&#228;rtsbewegung der Jahre bis 2007 auf Dauer passé ist. Wir vermuten: Der Getreide-Index d&#252;rfte die rote Unterst&#252;tzungslinie so schnell nicht wiedersehen. Der Abw&#228;rtstrend seit dem Fr&#252;hjahr 2011 war deutlich milder als derjenige im Jahr 2008. Gel&#228;nge es dem Index, die Hochpunkte von 2008 und 2011 erneut anzulaufen, so w&#252;rde die Wahrscheinlichkeit f&#252;r eine &#220;berwindung im dritten Versuch recht gro&#223; sein.</p>
<p>Auch der in diesem Index nicht enthaltende Verlauf des Reispreises zeigt sich stabil (folgender Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120423.reis.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120423.reis.PNG" alt="" width="443" height="240" /></a></p>
<p>Trotz der deutlichen Abw&#228;rtsbewegung im Jahr 2008 ist der seit dem Jahr 2002 laufende Aufw&#228;rtstrend intakt geblieben. Die Hoffnung gro&#223;er Reisverbraucher wie Indien, China oder den Philippinen auf fallende oder stabile Reispreise d&#252;rfte sich als unrealistisch erweisen.</p>
<p>Der sogenannte Basiseffekt dreht. Zwischen Mai und September 2011 fielen die Rohstoffpreise - darunter auch der &#214;lpreis - deutlich. Daraus folgt: Selbst wenn die Rohstoffpreise in den kommenden Monaten lediglich stagnieren w&#252;rden, w&#252;rde die Inflationsrate dennoch steigen.</p>
<p>Tankstellenpreise von 4 Dollar pro Gallone sind in den USA Realit&#228;t (siehe Chart).</p>
<p><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120423.tankstellen.PNG" alt="" width="447" height="250" /></p>
<p>Weder die Ank&#252;ndigung Obamas, ein Teil der nationalen Reserven freizugeben, noch die Erh&#246;hung der saudischen &#214;lproduktion haben hohe Preise an den Tankstellen verhindert. Gleiches gilt f&#252;r den europ&#228;ischen Markt. In den Wochen bis Pfingsten ist &#252;blicherweise mit einem weiteren Anstieg der Tankstellenpreise zu rechnen.</p>
<p>Seit mehr als einem Jahr ist das Platzen der Immobilienblase in China ein Thema. Ein Zusammenbruch der Infrastrukturt&#228;tigkeit w&#252;rde den Kupferpreis nach unten rei&#223;en. Davon jedoch kann keine Rede sein. Der Kupfer-Future in New York h&#228;lt sich mit aktuell 3,70 US-Dollar auf einem stabilen Niveau (folgender Chart).</p>
<p><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120423.kupfer.PNG" alt="" width="443" height="254" /></p>
<p>Die US-Kleinspekulanten (Small Specs) wetten massiv auf einen fallenden Kupferpreis (siehe Pfeil folgender Chart).</p>
<p><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120423.kupfer.smallspecs.PNG" alt="" width="442" height="241" /></p>
<p>Doch seit wann hat diese Gruppierung recht? Eine solch starke Negativ-Positionierung ist aller Erfahrung nach als Kontraindikator anzusehen.</p>
<p>Damit schlie&#223;t sich der Kreis zum Euro. Denn auch im Euro sind die Kleinspekulanten massiv short positioniert (siehe Pfeil folgender Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120423.euro.smallspecs.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120423.euro.smallspecs.PNG" alt="" width="442" height="240" /></a></p>
<p>
<strong>Fazit:</strong> Die Schw&#228;che der s&#252;dlichen Eurol&#228;nder schl&#228;gt bisher nicht auf den Euro durch. Die europ&#228;ische Gemeinschaftsw&#228;hrung h&#228;lt sich oberhalb der Marke von 1,30. Die Rohstoffpreise korrigieren seit einem Jahr, mehr aber auch nicht. Ein Zusammenbruch wie im Herbst 2008 fand nicht statt. Ab Mai unterst&#252;tzt der Basiseffekt steigende Inflationsraten. Die Positionierung der Kleinspekulanten erscheint extrem. Aller Erfahrung nach m&#252;ssen die US-Kleinspekulanten als Kontraindikator angesehen werden. Wir setzen f&#252;r die n&#228;chsten Monate auf wieder steigende Inflationsraten. Selbst wenn der Euro/Dollar doch noch die Marke von 1,30 unterschreiten sollte, so sollte die W&#228;hrung in den kommenden Monaten positiv auf steigende Inflationsraten reagieren.</p>
<p>Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzm&#228;rkte in unserer handelst&#228;glichen Fr&#252;hausgabe.</p>
<p>Robert Rethfeld<br />
Wellenreiter-Invest</p>
<p><strong>Zum Thema:</strong>
<ul class="similar-posts">
<li>Chartanalyse: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/edelmetalle-baeren-bleiben-am-ruder-24738" rel="bookmark" title="4. Mai 2012">Edelmetalle - B&#228;ren bleiben am Ruder</a> <em>4.5.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne vom 4. Februar 2012: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/kauf-mir-einen-mercedes-benz-23837" rel="bookmark" title="6. Februar 2012">Kauf mir einen Mercedes-Benz</a> <em>6.2.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne vom 31. Dezember 2011: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/eurodollar-in-2012-23391" rel="bookmark" title="2. Januar 2012">Euro/Dollar in 2012</a> <em>2.1.</em></li>
</ul>
<p><!-- Similar Posts took 235.965 ms --></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.goldinvest.de/index.php/warum-ist-der-euro-so-stabil-24626/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Signale f&#252;r das zweite Quartal</title>
		<link>http://www.goldinvest.de/index.php/wellenreiter-kolumne-vom-26-maerz-2012-die-signale-fuer-das-zweite-quartal-24383</link>
		<comments>http://www.goldinvest.de/index.php/wellenreiter-kolumne-vom-26-maerz-2012-die-signale-fuer-das-zweite-quartal-24383#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 12:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Rethfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Redaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Presse & Kolumnen]]></category>

		<category><![CDATA[Aktienmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Aktienmärkte]]></category>

		<category><![CDATA[Anden]]></category>

		<category><![CDATA[Börse]]></category>

		<category><![CDATA[Crash]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Einschätzung]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Euro-Krise]]></category>

		<category><![CDATA[FED]]></category>

		<category><![CDATA[Gold]]></category>

		<category><![CDATA[Investoren]]></category>

		<category><![CDATA[Korrektur]]></category>

		<category><![CDATA[Leitindex]]></category>

		<category><![CDATA[Performance]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Preis]]></category>

		<category><![CDATA[Rethfeld]]></category>

		<category><![CDATA[Technik]]></category>

		<category><![CDATA[US-Notenbank]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<category><![CDATA[Zentralbank]]></category>

		<category><![CDATA[Zentralbanken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.goldinvest.de/index.php/wellenreiter-kolumne-vom-26-maerz-2012-die-signale-fuer-das-zweite-quartal-24383</guid>
		<description><![CDATA[Im ersten Quartal verzeichnete eine geografisch verzweigte Gruppe (Brasilien, Dubai, Deutschland, Russland, die T&#252;rkei und Japan) Leitindex-Anstiege um oder oberhalb von 20 Prozent. Der amerikanische S&#038;P 500 stieg um 12 Prozent. Von den relevanten Weltmarktindizes gelang nur dem spanischen IBEX das Kunstst&#252;ck, das erste Quartal mit einem Minuszeichen zu beenden (jeweils per Stichtag 26.03.2012).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_15288" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-15288" title="Robert Rethfeld" src="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg" alt="Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de" width="128" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de</p></div></p>
<p><strong>Im ersten Quartal verzeichnete eine geografisch verzweigte Gruppe (Brasilien, Dubai, Deutschland, Russland, die T&#252;rkei und Japan) Leitindex-Anstiege um oder oberhalb von 20 Prozent. Der amerikanische S&amp;P 500 stieg um 12 Prozent. Von den relevanten Weltmarktindizes gelang nur dem spanischen IBEX das Kunstst&#252;ck, das erste Quartal mit einem Minuszeichen zu beenden (jeweils per Stichtag 26.03.2012).</strong></p>
<p><span id="more-24383"></span></p>
<p>Ein Blick auf die Durchschnittsperformance des Dow Jones Index seit 1930 zeigt, dass der Monat April zu den st&#228;rksten Monaten eines Jahres z&#228;hlt (siehe Pfeil folgender Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120326.dow.monate.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120326.dow.monate.PNG" alt="" width="468" height="235" /></a></p>
<p>Im Mai zeigen die Aktienindizes &#252;blicherweise Schw&#228;che. Der Juni ist ein wenig auff&#228;lliger Monat. Es bleibt anzumerken, dass der Dow Jones Index im April in den vergangenen sechs Jahren durchg&#228;ngig positiv endete. Wir wissen nicht, wann diese Serie rei&#223;t. Aber aus statistischer Sicht besteht in US-Wahljahren eine geringere Wahrscheinlichlicht f&#252;r ein positives Ergebnis als in anderen Jahren.</p>
<p>Auch ist auff&#228;llig, dass der Dow Jones Index seit Oktober 2011 sechs Monate hintereinander gestiegen ist. Um eine &#228;hnliche, ebenfalls in einem Oktober beginnende Serie zu finden, muss man bis 1985/86 zur&#252;ckschauen. Damals hielt die Serie von Oktober 1985 bis M&#228;rz 1986 (also sechs Monate). Im April 1986 fiel der Dow um knapp zwei Prozent.</p>
<p>Zuvor findet sich im Oktober 1982 eine Serie, die bis einschlie&#223;lich April (also sieben Monate lang) steigende Kurse brachte. Beide Vorkommisse fanden au&#223;erhalb von Wahljahren statt.</p>
<p>In US-Wahljahren folgt nach einem passablen ersten Quartal &#252;blicherweise ein schw&#228;cheres zweites Quartal (siehe Kennzeichnung folgender Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120326.dow.wahljahre.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120326.dow.wahljahre.PNG" alt="" width="447" height="242" /></a></p>
<p>Die Sitzungen der amerikanischen Fed d&#252;rften auch im zweiten Quartal Erwartungen produzieren, die nicht notwendigerweise gerechtfertigt sind. Wie Pimco-Boss Bill Gross darauf kommt, dass die Fed w&#228;hrend ihrer Sitzung am 25. April eine weitere Lockerung in Form von QE 3 verk&#252;nden wird, bleibt sein Geheimnis. Solange die Aktienm&#228;rkte ihre Aufw&#228;rtsbewegung fortsetzen oder lediglich konsolidieren, d&#252;rfte QE 3 kein Thema sein. Ein R&#252;ckgang der Aktienm&#228;rkte von 10 Prozent d&#252;rfte die Fed nerv&#246;s machen, ein Fall um 20 Prozent oder mehr d&#252;rfte die Fed zum Handeln zwingen. Eine weitere Fed-Sitzung findet am 20. Juni statt. An diesem Termin k&#246;nnte sich Handlungsbedarf f&#252;r die Fed ergeben. Der Juni hat - bei Betrachtung des Wahljahreszyklus - das Zeug zu einem unteren Umkehrmonat.</p>
<p>Niemand wei&#223;, ob es US-Pr&#228;sident Obama gelingt, die israelische F&#252;hrung von einem Angriff auf den Iran abzuhalten. Der israelische Ministerpr&#228;sident Netanyahu d&#252;rfte sich im Klaren dar&#252;ber sein, dass ein Angriff im zweiten Halbjahr wegen der US-Wahl nicht in Frage kommt. Entweder wartet er bis 2013 (die USA pr&#228;ferieren diese Option), oder er startet den Angriff noch im Fr&#252;hjahr in der Hoffnung, dass sich ein Fl&#228;chenbrand vermeiden l&#228;sst. Die israelischen B&#252;rger bef&#252;rworten inzwischen mehrheitlich einen Angriff. W&#252;rde ein Angriff in Q2 erfolgen, dann m&#252;sste man von einem steigenden &#214;lpreis und negativen Aktienm&#228;rkten ausgehen.</p>
<p>Es ist schwierig, hier Wahrscheinlichkeiten zuzumessen. Die Vernunft und die R&#252;cksicht auf die Schutzmacht USA lassen einen Angriff im zweiten Quartal unwahrscheinlich erscheinen. Doch wenn in Israel die Existenz&#228;ngste stetig gr&#246;&#223;er werden, dann entl&#228;dt sich die Spannung an einem Punkt X, dann l&#228;uft das Fass einfach &#252;ber. In einem solchen Fall wird das Taktieren &#252;ber den Haufen geworfen. Es geht dann einfach los. Man &#252;berlege nur, mit welch erschreckender Zwangl&#228;ufigkeit die beiden Weltkriege des vergangenen Jahrhunderts begannen. Mit anderen Worten: Niemand wei&#223;, was Netanjahu denkt. Nur wenige wissen, was er derzeit mit seinen Gener&#228;len bespricht. L&#228;sst er den Angriff bereits mit „Trocken&#252;bungen" fliegen? Sind die Ziele ausgesucht? Ist die Zahl der beim Angriff zum Einsatz kommenden Flugzeuge festgelegt? Sind die Tankf&#252;llungen berechnet? Diese Fragen d&#252;rften zu bejahen sein. Die einzig offene Frage d&#252;rfte die nach dem Zeitpunkt sein.</p>
<p>Dr&#252;cken wir unsere Einsch&#228;tzung so aus: Wir halten einen Angriff auf iranische Atomanlagen durch Israel in 2013 f&#252;r wahrscheinlicher als eine Attacke im zweiten Quartal. Auszuschlie&#223;en ist ein Angriff in Q2 aber nicht.</p>
<p>Was sagt uns der Anleihenmarkt? EZB-Chef Draghi („Das Schlimmste in der Euro-Krise ist vor&#252;ber") und die US-Notenbanker (Plosser, Lacker, Dudley, Kocherlakota, Stein und Powell als Aspiranten sowie Bernanke) signalisieren unisono keine weitere monet&#228;re Unterst&#252;tzung. Eine Bremspolitik  („Exit") weisen sie aber weit von sich. Da jedoch mit dem Auslaufen der „Operation Twist" Ende Juni 2012 ein Exitdatum existiert und die Investoren anhand von „QE 1 und „QE 2" wissen, dass das Ende einer Unterst&#252;tzung bedeutet, dass die Aktienkurse fallen und die Anleihenkurse steigen, sind Vorzieheffekte zu erwarten. Bei „QE 2" toppte der Aktienmarkt zwar final im Juli nach dem Auslaufen des Programmes, das Jahreshoch bildete sich jedoch bereits zwei Monate vorher Anfang Mai. &#196;hnliches - und diesmal m&#246;glicherweise noch etwas fr&#252;her, da in den beiden letzten Jahren jeweils „Sell in May and go away" die richtige Strategie war, sollte in diesem Jahr zu erwarten sein. Dies bedeutet f&#252;r die Anleihenm&#228;rkte eine Unterst&#252;tzung und einen zu erwartenden R&#252;ckgang des Renditeniveaus in Richtung 2 Prozent. Wir nehmen an, dass die &#196;ngste vor einem Bondscrash (vorl&#228;ufig) &#252;bertrieben sind, die Renditen d&#252;rften wieder zur&#252;ckgehen.</p>
<p>Die aktuelle Rally an den Aktienm&#228;rkten l&#228;uft mit sehr geringem Volumen. Wie stark sich das Handelsvolumen an der NYSE seit dem Jahr 2007 abgek&#252;hlt hat, zeigt dieser Chart.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120326.nyse.volumen.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120326.nyse.volumen.PNG" alt="" width="440" height="234" /></a></p>
<p>An der Nasdaq ergibt sich ein Abw&#228;rtstrend im Handelsvolumen erst seit dem Jahr 2008. Dieser f&#228;llt deutlich moderater aus (folgender Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120326.nasdaq.volumen.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120326.nasdaq.volumen.PNG" alt="" width="442" height="238" /></a></p>
<p>Weiterhin auff&#228;llig: Mitte Februar erreichte das Handelsvolumen an der Nasdaq seinen bisherigen H&#246;chstwert. Seither f&#228;llt das Volumen recht deutlich ab (von 1,9 Mrd. auf jetzt 1,6 Mrd.).</p>
<p>Dies ist der Grund, warum sich die Ratio des Nasdaq- zum NYSE-Volumen seit Mitte Februar negativ entwickelt (siehe Pfeil folgender Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120326.nasdaq.nyse.volumen.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120326.nasdaq.nyse.volumen.PNG" alt="" width="448" height="254" /></a></p>
<p>Sogenannte „Dark Pools" nehmen zwar Jahr f&#252;r Jahr einen steigenden Volumen-Anteil in Anspruch. Doch der Zuwachs gegen&#252;ber dem Vorjahr war gering, sodass man den Dark Pools nicht als Erkl&#228;rung f&#252;r den starken Abfall des Handelsvolumens heranziehen kann. Das schwache Handelsvolumen ist ein Negativ-Faktor f&#252;r die Aktienm&#228;rkte.</p>
<p>Genauso, wie man mit Fibonacci-Relationen auf Preisziele hinweisen kann, l&#228;sst sich diese Technik auf Zeitziele anwenden. Der 7. April stellt einen solchen Tag dar. Da der 7. April ein Samstag ist, sollte man um dieses Datum herum im Bezug auf eine Top-Bildung aufmerksam sein. Auch der 26. April erscheint interessant.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120326.zeitprojektion.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120326.zeitprojektion.PNG" alt="" width="442" height="244" /></a></p>
<p>weinrot = normale Zeitprojektion; orange = Donnerstag vor der Verfallswoche; rot = Verfallstag; dunkelgrau = Neumond; gelb = Vollmond</p>
<p>Vor 10 Jahren entwickelten wir diesen Ansatz. Wir verstehen darunter die Bildung von Fibonacci-Relationen von wichtigen B&#246;rsenwendepunkten gegen&#252;ber anderen wichtigen B&#246;rsenwendepunkten. Diese Relationen werden im Hintergrund per Excel-Chart berechnet und grafisch &#252;bersichtlich ausgegeben. Ein Balken stellt einen Tag dar. Der Balken ist umso h&#246;her, je mehr Fibonacci-Relationen diesen Tag zum Ziel haben.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Nachdem das erste Quartal positiv &#252;berraschen konnte, erwarten wir f&#252;r das zweite Quartal eine Korrektur an den Aktienm&#228;rkten. Der Umstand, dass die Zentralbanken in Q2 die H&#228;nde zun&#228;chst stillhalten d&#252;rften, unterlegt unsere Ansicht. Das Handelsvolumen bleibt bisher schwach. Zudem neigen die Aktienm&#228;rkte im zweiten Quartal in US-Wahljahren zur Schw&#228;che. Das zweite Halbjahr sollte verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig freundlich verlaufen.</p>
<p>Es ist jedoch selbstredend, dass sich die Abw&#228;rtsrisiken im Falle eines Angriffs Israels auf iranische Atomanlagen verst&#228;rken w&#252;rden. &#214;lpreis- und Inflationsrisiken w&#252;rden steigen, genauso wie die Gefahr einer Rezession. Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzm&#228;rkte in unserer handelst&#228;glichen Fr&#252;hausgabe.</p>
<p>Robert Rethfeld<br />
 Wellenreiter-Invest</p>
<br>Hinweis: GOLDINVEST.de bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die M&#246;glichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu ver&#246;ffentlichen. F&#252;r diese Inhalte &#252;bernimmt GOLDINVEST.de weder Haftung noch Gew&#228;hr. Dies gilt insbesondere f&#252;r unvollst&#228;ndige oder falsch wiedergegebene Meldungen, falsche Kursangaben und redaktionelle Versehen. Die Artikel stellen weder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel sind ausschlie&#223;lich f&#252;r die Leser von www.goldinvest.de und der Abonnenten der zugeh&#246;rigen e-mail Verteiler bestimmt und dienen einzig der Information der Leser. Die Verbreitung oder Wiedergabe in Ausz&#252;gen oder als Ganzes ist grunds&#228;tzlich nicht gestattet und bedarf der Zustimmung des jeweiligen Autors. Beachten Sie auch unsere Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen.<br>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.goldinvest.de/index.php/wellenreiter-kolumne-vom-26-maerz-2012-die-signale-fuer-das-zweite-quartal-24383/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Psychologie der runden Marke</title>
		<link>http://www.goldinvest.de/index.php/die-psychologie-der-runden-marke-24131</link>
		<comments>http://www.goldinvest.de/index.php/die-psychologie-der-runden-marke-24131#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 08:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Rethfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Redaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Presse & Kolumnen]]></category>

		<category><![CDATA[Aktien]]></category>

		<category><![CDATA[Asien]]></category>

		<category><![CDATA[China]]></category>

		<category><![CDATA[DAX]]></category>

		<category><![CDATA[Dow Jones]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[ERA]]></category>

		<category><![CDATA[Euro]]></category>

		<category><![CDATA[Europa]]></category>

		<category><![CDATA[FAZ]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>

		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

		<category><![CDATA[Gold]]></category>

		<category><![CDATA[Index]]></category>

		<category><![CDATA[INVEST]]></category>

		<category><![CDATA[Japan]]></category>

		<category><![CDATA[Leitindex]]></category>

		<category><![CDATA[Märkte]]></category>

		<category><![CDATA[Nikkei]]></category>

		<category><![CDATA[Rethfeld]]></category>

		<category><![CDATA[Welt]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.goldinvest.de/index.php/die-psychologie-der-runden-marke-24131</guid>
		<description><![CDATA[Der DAX versuchte sich in der vergangenen Woche an der &#220;berwindung der 7.000-Punkte-Marke (rote Linie folgender Chart). Er scheiterte zun&#228;chst. Bis zum Erreichen der Marke fehlen 30 Punkte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_15288" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-15288" title="Robert Rethfeld" src="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg" alt="Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de" width="128" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de</p></div></p>
<p><strong><br />
 Der DAX versuchte sich in der vergangenen Woche an der &#220;berwindung der 7.000-Punkte-Marke (rote Linie folgender Chart). Er scheiterte zun&#228;chst. Bis zum Erreichen der Marke fehlen 30 Punkte.</strong></p>
<p><span id="more-24131"></span></p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120303.dax.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120303.dax.PNG" alt="" width="447" height="252" /></a></p>
<p>Der Nasdaq Composite Index erreichte am vergangenen Mittwoch exakt die Marke von 3.000 Punkten. Diese konnte bei Freitag nicht &#252;berwunden werden.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120303.nasdaq.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120303.nasdaq.PNG" alt="" width="453" height="255" /></a></p>
<p>Und schlie&#223;lich erreichte der Dow Jones Index am Mittwoch ein Hoch von 13.055 Punkten. Eine &#220;berwindung schaffte er zun&#228;chst auch nicht. Per Freitag notierte der Dow bei 12.978 Punkten.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120303.dow.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120303.dow.PNG" alt="" width="446" height="259" /></a></p>
<p>Und da ist noch der Nikkei-Index, dem in der abgelaufenen Woche lediglich 135 Punkte bis zur 10.000-Punkte-Marke fehlten.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120303.nikkei.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120303.nikkei.PNG" alt="" width="450" height="242" /></a></p>
<p>Erg&#228;nzend sind der britische Leitindex FTSE 100 (er notiert knapp 6.000 Punkten) und der s&#252;dkoreanische Kospi Composite Index (dieser notiert bei exakt 2.034 Punkten) zu nennen.</p>
<p>Ist das Zufall? Oder steckt System dahinter? Wir haben in der Vergangenheit h&#228;ufiger die Beobachtung gemacht, dass wichtige Indizes gleichzeitig wichtige runde Marken erreichen. Wir glauben nicht an einen Zufall, aber auch nicht an eine bewusste Lenkung. Es ist einfach so, dass es immer wieder an wechselnden Zeitpunkten zu solchen psycho-logisch wichtigen H&#228;ufungspunkten kommt.</p>
<p>Man k&#246;nnte dagegen halten, dass sich immer eine x-beliebige Zahl von L&#228;nderindizes an psychologisch wichtigen Marken befindet. Das ist sicherlich richtig. Aber es kommt schon auf die Bedeutung dieser Indizes an. Der Dow Jones Index d&#252;rfte der wichtigste Aktien-Index der Welt sein. In Europa f&#252;hren der FTSE 100 und der DAX die Rangliste der Be-deutung vor den Indizes Frankreichs und Italiens an. Und in Asien sind Korea und Japan wirtschaftliche Schwergewichte, die lediglich von China &#252;bertroffen werden. Wenn ausgerechnet die Indizes dieser L&#228;nder an runden Marken notieren, dann hat dies eine enorme psychologische Bedeutung.</p>
<p>Das Paradebeispiel f&#252;r den Widerstand an einer runden Marke lieferte der Dow Jones Index. Die 1.000-Punkte-Marke war 16 Jahre lang ein un&#252;berwindbares Hindernis (folgender Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120303.dow1966.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120303.dow1966.PNG" alt="" width="444" height="242" /></a></p>
<p>Fazit: Die Leitindizes global gewichtiger Staaten befinden sich an runden Marken. Diese stellen einen psychologischen Widerstand dar. &#220;blicherweise werden Anstiege an solchen Marken zun&#228;chst gebremst. Es muss ja nicht so kommen wie im Dow Jones Index der 1970er Jahre, aber ein Pullback erscheint wahrscheinlich. Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzm&#228;rkte in unserer handelst&#228;glichen Fr&#252;hausgabe.</p>
<p>Robert Rethfeld<br />
 Wellenreiter-Invest</p>
<p>P.S. Ein kostenloses 14t&#228;giges Schnupperabonnement erhalten Sie unter www.wellenreiter-invest.de</p>
<p><a></a></p>
<br>Hinweis: GOLDINVEST.de bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die M&#246;glichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu ver&#246;ffentlichen. F&#252;r diese Inhalte &#252;bernimmt GOLDINVEST.de weder Haftung noch Gew&#228;hr. Dies gilt insbesondere f&#252;r unvollst&#228;ndige oder falsch wiedergegebene Meldungen, falsche Kursangaben und redaktionelle Versehen. Die Artikel stellen weder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel sind ausschlie&#223;lich f&#252;r die Leser von www.goldinvest.de und der Abonnenten der zugeh&#246;rigen e-mail Verteiler bestimmt und dienen einzig der Information der Leser. Die Verbreitung oder Wiedergabe in Ausz&#252;gen oder als Ganzes ist grunds&#228;tzlich nicht gestattet und bedarf der Zustimmung des jeweiligen Autors. Beachten Sie auch unsere Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen.<br>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.goldinvest.de/index.php/die-psychologie-der-runden-marke-24131/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Blickpunkt Japan</title>
		<link>http://www.goldinvest.de/index.php/blickpunkt-japan-24053</link>
		<comments>http://www.goldinvest.de/index.php/blickpunkt-japan-24053#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 09:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Rethfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Redaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Presse & Kolumnen]]></category>

		<category><![CDATA[Anleger]]></category>

		<category><![CDATA[Anleihe]]></category>

		<category><![CDATA[Deflation]]></category>

		<category><![CDATA[Dollar]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Europa]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

		<category><![CDATA[Gold]]></category>

		<category><![CDATA[Inflation]]></category>

		<category><![CDATA[Japan]]></category>

		<category><![CDATA[Märkte]]></category>

		<category><![CDATA[Nikkei]]></category>

		<category><![CDATA[Öl]]></category>

		<category><![CDATA[Ölpreis]]></category>

		<category><![CDATA[Rethfeld]]></category>

		<category><![CDATA[Schwäche]]></category>

		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>

		<category><![CDATA[Wellenreiter]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Zentralbank]]></category>

		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.goldinvest.de/?p=24053</guid>
		<description><![CDATA[Der japanische Yen verliert seinen Status als sicherer Hafen. Binnen weniger Wochen stieg der Dollar/Yen von 76 auf 81. Noch st&#228;rker zog der Euro/Yen an. Nachdem sich Anfang Februar die Zustimmung zu einem Hilfspaket f&#252;r Griechenland abzeichnete, begann das Kapital in den Euroraum zur&#252;ckzuflie&#223;en. Das Risiko gewann die Salonf&#228;higkeit zur&#252;ck.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_15288" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-15288" title="Robert Rethfeld" src="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg" alt="Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de" width="128" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de</p></div></p>
<p><strong>Der japanische Yen verliert seinen Status als sicherer Hafen. Binnen weniger Wochen stieg der Dollar/Yen von 76 auf 81. Noch st&#228;rker zog der Euro/Yen an. Nachdem sich Anfang Februar die Zustimmung zu einem Hilfspaket f&#252;r Griechenland abzeichnete, begann das Kapital in den Euroraum zur&#252;ckzuflie&#223;en. Das Risiko gewann die Salonf&#228;higkeit zur&#252;ck.</strong></p>
<p><span id="more-24053"></span></p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120225.dollar.yen.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120225.dollar.yen.PNG" alt="" width="391" height="225" /></a></p>
<p><span style="font-size: 10pt; line-height: 150%; font-family: Verdana; color: black;">Begr&#252;ndet wird die        Yen-Schw&#228;che mit dem schwachen wirtschaftlichen Umfeld in Japan. Daraus        resultieren Interventionen zugunsten des Dollar und geldpolitische        Lockerungsma&#223;nahmen der japanischen Zentralbank. Seltsam ist jedoch: Die        Interventionsbereitschaft der japanischen Notenbank zugunsten des Dollar        ist seit geraumer Zeit vorhanden, die Geldpolitik ist seit Jahrzehnten        locker und das wirtschaftliche Umfeld seit Jahrzehnten schwach. Warum        bricht der Yen ausgerechnet jetzt ein? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 150%; font-family: Verdana; color: black;">Die immerw&#228;hrende Pendelei des        internationalen Kapitals zwischen Sicherheit und Risiko d&#252;rften der Grund        sein. Das internationale Kapital rechnete mit einem Auseinanderbrechen der        Eurozone und floh in den japanischen Yen als vermeintlich sicherer Hafen.        Nachdem sich Anfang Februar die Zustimmung zu einem Hilfspaket f&#252;r        Griechenland abzeichnete, begann das Kapital in den Euroraum        zur&#252;ckzuflie&#223;en. Das Risiko gewann die Salonf&#228;higkeit zur&#252;ck.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 150%; font-family: Verdana; color: black;">Oder steckt hinter der Flucht        aus dem Yen noch etwas anderes? Bisher genie&#223;t Japan - als eines der        wenigen alten Industriel&#228;nder - einen positiven Realzins (rote Linie        folgender Chart).</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 150%; font-family: Verdana; color: black;"><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120225.realzinsen.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120225.realzinsen.PNG" alt="" width="403" height="235" /></a><br />
 </span></p>
<p>Dieser betr&#228;gt etwa 1 Prozent (Rendite 10j&#228;hriger japanischer Staatsanleihen bei 0,95%; Inflationsrate knapp unter null). Ein japanischer Anleger, der japanische Staatsanleihen kauft, verdient real Geld. In Europa und den USA ist der Realzins hingegen negativ. Entsprechend sind Kaufkraftverluste vorprogrammiert.</p>
<p>Was aber w&#252;rde geschehen, wenn die Inflationsrate in Japan anziehen w&#252;rde? Schon eine Inflationsrate von einem Prozent w&#252;rde den Realzins negativ werden lassen (falls die Renditen auf dem aktuellen Niveau verbleiben). Dies k&#246;nnte Anleger in japanischen Staatsanleihen dazu veranlassen, auf Alternativen auszuweichen.</p>
<p>Kann denn die Inflationsrate in Japan &#252;berhaupt steigen? Schlie&#223;lich befindet sich das Land seit 1990 in einer langgestreckten deflation&#228;ren Phase. Der folgende Chart zeigt den Verlauf der Inflationsraten in den USA, Euroland und Japan seit 1976.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120225.inflation.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120225.inflation.PNG" alt="" width="405" height="237" /></a></p>
<p>Japan ist gegen einen Anstieg der Inflationsrate - so diese Rohstoffinduziert ist - nicht immun. Im Sommer 2008 stieg die japanische Inflationsrate auf 2,3 Prozent (siehe Pfeil obiger Chart). Der Hauptgrund war der &#214;lpreisanstieg von 100 auf 150 US-Dollar binnen sechs Monaten.</p>
<p>Eine erwartbare Folge der Flucht aus dem Yen ist ein Anstieg des Nikkei-Index. Die Yen-Verbilligung erh&#246;ht die Wettbewerbsf&#228;higkeit japanischer Unternehmen auf dem Weltmarkt. Die positive Korrelation zwischen Dollar/Yen und dem Nikkei Index ist auf dem folgenden Chart gut zu erkennen.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120225.dollar.yen.nikkei.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120225.dollar.yen.nikkei.PNG" alt="" width="389" height="221" /></a></p>
<p>Doch ist diese Korrelation nicht ohne T&#252;cken. Als der japanische Realzins im Juni 2008 erstmals seit dem Jahr 1997 negativ wurde, begann der Nikkei-Index durchzusacken. Der Dollar/Yen hingegen stieg noch einige Monate weiter. Im Jahr 1997 geschah &#252;brigens &#228;hnliches.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Die Anleger fliehen aus dem Yen. Diese Flucht beg&#252;nstigt den Nikkei-Index: Die Wettbewerbsf&#228;higkeit japanischer Unternehmen zieht an. Dies geht solange gut, bis die Inflationsrate anzieht und den Realzins negativ werden l&#228;sst. Ein negativer Realzins verf&#252;gt &#252;ber das Potential, eine Rally im Nikkei Index abzuw&#252;rgen. Bis dahin d&#252;rfte sich ein Zeitfenster bieten, innerhalb dessen der Nikkei-Index investierbar sein d&#252;rfte.</p>
<p>Jedoch: Die Wolken am Horizont w&#252;rden sich insbesondere dann verdichten, wenn die Marktteilnehmer der Flucht aus dem Yen eine Flucht aus japanischen Staatsanleihen folgen lassen w&#252;rden. Aktuell liegen daf&#252;r zwar keine Anzeichen vor. Angesichts der nachfolgend dargestellten Formation sollte man jedoch nicht darauf wetten, dass dies so bleibt (folgender Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120225.rendite.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120225.rendite.PNG" alt="" width="409" height="233" /></a></p>
<p>Man liegt m&#246;glicherweise nicht falsch, wenn man annimmt, dass die Aasgeier, die &#252;ber Europa ihre Kreise zogen, sich in K&#252;rze neue Ziele suchen. Ein deutlicher Renditeanstieg in Japan w&#252;rde diese These verifizieren. Wurde Japan nur deshalb in Ruhe gelassen, weil ein Zweifrontenkampf zu zerm&#252;rbend gewesen w&#228;re? Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzm&#228;rkte in unserer handelst&#228;glichen Fr&#252;hausgabe.</p>
<p>Robert Rethfeld<br />
Wellenreiter-Invest</p>
<p>P.S. Ein kostenloses 14t&#228;giges Schnupperabonnement erhalten Sie unter www.wellenreiter-invest.de</p>
<p><a></a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span> </span></p>
<p><strong>Zum Thema:</strong>
<ul class="similar-posts">
<li>Kleine Erholung: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/deutsches-wirtschaftswachstum-treibt-euro-und-goldpreis-24844" rel="bookmark" title="15. Mai 2012">Deutsches Wirtschaftswachstum treibt Euro und Goldpreis</a> <em>15.5.</em></li>
<li>Miriam Kraus in Rohstoff Daily: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/griechenland-kann-sich-nach-wie-vor-nur-selbst-retten-24015" rel="bookmark" title="22. Februar 2012">Griechenland kann sich nach wie vor nur selbst retten</a> <em>22.2.</em></li>
<li>Boerse Stuttgart: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/gold-der-letzte-sichere-hafen-22617" rel="bookmark" title="26. Oktober 2011">Gold - Der letzte sichere Hafen?</a> <em>26.10.</em></li>
</ul>
<p><!-- Similar Posts took 199.824 ms --></p>
<br>Hinweis: GOLDINVEST.de bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die M&#246;glichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu ver&#246;ffentlichen. F&#252;r diese Inhalte &#252;bernimmt GOLDINVEST.de weder Haftung noch Gew&#228;hr. Dies gilt insbesondere f&#252;r unvollst&#228;ndige oder falsch wiedergegebene Meldungen, falsche Kursangaben und redaktionelle Versehen. Die Artikel stellen weder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel sind ausschlie&#223;lich f&#252;r die Leser von www.goldinvest.de und der Abonnenten der zugeh&#246;rigen e-mail Verteiler bestimmt und dienen einzig der Information der Leser. Die Verbreitung oder Wiedergabe in Ausz&#252;gen oder als Ganzes ist grunds&#228;tzlich nicht gestattet und bedarf der Zustimmung des jeweiligen Autors. Beachten Sie auch unsere Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen.<br>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.goldinvest.de/index.php/blickpunkt-japan-24053/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Erd&#246;l als K&#246;nigsmacher</title>
		<link>http://www.goldinvest.de/index.php/erdoel-als-koenigsmacher-24000</link>
		<comments>http://www.goldinvest.de/index.php/erdoel-als-koenigsmacher-24000#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 09:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Rethfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Redaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Presse & Kolumnen]]></category>

		<category><![CDATA[Aktienmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Anden]]></category>

		<category><![CDATA[Dollar]]></category>

		<category><![CDATA[Erdöl]]></category>

		<category><![CDATA[Erz]]></category>

		<category><![CDATA[FED]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>

		<category><![CDATA[Gold]]></category>

		<category><![CDATA[Hebel]]></category>

		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>

		<category><![CDATA[Konsolidierung]]></category>

		<category><![CDATA[Mali]]></category>

		<category><![CDATA[Messe]]></category>

		<category><![CDATA[Öl]]></category>

		<category><![CDATA[Ölpreis]]></category>

		<category><![CDATA[Ölpreise]]></category>

		<category><![CDATA[Rethfeld]]></category>

		<category><![CDATA[US-Wirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>

		<category><![CDATA[Wochenend-Wellenreiter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.goldinvest.de/?p=24000</guid>
		<description><![CDATA[W&#228;hrend die Preise an Deutschlands Tankstellen aktuell neue Allzeithochs erreichen, k&#246;nnen sich die US-Amerikaner vergleichsweise entspannt der Zapfs&#228;ule n&#228;hern. Der Durchschnittspreis betr&#228;gt 3,58 US-Dollar pro Gallone. Bis zur „magischen Marke" von 4 US-Dollar - 2008 und 2011 bereits erreicht - ist noch Luft (etwa 40 Cents; folgender Chart).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_15288" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-15288" title="Robert Rethfeld" src="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg" alt="Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de" width="128" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de</p></div></p>
<p><strong>W&#228;hrend die Preise an Deutschlands Tankstellen aktuell neue Allzeithochs erreichen, k&#246;nnen sich die US-Amerikaner vergleichsweise entspannt der Zapfs&#228;ule n&#228;hern. Der Durchschnittspreis betr&#228;gt 3,58 US-Dollar pro Gallone. Bis zur „magischen Marke" von 4 US-Dollar - 2008 und 2011 bereits erreicht - ist noch Luft (etwa 40 Cents; folgender Chart).</strong><br />
 <span id="more-24000"></span></p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120218.tank.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120218.tank.PNG" alt="" width="451" height="251" /></a></p>
<p>Nichtsdestotrotz wetzt die republikanische Partei bereits die Messer: Nach einem Bericht der New York Times http://tinyurl.com/7vmkkyn wollen die Republikaner das Thema „steigender &#214;lpreis" zum Wahlkampfthema machen. Sie wissen genau: Die saisonalen Muster sind recht verl&#228;sslich. Den US-Republikanern d&#252;rfte das folgende Verlaufsmuster bekannt sein.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120218.saisonal.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120218.saisonal.PNG" alt="" width="443" height="242" /></a></p>
<p>Der &#214;lpreis steigt &#252;blicherweise im Fr&#252;hjahr und Sommer. Das ist nat&#252;rlich beste Wahlkampfzeit, die man zu nutzen gedenkt. Ein steigender &#214;lpreis w&#252;rde der sich momentan verbessernden US-Verbraucherstimmung einen D&#228;mpfer versetzen und Obama in die Enge treiben.</p>
<p>Charttechnisch befindet sich der &#214;lpreis (Crude) an einer interessanten Stelle. Er „droht" aus einer Konsolidierung in einen Aufw&#228;rtstrend &#252;berzugehen. Der Ausbruch aus dem nachfolgend eingezeichneten Dreieck (blau) d&#252;rfte eine solche Bewegung ausl&#246;sen.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120218.crude.monat.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120218.crude.monat.PNG" alt="" width="428" height="261" /></a></p>
<p>Erd&#246;l der Sorte Brent spielt den Vorreiter: Brent hat j&#252;ngst die Marke von 120 US-Dollar &#252;bertroffen. Die Maximalsch&#228;tzungen der Banken f&#252;r das Jahr 2012 sind damit erf&#252;llt. Stiege der &#214;lpreis weiter, w&#228;ren Banken und Fonds zum Nachkauf sowie zur Adjustierung ihrer Prognosen gezwungen.</p>
<p>Die Frage, ob der &#214;lpreis im Vergleich zu den Aktienm&#228;rkten zu teuer ist, beantwortet der folgende Chart. Der stellt das Verh&#228;ltnis der Entwicklung des &#214;lpreises im Vergleich zum amerikanischen Leitindex Dow Jones Index dar.</p>
<p><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120218.erdoel.dow.PNG" alt="" width="454" height="255" /></p>
<p>Wie man erkennt, steht der &#214;lpreis seit dem Jahr 1998 im Begriff, sich von seiner au&#223;ergew&#246;hnlichen Schw&#228;che zum Dow Jones Index zu erholen. Auf diesem Weg hat der &#214;lpreis gerade einmal die Durchschnittsratio (rot) erreicht. W&#252;rde die Ratio erneut auf das Niveau von 1980 ansteigen, so w&#252;rde der &#214;lpreis - bei einem Dow Jones Index von 13.000 Punkten - das Niveau von 2.000 US-Dollar erreichen. &#214;l ist demnach nicht &#252;berteuert.</p>
<p>Sollte der &#214;lpreis weiter steigen, so w&#228;re die Frage zu stellen, ob sich eine solche Entwicklung positiv oder negativ auf die Aktienm&#228;rkte auswirken w&#252;rde. F&#252;r die Beantwortung dieser Frage erscheint ein Blick zur&#252;ck in die 70er und 80er Jahre notwendig. Auf dem folgenden Chart sind der &#214;lpreis und der Kursverlauf des S&amp;P 500 von 1972 bis 1982 gemeinsam abgetragen.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120218.erdoel.1972.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120218.erdoel.1972.PNG" alt="" width="452" height="262" /></a></p>
<p>Als der &#214;lpreis Anfang 1974 - nach einem starken Anstieg - einen Hochpunkt erreichte (schwarzer Pfeil obiger Chart), geriet die US-Wirtschaft in eine Rezession. Der &#214;lpreis fiel in dieser Zeit nicht, sondern stagnierte auf einem - f&#252;r damalige Verh&#228;ltnisse - hohen Niveau zwischen 10 und 11 US-Dollar. Der &#214;lpreisanstieg beeinflusste den Aktienmarkt auf negative Art und Weise.</p>
<p>Auch dem scharfen Anstieg der Jahre 1979/80 folgte eine Rezession. Die negative Reaktion der Aktienm&#228;rkte war zwar vorhanden, blieb aber moderater als 1973/74. Zwischen April und Dezember 1980 folgte eine kr&#228;ftige Aufw&#228;rtsbewegung. In diesem Zeitraum fiel der &#214;lpreis von 40 auf 36 US-Dollar.</p>
<p>1990 l&#246;ste der Anstieg des &#214;lpreises von 15 auf 40 US-Dollar eine Rezession und einen starken Einbruch an den Aktienm&#228;rkten aus. Als der &#214;lpreis im Oktober 1990 sein Hoch markierte, erreichten die Aktienm&#228;rkte ihren Tiefpunkt (n&#228;chster Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120218.erdoel.1987.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120218.erdoel.1987.PNG" alt="" width="454" height="264" /></a></p>
<p>Betrachtet man die Langfristperspektive, so k&#246;nnte der &#214;lpreis auf 170 US-Dollar steigen (siehe Pfeil folgender Chart), ohne dass er seinen Trendkanal nach oben verlassen w&#252;rde</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120218.erdoelseit1900.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120218.erdoelseit1900.PNG" alt="" width="446" height="249" /></a></p>
<p>Fazit: Charttechnisch und saisonal deutet sich ein weiterer Anstieg des &#214;lpreises an. K&#228;me es so, d&#252;rfte der &#214;lpreis zu einem gro&#223;en Thema im US-Wahlkampf mutieren. Ein wenig weitergedacht k&#246;nnten republikanische Strippenzieher auf den Gedanken kommen, den Iran-Konflikt auf welchem Wege auch immer anzuheizen. Schon stiege der &#214;lpreis und Obama w&#252;rde wackeln. Auch die Aktienm&#228;rkte h&#228;tten - wie die Charts aus den 1970er Jahren zeigen - bei einem zu starken Anstieg des &#214;lpreises ein Problem. Nebenbei w&#252;rde die Inflation ein Thema werden. Auch dies w&#228;re keine angenehme Debatte f&#252;r Obama und die Fed, die dann &#252;ber eine Verk&#252;rzung der Nullzinspolitik nachdenken m&#252;sste.</p>
<p>Es ist doch klar, dass die US-Republikaner die aktuelle „Erfolgsstory Barack Obama" noch auszuhebeln versuchen. Und das mit (fast) allen zur Verf&#252;gung stehenden Mitteln. Das Thema &#214;l k&#246;nnte dabei eine wichtige Rolle spielen. Neu w&#228;re das nicht. Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzm&#228;rkte in unserer handelst&#228;glichen Fr&#252;hausgabe.</p>
<p>Robert Rethfeld<br />
 Wellenreiter-Invest</p>
<p>P.S. Ein kostenloses 14t&#228;giges Schnupperabonnement erhalten Sie unter www.wellenreiter-invest.de</p>
<p><strong>Zum Thema:</strong>
<ul class="similar-posts">
<li>Wellenreiter-Kolumne vom 11. Februar 2012: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/die-usa-im-zugzwang-23910" rel="bookmark" title="13. Februar 2012">Die USA im Zugzwang</a> <em>13.2.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne vom 28. Januar 2012: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/portugal-und-weitere-auffaelligkeiten-23727" rel="bookmark" title="30. Januar 2012">Portugal und weitere Auff&#228;lligkeiten</a> <em>30.1.</em></li>
<li>Wellenreiter: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/chinas-das-ende-des-wachstums-22066" rel="bookmark" title="6. September 2011">Chinas - Das Ende des Wachstums?</a> <em>6.9.</em></li>
</ul>
<p><!-- Similar Posts took 227.147 ms --></p>
<br>Hinweis: GOLDINVEST.de bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die M&#246;glichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu ver&#246;ffentlichen. F&#252;r diese Inhalte &#252;bernimmt GOLDINVEST.de weder Haftung noch Gew&#228;hr. Dies gilt insbesondere f&#252;r unvollst&#228;ndige oder falsch wiedergegebene Meldungen, falsche Kursangaben und redaktionelle Versehen. Die Artikel stellen weder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel sind ausschlie&#223;lich f&#252;r die Leser von www.goldinvest.de und der Abonnenten der zugeh&#246;rigen e-mail Verteiler bestimmt und dienen einzig der Information der Leser. Die Verbreitung oder Wiedergabe in Ausz&#252;gen oder als Ganzes ist grunds&#228;tzlich nicht gestattet und bedarf der Zustimmung des jeweiligen Autors. Beachten Sie auch unsere Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen.<br>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.goldinvest.de/index.php/erdoel-als-koenigsmacher-24000/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die USA im Zugzwang</title>
		<link>http://www.goldinvest.de/index.php/die-usa-im-zugzwang-23910</link>
		<comments>http://www.goldinvest.de/index.php/die-usa-im-zugzwang-23910#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 11:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Rethfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Redaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Presse & Kolumnen]]></category>

		<category><![CDATA[Aktien]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Aufwärtstrend]]></category>

		<category><![CDATA[Bärenmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[China]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Dollar]]></category>

		<category><![CDATA[Dow Jones]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Export]]></category>

		<category><![CDATA[FAZ]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>

		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

		<category><![CDATA[Industrie]]></category>

		<category><![CDATA[INVEST]]></category>

		<category><![CDATA[Landwirte]]></category>

		<category><![CDATA[Prognose]]></category>

		<category><![CDATA[Rethfeld]]></category>

		<category><![CDATA[Roche]]></category>

		<category><![CDATA[Rohstoff]]></category>

		<category><![CDATA[Rohstoffmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Währung]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.goldinvest.de/?p=23910</guid>
		<description><![CDATA[313 Millionen Menschen bev&#246;lkern die Vereinigten Staaten von Amerika. Gem&#228;&#223; offizieller Prognosen der US-Beh&#246;rden und den UNO-Sch&#228;tzungen soll die US-Bev&#246;lkerung bis zum Jahr 2030 auf 365 Mio. anwachsen. Im Jahr 2050 sollen 422 Mio. Menschen das weite Land bev&#246;lkern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_15288" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-15288" title="Robert Rethfeld" src="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg" alt="Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de" width="128" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de</p></div></p>
<p><strong>313 Millionen Menschen bev&#246;lkern die Vereinigten Staaten von Amerika. Gem&#228;&#223; offizieller Prognosen der US-Beh&#246;rden und den UNO-Sch&#228;tzungen soll die US-Bev&#246;lkerung bis zum Jahr 2030 auf 365 Mio. anwachsen. Im Jahr 2050 sollen 422 Mio. Menschen das weite Land bev&#246;lkern.</strong><br />
 <span id="more-23910"></span></p>
<p>Der folgende Chart zeigt die voraussichtliche Entwicklung. Der Pfeil weist auf die heutige Einwohnerzahl hin.</p>
<p>
 <a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120211.bevoel.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120211.bevoel.PNG" alt="" width="442" height="251" /></a><br />
 <em>Quelle: US-Census</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p>Das bedeutet: Die Amerikaner brauchen Wirtschaftswachstum, um den Lebensstandard pro Kopf aufrecht zu erhalten. Und sie ben&#246;tigen Arbeitspl&#228;tze. W&#228;hrend Deutschland und Japan mit ihren sinkenden Bev&#246;lkerungszahlen netto kaum Arbeitspl&#228;tze schaffen m&#252;ssen, sind die US-Amerikaner auf einen monatlichen Zuwachs von etwa 100.000 Arbeitspl&#228;tzen angewiesen, nur um das Bev&#246;lkerungswachstum auszugleichen.</p>
<p>Seit dem Jahr 2000 fand dieser Ausgleich nicht mehr statt. Aktuell werden in den USA 132 Mio. Besch&#228;ftigte (ohne Staatsbedienstete und Landwirte) gez&#228;hlt. Die gleiche Anzahl wurde bereit im Jahr 2000 erreicht (n&#228;chster Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120211.beschaftigte.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120211.beschaftigte.PNG" alt="" width="463" height="254" /></a></p>
<p>Wie der obige Chart zeigt, ist der Nachkriegs-Aufw&#228;rtstrend gebrochen. Selbst im B&#228;renmarkt der 1970er Jahre wurden Arbeitspl&#228;tze aufgebaut. Seit dem Jahr 2000 geschieht dies nicht mehr.</p>
<p>Ihren vorl&#228;ufigen H&#246;hepunkt erreichte die offizielle US-Arbeitslosenquote im Oktober 2009. Seither ist sie von 10,0% auf 8,3% gefallen.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120211.alquote.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120211.alquote.PNG" alt="" width="470" height="257" /></a></p>
<p>Im Jahr 2000 arbeiteten 65% der US-Bev&#246;lkerung im arbeitsf&#228;higen Alter (15 bis 64). Aktuell sind es 58,5%. Viele Arbeitnehmer haben zwischenzeitlich aufgegeben und werden von den US-Arbeitsmarktstatistiken nicht mehr erfasst. Bei positiven Wirtschaftsdaten erhalten Menschen, die sich in dieser „Reserve" aufhalten, neue Hoffnung und str&#246;men auf den Arbeitsmarkt, so dass der Fall der Arbeitslosenquote durch diesen Effekt gebremst wird.</p>
<p>Zwischenfazit: Die US-Wirtschaft hat keine andere Chance als zu Wachsen und damit Arbeitspl&#228;tze zu schaffen. Die Verlagerung der Arbeitspl&#228;tze nach China ist keine Option. Die Schaffung von Arbeitspl&#228;tzen gelingt nur mit einer schwachen W&#228;hrung, da sonst die Wettbewerbsf&#228;higkeit leidet. Genauso wie Griechenland mit einer abgewerteten Drachme wettbewerbsf&#228;higer werden w&#252;rde (wobei es gilt, &#252;berhaupt erst einmal eine vern&#252;nftige Exportindustrie aufzubauen), w&#252;rden die USA mit einem schwachen Dollar das dringend ben&#246;tigte Wirtschaftswachstum ankurbeln k&#246;nnen.</p>
<p>Wie sehr die Finanzm&#228;rkte von einem sich verbessernden Arbeitsmarktumfeld profitieren, zeigt die nachfolgende Betrachtung. Die Zahl der Erstantr&#228;ge auf US-Arbeitslosenhilfe befindet sich seit dem Fr&#252;hjahr 2009 in einem Abw&#228;rtstrend.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120211.antraege.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120211.antraege.PNG" alt="" width="447" height="248" /></a></p>
<p>Betrachtet man die Erstantr&#228;ge verkehrt herum (invers) und legt sie in einen Chart mit dem Verlauf des Dow Jones Index, so erh&#228;lt man eine statistisch signifikante positive Korrelation (folgender Chart).</p>
<p>Ein sich verbessernder US-Arbeitsmarkt (die Zahl der Erstantr&#228;ge sinkt) geht mit einem steigenden Aktienmarkt einher.</p>
<p>Fazit: US-Pr&#228;sident Obama wei&#223;, dass seine Wiederwahl dann so gut wie sicher ist, wenn sich der Arbeitsmarkt positiv entwickelt. Er muss versuchen, die laufende Entwicklung zu unterst&#252;tzen. Die gr&#246;&#223;te Gefahr f&#252;r das Projekt Wiederwahl w&#228;re eine starker Dollar (= ein schwacher Euro). Denn dann w&#252;rden sich die ermutigenden Statistiken des US-Arbeitsmarktes wohl ins Negative verkehren. Die Amerikaner werden alles in ihrer Hand liegende tun, um eine Abwertung des Euro/Dollar zu verhindern. Bisher scheint dies zu gelingen. Aus Sicht der Intermarket-Korrelationen bedeutet ein stabiler bis steigender Euro einen steigenden Aktien- und Rohstoffmarkt. Die dabei in den USA entstehende Inflation d&#252;rfte die US-Regierung in Kauf nehmen. Dies &#228;ndert jedoch nichts daran, dass die USA in der Schaffung von Arbeitspl&#228;tzen m&#228;chtig „hinter der Kurve" liegen. Um die alte Trendlinie zu erreichen, w&#252;rde es eines mehrj&#228;hrigen Wirtschaftswunders ben&#246;tigen. Danach sieht es derzeit nicht aus. Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzm&#228;rkte in unserer handelst&#228;glichen Fr&#252;hausgabe.</p>
<p>Robert Rethfeld<br />
 Wellenreiter-Invest</p>
<p>P.S. Ein kostenloses 14t&#228;giges Schnupperabonnement erhalten Sie unter <a href="www.wellenreiter-invest.de" target="_blank">www.wellenreiter-invest.de</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Zum Thema:</strong>
<ul class="similar-posts">
<li>Wellenreiter-Kolumne: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/erdoel-als-koenigsmacher-24000" rel="bookmark" title="21. Februar 2012">Erd&#246;l als K&#246;nigsmacher</a> <em>21.2.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne vom 7. Januar 2012: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/ein-nominaler-schuldenabbau-bleibt-utopie-23470" rel="bookmark" title="10. Januar 2012">Ein nominaler Schuldenabbau bleibt Utopie</a> <em>10.1.</em></li>
<li>Wellenreiter Invest: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/die-angst-im-nacken-22580" rel="bookmark" title="24. Oktober 2011">Die Angst im Nacken</a> <em>24.10.</em></li>
</ul>
<p><!-- Similar Posts took 242.633 ms --></p>
<br>Hinweis: GOLDINVEST.de bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die M&#246;glichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu ver&#246;ffentlichen. F&#252;r diese Inhalte &#252;bernimmt GOLDINVEST.de weder Haftung noch Gew&#228;hr. Dies gilt insbesondere f&#252;r unvollst&#228;ndige oder falsch wiedergegebene Meldungen, falsche Kursangaben und redaktionelle Versehen. Die Artikel stellen weder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel sind ausschlie&#223;lich f&#252;r die Leser von www.goldinvest.de und der Abonnenten der zugeh&#246;rigen e-mail Verteiler bestimmt und dienen einzig der Information der Leser. Die Verbreitung oder Wiedergabe in Ausz&#252;gen oder als Ganzes ist grunds&#228;tzlich nicht gestattet und bedarf der Zustimmung des jeweiligen Autors. Beachten Sie auch unsere Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen.<br>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.goldinvest.de/index.php/die-usa-im-zugzwang-23910/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Kauf mir einen Mercedes-Benz</title>
		<link>http://www.goldinvest.de/index.php/kauf-mir-einen-mercedes-benz-23837</link>
		<comments>http://www.goldinvest.de/index.php/kauf-mir-einen-mercedes-benz-23837#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 09:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Rethfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Redaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Presse & Kolumnen]]></category>

		<category><![CDATA[Aktien]]></category>

		<category><![CDATA[Anleger]]></category>

		<category><![CDATA[Bärenmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Bullenmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Dow Jones]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Erz]]></category>

		<category><![CDATA[Euro]]></category>

		<category><![CDATA[FAZ]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>

		<category><![CDATA[Gold]]></category>

		<category><![CDATA[Index]]></category>

		<category><![CDATA[INVEST]]></category>

		<category><![CDATA[Kursziel]]></category>

		<category><![CDATA[Märkte]]></category>

		<category><![CDATA[Optionsscheine]]></category>

		<category><![CDATA[Wellenreiter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.goldinvest.de/?p=23837</guid>
		<description><![CDATA[„Oh Lord, won't you buy me a Mercedes Benz? My friends all drive Porsches, I must make amends". Janis Joplin - W&#228;re es nicht wunderbar, wenn sich die bleierne Schwere des seit 12 Jahren w&#252;tenden B&#228;renmarktes bald heben w&#252;rde? W&#228;re es nicht l&#228;ssig, wenn in den n&#228;chsten Jahren ein stabiler, lang anhaltender Bullenmarkt Automatismen zur&#252;ckholen w&#252;rde, wie wir sie in den 1980er und 1990er Jahren kannten? Jahre stabiler Anstiege, nur gelegentlich unterbrochen von Abw&#228;rtsphasen, die selten mehr als einige Monate andauerten? W&#228;re es nicht brillant, wenn die Strategie des „Buy the dip" erneut funktionieren w&#252;rde? W&#228;re es nicht fabelhaft, bei fallenden Kursen angst- und risikofrei kaufen zu k&#246;nnen? W&#228;re es nicht genial, lange Trends spielen zu k&#246;nnen und dabei Aktien von 10 auf 50, von 50 auf 100 und dann gar auf 500 Euro steigen zu sehen? Und w&#228;re es nicht gro&#223;artig, sich nach einigen Jahren - mit Optionsscheinen schon in k&#252;rzeren Zeitr&#228;umen - sich all die Mercedes-Benz und Porsches, die einige Freunde bereits haben, selbst kaufen zu k&#246;nnen? Oder die Finca auf Mallorca oder den Altersruhesitz mit Blick auf den Genfer See?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_15288" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-15288" title="Robert Rethfeld" src="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg" alt="Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de" width="128" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de</p></div></p>
<p><strong>„Oh Lord, won't you buy me a Mercedes Benz? My friends all drive Porsches, I must make amends". Janis Joplin - W&#228;re es nicht wunderbar, wenn sich die bleierne Schwere des seit 12 Jahren w&#252;tenden B&#228;renmarktes bald heben w&#252;rde? W&#228;re es nicht l&#228;ssig, wenn in den n&#228;chsten Jahren ein stabiler, lang anhaltender Bullenmarkt Automatismen zur&#252;ckholen w&#252;rde, wie wir sie in den 1980er und 1990er Jahren kannten? Jahre stabiler Anstiege, nur gelegentlich unterbrochen von Abw&#228;rtsphasen, die selten mehr als einige Monate andauerten? W&#228;re es nicht brillant, wenn die Strategie des „Buy the dip" erneut funktionieren w&#252;rde? W&#228;re es nicht fabelhaft, bei fallenden Kursen angst- und risikofrei kaufen zu k&#246;nnen? W&#228;re es nicht genial, lange Trends spielen zu k&#246;nnen und dabei Aktien von 10 auf 50, von 50 auf  100 und dann gar auf 500 Euro steigen zu sehen? Und w&#228;re es nicht gro&#223;artig, sich nach einigen Jahren - mit Optionsscheinen schon in k&#252;rzeren Zeitr&#228;umen - sich all die Mercedes-Benz und Porsches, die einige Freunde bereits haben, selbst kaufen zu k&#246;nnen? Oder die Finca auf Mallorca oder den Altersruhesitz mit Blick auf den Genfer See?</strong><br />
 <span id="more-23837"></span><br />
 Befragt man das Orakel der Charttechnik und dort die Langfristcharts, so ergibt sich nichts anderes. Allerdings mit einer „Wenn-dann-Option".</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.dax.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.dax.PNG" alt="" width="446" height="257" /></a></p>
<p>Diese „Wenn-dann-Option" lautet: Sollte die Marke von 8.000 Punkten &#252;berwunden werden, so ergibt sich ein Kursziel von 13.800 Punkten f&#252;r den DAX. Dieses errechnet sich aus der Spiegelung des dargestellten aufsteigenden Dreiecks an der 8.000-Punkte-Marke.</p>
<p>Als der Nasdaq Composite Index im Oktober 2002 auf 1.100 Punkte fiel, war allen Anlegern klar, dass es eine lange, lange Zeit ben&#246;tigen w&#252;rde, bevor die 5.000-Punkte-Marke wieder erreicht werden w&#252;rde.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.nasdaq.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.nasdaq.PNG" alt="" width="451" height="255" /></a></p>
<p>Charttechnisch hat der Nasdaq Composite Index eine Tasse/Henkel-Formation vollendet, die ein Ziel von 4.500 Punkten suggeriert (dazu muss man diese Formation entlang der roten Linie nach oben klappen). 4.500 Punkte, das w&#228;re ein Anstieg um 55 Prozent.</p>
<p>Wie w&#228;re es mit einem Dow Jones Index von 20.000 Punkten? Auch ein solcher l&#228;sst sich charttechnisch begr&#252;nden. Man nimmt die Preisdifferenz zwischen dem M&#228;rz 2009-Tief bei 6.626 Punkten und der 12.900-Punkte-Marke (die „Drehachse"; rote Linie folgender Chart) und klappt diese nach oben. Man gelangt zu einem Ziel von 19.526 Punkten. Die Drehachse ist auf dem folgenden Chart als rote Linie dargestellt.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.dow.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.dow.PNG" alt="" width="446" height="256" /></a></p>
<p>Die von Janis Joplin besungene Automobilfirma erlebte in den vergangenen Wochen eine rasante Aufholjagd. Die magische Marke von 100 Euro - erreicht im Fusionsfieberwahn Daimler-Chrysler des Jahres 1998 - w&#252;rde zwangsl&#228;ufig fallen, wenn die oben genannten Optionen eintr&#228;ten.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.daimler.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.daimler.PNG" alt="" width="429" height="280" /></a></p>
<p>Was ist falsch an diesen Bildern? Oder ist nichts falsch? Die &#220;berlegung, den Start eines neuen Bullenmarktes zu erwarten, ist sicherlich korrekt. Nur wann?</p>
<p>Der nachfolgend dargestellte Chart des Dow Jones Index der Jahre 1966 bis 1984 spricht eine Warnung aus. N&#228;mlich die, dass Marken auf der Oberseite immer wieder angelaufen werden k&#246;nnen, ohne zu einem finalen Durchbruch zu gelangen (siehe die Marke von 1.000 Punkten - rote Linie - auf dem folgenden Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.dow1966.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.dow1966.PNG" alt="" width="446" height="258" /></a></p>
<p>Erst 1982 steuerte der Dow Jones Index aus seiner Seitw&#228;rtsspanne hinaus. Dann aber „mit Karacho": Die gespiegelten Preisziele wurden innerhalb von nur 12 Monaten fast erreicht.</p>
<p>&#196;hnliches gilt f&#252;r den S&amp;P 500, wobei dieser Index - im Gegensatz zum Dow - im Jahr 1980 bereits signifikante Hochpunkte der 1960er und 1970er Jahre hinter sich lie&#223; (siehe Pfeil n&#228;chster Chart), bevor er ab 1982 seinen Bullenmarkt begann.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.sp1966.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.sp1966.PNG" alt="" width="444" height="255" /></a></p>
<p>Der Bullenmarkt der 1980er Jahre startete mit einem deutlichen Anstieg des Handelsvolumens. Hingegen drifteten die M&#228;rkte in diesem Januar nahezu volumenlos nach oben (siehe Pfeil n&#228;chster Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.nyse.volumen.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.nyse.volumen.PNG" alt="" width="438" height="234" /></a></p>
<p>Fazit: Der DAX holt derzeit auf, was er in der August-Panik 2011 verloren hatte. Der Nasdaq Composite Index folgt dem Nasdaq 100 Index auf neue Mehrjahreshochs. Der Dow Jones Index steht kurz davor, aus einer Tasse-/Henkel-Formation nach oben auszubrechen. Es besteht kein Zweifel, dass der aktuelle B&#228;renmarkt zeitlich weit fortgeschritten ist. Ein Ende nach 12 Jahren und ein jetzt beginnender starker Anstieg w&#228;re eine erfreuliche Entwicklung. W&#228;re der Oktober 2011 mit dem August 1982 gleichzusetzen, w&#252;rde man in den kommenden Jahren die Ernte einfahren k&#246;nnen.</p>
<p>Die bisherige Jahresentwicklung der Aktienm&#228;rkte ist eindrucksvoll. Und w&#252;rde der S&amp;P 500 seine Widerst&#228;nde im Bereich von 1345 bis 1365 &#252;berwinden, so w&#252;rde eine Fortsetzung des Anstiegs den Weg des geringsten Widerstandes bedeuten.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.sp500.tageschart.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120204.sp500.tageschart.PNG" alt="" width="434" height="238" /></a></p>
<p>Tr&#228;ume sind erlaubt. Die Charttechnik gibt auch durchaus etwas her. Die 1970/1980er Jahre zeigen jedoch, dass alte Hochpunkte sogar leicht &#252;bertroffen werden k&#246;nnen, ohne dass der Start eines neuen Bullenmarktes getriggert wird. Zudem zeigt sich das Handelsvolumen aktuell von seiner leichten Seite. Wir erwarten nach wie vor ein zweites Quartal, in dem sich die Gem&#252;ter abk&#252;hlen d&#252;rften. Ideal f&#252;r einen neuen Bullenmarkt w&#228;ren steigende Kurse, die von einem hohen Volumen begleitet werden. Ein solches Muster liegt momentan nicht vor. Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzm&#228;rkte in unserer handelst&#228;glichen Fr&#252;hausgabe.</p>
<p>Robert Rethfeld<br />
 Wellenreiter-Invest</p>
<p><strong>Zum Thema:</strong>
<ul class="similar-posts">
<li>Wellenreiter Kolumne: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/warum-ist-der-euro-so-stabil-24626" rel="bookmark" title="25. April 2012">Warum ist der Euro so stabil?</a> <em>25.4.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/erdoel-als-koenigsmacher-24000" rel="bookmark" title="21. Februar 2012">Erd&#246;l als K&#246;nigsmacher</a> <em>21.2.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne vom 3. Dezember 2011: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/dow-17700-als-normalzustand-23111" rel="bookmark" title="5. Dezember 2011">Dow 17.700 als Normalzustand</a> <em>5.12.</em></li>
</ul>
<p><!-- Similar Posts took 232.906 ms --></p>
<br>Hinweis: GOLDINVEST.de bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die M&#246;glichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu ver&#246;ffentlichen. F&#252;r diese Inhalte &#252;bernimmt GOLDINVEST.de weder Haftung noch Gew&#228;hr. Dies gilt insbesondere f&#252;r unvollst&#228;ndige oder falsch wiedergegebene Meldungen, falsche Kursangaben und redaktionelle Versehen. Die Artikel stellen weder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel sind ausschlie&#223;lich f&#252;r die Leser von www.goldinvest.de und der Abonnenten der zugeh&#246;rigen e-mail Verteiler bestimmt und dienen einzig der Information der Leser. Die Verbreitung oder Wiedergabe in Ausz&#252;gen oder als Ganzes ist grunds&#228;tzlich nicht gestattet und bedarf der Zustimmung des jeweiligen Autors. Beachten Sie auch unsere Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen.<br>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.goldinvest.de/index.php/kauf-mir-einen-mercedes-benz-23837/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Portugal und weitere Auff&#228;lligkeiten</title>
		<link>http://www.goldinvest.de/index.php/portugal-und-weitere-auffaelligkeiten-23727</link>
		<comments>http://www.goldinvest.de/index.php/portugal-und-weitere-auffaelligkeiten-23727#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Rethfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Redaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Presse & Kolumnen]]></category>

		<category><![CDATA[Aktien]]></category>

		<category><![CDATA[Aktienmärkte]]></category>

		<category><![CDATA[Anden]]></category>

		<category><![CDATA[Citigroup]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Dow Jones]]></category>

		<category><![CDATA[Einschätzung]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Erz]]></category>

		<category><![CDATA[FAZ]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>

		<category><![CDATA[Gold]]></category>

		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>

		<category><![CDATA[Iran]]></category>

		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>

		<category><![CDATA[Märkte]]></category>

		<category><![CDATA[Nachfrage]]></category>

		<category><![CDATA[Öl]]></category>

		<category><![CDATA[Portugal]]></category>

		<category><![CDATA[Rethfeld]]></category>

		<category><![CDATA[Rezession]]></category>

		<category><![CDATA[Schwäche]]></category>

		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>

		<category><![CDATA[US-Anleihen]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Zentralbank]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.goldinvest.de/?p=23727</guid>
		<description><![CDATA[Die Aktienm&#228;rkte legen - im Vorfeld des Facebook-B&#246;rsengangs - deutlich zu. Ist das der „Real Deal"? Oder gibt es Anzeichen f&#252;r eine sich abschw&#228;chende wirtschaftliche Situation? Der IFO-Index signalisiert f&#252;r Deutschland zum dritten Mal hintereinander steigende Werte. Eine solche Entwicklung ist positiv. Entscheidend f&#252;r die weitere Entwicklung an den Aktienm&#228;rkten d&#252;rfte die konjunkturelle Entwicklung in den USA sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_15288" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-15288" title="Robert Rethfeld" src="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg" alt="Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de" width="128" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de</p></div></p>
<p>Die Aktienm&#228;rkte legen - im Vorfeld des Facebook-B&#246;rsengangs - deutlich zu. Ist das der „Real Deal"? Oder gibt es Anzeichen f&#252;r eine sich abschw&#228;chende wirtschaftliche Situation? Der IFO-Index signalisiert f&#252;r Deutschland zum dritten Mal hintereinander steigende Werte. Eine solche Entwicklung ist positiv. Entscheidend f&#252;r die weitere Entwicklung an den Aktienm&#228;rkten d&#252;rfte die konjunkturelle Entwicklung in den USA sein.</strong></p>
<p><span id="more-23727"></span></p>
<p>In den vergangenen Monaten waren die Analysten in ihren Einsch&#228;tzungen der Konjunk-turindikatoren regelm&#228;&#223;ig zu negativ eingestellt. Dies zeigt der so genannte „Economic Surprise Index" der Citigroup.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120128.surprise.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120128.surprise.PNG" alt="" width="484" height="306" /></a></p>
<p>Jetzt, da die Zahl der &#220;berraschungen ein positives Extrem erreicht hat, d&#252;rften sich die positiven &#220;berraschungen sukzessive reduzieren. Mit anderen Worten: Die Aktienm&#228;rkte haben positive &#220;berraschungen eingepreist. Keine oder gar negative &#220;berraschungen d&#252;rften sich an den Aktienm&#228;rkten in Korrekturform bemerkbar machen.</p>
<p>Die aktuelle Divergenz zwischen der Entwicklung der Aktienm&#228;rkte und der Entwicklung der Anleihenrenditen f&#228;llt auf.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120128.rendite.sp500.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120128.rendite.sp500.PNG" alt="" width="446" height="256" /></a></p>
<p>Normalerweise unterst&#252;tzen steigende Renditen (fallende Anleihen) die Aktienm&#228;rkte: Kapital wird aus den Anleihen in Aktien umgeschichtet. Dies ist momentan nicht der Fall. Die Aktienm&#228;rkte schaffen den Anstieg allein. Entweder ist gen&#252;gend Liquidit&#228;t vorhanden, um sowohl die Aktien- als auch die Anleihenm&#228;rkte steigen zu lassen, oder einer der beiden M&#228;rkte hat „unrecht". Die bullish eingestellten Marktteilnehmer vermuten, dass die steigenden Aktienm&#228;rkte die Renditen demn&#228;chst nach oben ziehen werden. Diejenigen, die auf wieder fallende Aktienm&#228;rkte setzen, vermuten, dass die Renditen die Markteintwicklung korrekt anzeigen.</p>
<p>Ein Blick auf die Zinsstruktur zeigt eine flacher werdende Kurve.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120128.zinsstruktur.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120128.zinsstruktur.PNG" alt="" width="442" height="226" /></a></p>
<p>Die Rendite f&#252;r f&#252;nfj&#228;hrige US-Anleihen ist am Freitag auf ein neues 60-Jahres-Tief gefallen. Eine sich abflachende Zinsstrukturkurve - man vergleiche den aktuellen Verlauf mit demjenigen vor einem Jahr -  ist &#252;blicherweise ein Zeichen einer sich abk&#252;hlenden wirtschaftlichen Entwicklung. Die amerikanische Zentralbank verst&#228;rkt durch ihre verbale Festschreibung der Nullzinspolitik bis Ende 2014 den Bedarf der Banken, Versicherungen und Pensionskassen, sich den aktuellen Zinsspread zwischen kurzem und langem Ende zu sichern, bevor er noch weiter zusammenschrumpft. Die Probleme von Versicherungen und Pensionskassen im Hinblick auf Rendite d&#252;rften sich versch&#228;rfen. Abhilfe k&#246;nnte ein Engagement in anderen M&#228;rkten schaffen. Doch eine Bereitschaft dieser Institutionen, sich beispielsweise verst&#228;rkt an den Aktienm&#228;rkten zu engagieren, ist nicht erkennbar (man beachte das trotz steigender Kurse niedrige Handelsvolumen!)</p>
<p>Ein weiterer konjunktureller Negativ-Faktor ist die Entwicklung des Baltic Dry Index, ein Index f&#252;r das Niveau der weltweiten Schiffsfrachtraten.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120128.balticdry.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120128.balticdry.PNG" alt="" width="466" height="258" /></a></p>
<p>Der Schiffsbau leidet unter &#220;berkapazit&#228;ten. Die Frachtkapazit&#228;t steigt derzeit st&#228;rker an als das tats&#228;chlich gefahrene Frachtvolumen. Ein stark steigendes Angebot steht einer nur moderat steigenden Nachfrage gegen&#252;ber: Die Preise fallen. &#214;konomisch ergeben sich zwei Seiten einer Medaille. F&#252;r die Branche selbst (die Reeder) ist eine solche Entwicklung fatal. Die Gewinne brechen ein, Investitionen werden gestoppt, der Bau neuer Schiffe wird auf Eis gelegt oder verschoben. Erst wenn Angebot und Nachfrage im Einklang stehen, k&#246;nnen die Preise wieder steigen. F&#252;r das weltweit operierende Business ist dieser Prozess zun&#228;chst positiv. Denn weniger Transportkosten bedeuten eine h&#246;here Marge bei sonst unver&#228;nderten Parametern. Der Baltic Dry Index ist immer dann ein guter vorauslaufender Indikator, wenn eine fallende Nachfrage die Schiffsfrachtraten fallen l&#228;sst. In diesem Fall ist &#252;berwiegend das steigende Angebot f&#252;r fallende Raten verantwortlich. Andererseits: Ein Fall von 2.200 auf 726 Punkte innerhalb von vier Monaten erscheint gro&#223; genug, um dahinter die eine oder andere negative &#220;berraschung vermuten zu k&#246;nnen. M&#246;glicherweise steckt nicht nur das steigende Frachtangebot dahinter, sondern eine sich st&#228;rker als erwartet verlangsamende Nachfrage. Und das wiederum w&#228;re ein Hinweis auf eine sich verst&#228;rkende konjunkturelle Abk&#252;hlung.</p>
<p>Zuletzt noch die Beobachtung, dass sich der Fr&#252;hindikator des Economic Cycle Research Institutes (ECRI) einfach nicht verbessern will. Der Spread zwischen diesem Indikator und der Entwicklung des amerikanischen Aktienmarktes hat sich auf ein in den letzten 15 Jahren nicht gekanntes Niveau ausgeweitet.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120128.ecri.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120128.ecri.PNG" alt="" width="462" height="253" /></a></p>
<p>Auch hier stellt sich die Frage, wie diese Spanne nivelliert werden wird. Entweder fallen die Aktienm&#228;rkte oder der ECRI steigt (oder beides geschieht). Das ECRI geht weiterhin von einer US-Rezession in diesem Jahr aus. Gesch&#228;he dies, so m&#252;sste sich der Dow Jones Index dem ECRI-Index n&#228;hern und nicht umgekehrt.</p>
<p>In diesem Prozess existieren zwei „Wild-Cards". Die eine d&#252;rfte der Iran sein, der gedroht hat, die Stra&#223;e von Hormuz zu blockieren. Durch diese Stra&#223;e werden 20% des weltweit vermarkteten &#214;ls transportiert. Der &#214;lpreis verh&#228;lt sich derzeit nicht so, als ob diese Bedrohung akut w&#228;re.</p>
<p>Anders ist es im Falle der zweiten „Wild-Card". Diese betrifft die Einsch&#228;tzung der H&#228;ndler im Hinblick auf die Solvenz Portugals. Der Chart zeigt folgendes: Als der Spread zwischen der Rendite 10j&#228;hriger griechischer Staatsanleihen und der Rendite 10j&#228;hriger Bundesanleihen die 15-Prozentpunkte-Marke &#252;berschritt, war das Schicksal Griechenlands im Hinblick auf den „Default" besiegelt. Der Rendite-Spread stieg anschlie&#223;end schnell auf das aktuelle Niveau an.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120128.spreads.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120128.spreads.PNG" alt="" width="457" height="273" /></a></p>
<p>Wir nehmen an, dass eine &#220;berschreitung der 15-Prozent-Marke des Spreads portugiesischer Staatsanleihen zu Bundesanleihen eine &#228;hnliche Wirkung entfalten w&#252;rde. Von dieser Marke ist der Spread nicht mehr weit entfernt.</p>
<p>Fazit: Gr&#246;&#223;er als jetzt k&#246;nnen die positiven &#246;konomischen &#220;berraschungen kaum mehr werden. Die Renditen sollten bei steigenden Aktienm&#228;rkten anziehen. Sie tun dies aber nicht. Der Baltic Dry Index f&#228;llt stark. Auch wenn dieser Fall Angebotsinduziert scheint: Aufgrund des starken R&#252;ckgangs kann man vermuten, dass eine Nachfrageschw&#228;che nicht ausgeschlossen ist. Dies wiederum w&#252;rde auf eine sich abschw&#228;chende Konjunktur hindeuten. &#196;hnliches gilt f&#252;r die wachsende Spanne zwischen Dow Jones Index und ECRI-Index. Und schlie&#223;lich sehen die H&#228;ndler die Solvenz Portugals sehr kritisch. Der Name „Portugal" d&#252;rfte in den kommenden Wochen h&#228;ufiger in den Medien zu lesen sein, m&#246;glicherweise h&#228;ufiger als der Name „Griechenland". Eine Insolvenz Portugals mit dem Zwang zur Abwicklung w&#228;re eine negative, an den M&#228;rkten nicht eingepreiste &#220;berraschung.</p>
<p>Facebook kann viel. Aber kann ein Facebook-B&#246;rsengang „die Welt retten?" Wohl kaum. Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzm&#228;rkte in unserer handelst&#228;glichen Fr&#252;hausgabe.</p>
<p>Robert Rethfeld <br />
 Wellenreiter-Invest</p>
<p>P.S. Ein kostenloses 14t&#228;giges Schnupperabonnement erhalten Sie unter www.wellenreiter-invest.de</p>
<p><a></a></p>
<p><strong>Zum Thema:</strong>
<ul class="similar-posts">
<li>Wellenreiter-Kolumne: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/erdoel-als-koenigsmacher-24000" rel="bookmark" title="21. Februar 2012">Erd&#246;l als K&#246;nigsmacher</a> <em>21.2.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/30-jahre-steigende-zinsen-23016" rel="bookmark" title="28. November 2011">30 Jahre steigende Zinsen</a> <em>28.11.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne vom 23. Juli 2011: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/jahrhundert-korrelation-aus-dem-tritt-21646" rel="bookmark" title="27. Juli 2011">Jahrhundert-Korrelation aus dem Tritt</a> <em>27.7.</em></li>
</ul>
<p><!-- Similar Posts took 236.901 ms --></p>
<br>Hinweis: GOLDINVEST.de bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die M&#246;glichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu ver&#246;ffentlichen. F&#252;r diese Inhalte &#252;bernimmt GOLDINVEST.de weder Haftung noch Gew&#228;hr. Dies gilt insbesondere f&#252;r unvollst&#228;ndige oder falsch wiedergegebene Meldungen, falsche Kursangaben und redaktionelle Versehen. Die Artikel stellen weder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel sind ausschlie&#223;lich f&#252;r die Leser von www.goldinvest.de und der Abonnenten der zugeh&#246;rigen e-mail Verteiler bestimmt und dienen einzig der Information der Leser. Die Verbreitung oder Wiedergabe in Ausz&#252;gen oder als Ganzes ist grunds&#228;tzlich nicht gestattet und bedarf der Zustimmung des jeweiligen Autors. Beachten Sie auch unsere Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen.<br>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.goldinvest.de/index.php/portugal-und-weitere-auffaelligkeiten-23727/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Finanzkrise nicht vorbei</title>
		<link>http://www.goldinvest.de/index.php/finanzkrise-nicht-vorbei-23643</link>
		<comments>http://www.goldinvest.de/index.php/finanzkrise-nicht-vorbei-23643#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Rethfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Redaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Presse & Kolumnen]]></category>

		<category><![CDATA[Afrika]]></category>

		<category><![CDATA[Agrarrohstoffe]]></category>

		<category><![CDATA[Aktien]]></category>

		<category><![CDATA[Aufwärtsbewegung]]></category>

		<category><![CDATA[Botswana]]></category>

		<category><![CDATA[China]]></category>

		<category><![CDATA[Dividende]]></category>

		<category><![CDATA[Emerging Markets]]></category>

		<category><![CDATA[Euro]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>

		<category><![CDATA[Finnland]]></category>

		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

		<category><![CDATA[Italien]]></category>

		<category><![CDATA[Kapital]]></category>

		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>

		<category><![CDATA[Nikkei]]></category>

		<category><![CDATA[Ölpreis]]></category>

		<category><![CDATA[Preis]]></category>

		<category><![CDATA[Produktion]]></category>

		<category><![CDATA[Rendite]]></category>

		<category><![CDATA[Rethfeld]]></category>

		<category><![CDATA[Rohstoff]]></category>

		<category><![CDATA[Rohstoffpreis]]></category>

		<category><![CDATA[US-Dollar]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<category><![CDATA[Währung]]></category>

		<category><![CDATA[Wellenreiter]]></category>

		<category><![CDATA[Zentralbanken]]></category>

		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>

		<category><![CDATA[Zyklen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.goldinvest.de/?p=23643</guid>
		<description><![CDATA[Trotz der j&#252;ngsten Aufw&#228;rtsbewegung an den Aktienm&#228;rkten ist die Finanzkrise ist noch nicht beendet. Diese Meinung &#228;u&#223;erten die Referenten auf der 27. Kapitalanlegertagung, die am 17. und 18. Januar in Z&#252;rich stattfand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></p>
<p><div id="attachment_15288" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-15288" title="Robert Rethfeld" src="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg" alt="Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de" width="128" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de</p></div></p>
<p>Trotz der j&#252;ngsten Aufw&#228;rtsbewegung an den Aktienm&#228;rkten ist die Finanzkrise ist noch nicht beendet. Diese Meinung &#228;u&#223;erten die Referenten auf der 27. Kapitalanlegertagung, die am 17. und 18. Januar in Z&#252;rich stattfand.</strong></p>
<p><span id="more-23643"></span></p>
<p>Der &#214;konom Simon Johnson sieht in angels&#228;chsischer Manier ein Auseinanderbrechen der Eurozone voraus. Gleichzeitig ist er sich sicher, dass die EZB Liquidit&#228;t zur Verf&#252;gung stellen werde. Diese werde aber nicht ausreichen. Eine Restrukturierung der Schulden sei unvermeidlich. Die Banken seien nach wie vor unterkapitalisiert und tr&#252;gen eine Menge Risiken, w&#228;ren aber „too big to fail". Die sechs gro&#223;en US-Banken seien gr&#246;&#223;er als 2008. Er weist darauf hin, dass Hedge Fonds in die gleiche Zielrichtung „too big to fail" arbeiten w&#252;rden. Sollte der erste Hedge Fonds wegen seiner Systemrelevanz vom Steuerzahler gerettet werden m&#252;ssen, w&#252;rden Bewegungen wie „Occupy" neue Nahrung erhalten. Johnson h&#228;lt eine inflation&#228;re Entwicklung - „The Great Inflation" - f&#252;r unausweichlich.</p>
<p>Prof. Dr. Wolfgang Wiegard, ehemaliges Mitglied des Sachverst&#228;ndigenrates („die f&#252;nf Wirtschaftsweisen") ist der Meinung, dass sich Italien aus eigener Kraft aus Schulden-Schlamassel herausziehen kann. F&#252;r Griechenland sieht er eine nicht-freiwillige Insolvenz kommen. Die Schulden w&#252;rden letztendlich von der EZB &#252;bernommen werden. Er fordert anstelle der Finanztransaktionssteuer eine „Finanzaktivit&#228;tssteuer", die die fehlende Umsatzsteuer f&#252;r Finanzdienstleister kompensiert. Die Einf&#252;hrung von Euro-Bonds sieht er nicht. Diese w&#252;rde gegen Vertr&#228;ge versto&#223;en und sei au&#223;erdem f&#252;r Deutschland nachteilig, da die Liquidit&#228;t aus Deutschland herausflie&#223;en w&#252;rde.</p>
<p>Die Immobilienbranche sei einer der Profiteure der Finanzkrise. Eurobonds w&#252;rden diese Branche in Deutschland in Bedr&#228;ngnis bringen. Auf die Peripheriel&#228;nder komme eine harte Phase der Lohnmoderation zu. Ein Auseinanderbrechen der W&#228;hrungsunion sei keine Option, ein Austritt Griechenlands hingegen schon. Ein Scheitern der W&#228;hrungsunion w&#228;re f&#252;r Deutschland nachteilig, da einerseits das Auslandsverm&#246;gen (netto 1 Billion Euro) abgewertet werden w&#252;rde  und andererseits Target-Forderungen an das EZB-System (etwa 450 Mrd. Euro) ganz oder teilweise abgeschrieben werden m&#252;ssten.</p>
<p>Eine normale Inflation w&#252;rde zur Reduzierung der Schuldenstandsquoten wenig beitragen. Es m&#252;sse schon eine „&#220;berraschungs-Inflation" sein, die von den Marktteilnehmern nicht eingepreist sei. Er selbst glaube aber nicht an das Auftreten einer solchen „&#220;berraschungs-Inflation".</p>
<p>Philipp Vorndran, Finanzmarkt-Stratege bei Flossbach von Storch, sieht die Situation im Bezug auf die Eurozone pessimistischer als Prof. Wiegard. Er geht davon aus, dass der Euro in drei bis vier Jahren keinen Bestand mehr haben wird, allerdings bleibe eine Kerngruppe mit Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, &#214;sterreich, Belgien, Finnland und Irland bestehen. Hinzu k&#228;men Slowenien, die Slowakei, Tschechien, Polen Estland und m&#246;glicherweise weitere skandinavische L&#228;nder. Spanien, Portugal und Italien w&#252;rden jeweils &#252;ber eigene W&#228;hrungen (Peseten, Escudos, Lira) verf&#252;gen. Demnach w&#252;rde es zwar ein Nord-Euro bilden, ein S&#252;d-Euro w&#252;rde es hingegen nicht geben. Die Austritte w&#252;rden freiwillig erfolgen.</p>
<p>Ein Schuldenschnitt funktioniert zwar bei kleinen, nicht aber bei gro&#223;en Volkswirtschaften Es sei zwischen Staatsbankrott und W&#228;hrungsbankrott zu unterscheiden. Ein Bankrott der W&#228;hrung sei durchaus m&#246;glich. Ein negativer Realzins sei durch die Niedrigzinspolitik einerseits und durch eine steigende Inflationsrate auf l&#228;ngere Zeit sicher gestellt. Mit etwa 5 bis 5 Prozent Inflation sei in den gro&#223;en Volkswirtschaften in den kommenden Jahren zu rechnen. Das Quantitative Easing werde fortgesetzt.</p>
<p>Die Pensionsverbindlichkeiten w&#252;rden in einem solchen Umfeld zu einem Problem. Die Pensionskassen w&#252;rden umdenken. Sie w&#252;rden beginnen, Aktien relativ zu Anleihen zu bevorzugen. Es w&#252;rde reichen, wenn Dividenden von Aktientiteln 4% Rendite abwerfen, Kursgewinne seien nicht notwendig. Insbesondere Qualit&#228;tsaktien st&#252;nden vor einem „Revival". Der Goldpreis d&#252;rfte angesichts negativer Realzinsen weiter steigen.</p>
<p>Felix Zulauf, Zulauf Asset Management AG, Zug, geht von einer sich vertiefenden Krise aus. Die EZB d&#252;rfte Kapital zur Verf&#252;gung stellen bzw. weiterhin Anleihen erwerben. Die Geldpolitik d&#252;rfte jedoch kaum Nachfrage erzeugen, und fiskalpolitisch tritt man auf die Bremse. Ausgaben w&#252;rden gesenkt, die Steuern w&#252;rden erh&#246;ht werden. F&#252;r die europ&#228;ische Peripherie erwartet Zulauf einen anhaltenden „Bank Run". Durch das Abziehen der Gelder w&#252;rden die Peripherie-Banken „verdursten". Die niedrigen Zinsen w&#252;rden die Geldmarktfonds in die Knie zwingen, da die Fixkosten bei Geldmarktfonds bei etwa 1,5% vom Anlageverm&#246;gen liegen w&#252;rden. Der Geldmarkt ginge kaputt. Am kurzen Ende sollte der Zinssatz in den USA in den kommenden vier bis f&#252;nf Jahren bei null verharren. Die schlechten Banken der Peripherie w&#252;rden derzeit durch den hohen Spread zwischen kurzem und langem Ende subventioniert. Dies gesch&#228;he auf Kosten der starken und gesunden L&#228;nder. Das Bankensystem w&#252;rde bei einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone an den Rande der Pleite gedr&#228;ngt werden, die Risiken seien enorm.</p>
<p>Der Euro/Dollar h&#228;tte in 2012 Abw&#228;rtspotential in den Bereich von 1,10. Rohstoffe sollten korrigieren, der Goldpreis k&#246;nnte bis 1.520 Dollar fallen. Dort l&#228;gen Kaufkurse vor. Im Sommer 2012 sollte man Aktien kaufen, aber zuvor d&#252;rfte das Oktober-2011-Tief gebrochen werden. Der &#214;lpreis k&#246;nnte bis auf 70 US-Dollar fallen, US-Erdgas auf 2 Dollar. Da die Produktionskosten bei 4 Dollar l&#228;gen, w&#252;rden einige Bohrl&#246;cher stillgelegt werden, bis sich der Preis wieder erholt hat.</p>
<p>In Europa d&#252;rfte es 2012 zu einer Rezession kommen, so Felix Zulauf. In Asien d&#252;rfte es Entt&#228;uschungen geben. Die Geldpolitik d&#252;rfte expansiv agieren, die Fiskalpolitik d&#252;rfte auf Austerit&#228;t ausgerichtet sein.</p>
<p>Der Dollar/Yen d&#252;rfte deutlich steigen, sodass die japanische Exportwirtschaft entlastet werden sollte. Dies d&#252;rfte dem Nikkei-Index zugute kommen. F&#252;r China sieht Zulauf eine Fortsetzung des Abbaus von W&#228;hrungsreserven. Das Kaptial flie&#223;e derzeit aus China ab. Demzufolge steige der US-Dollar auch gegen&#252;ber dem Remnimbi. Insgesamt d&#252;rfte der US-Dollar als sicherer Hafen angesehen werden. F&#252;r die USA sieht Zulauf einen Anstieg der Sparquote auf 8 Prozent voraus. China stehe in diesem Jahr vor einem Regierungswechsel. Vorab w&#252;rden von den derzeit Verantwortlichen kaum Risiken eingegangen, um ihre Wiederaufstellung nicht zu gef&#228;hrden.</p>
<p>Eugen Weinberg, Leiter des Rohstoff-Research bei der Commerzbank, sieht nicht so sehr die Produktionskosten als relevant f&#252;r den &#214;lpreis an (sie betragen in Saudi-Arabien 1 bis 1,5 Dollar, in anderen Staaten z.T. wesentlich mehr), sondern die in den Staatsbudgets der &#214;l-L&#228;nder veranschlagten Kosten. In Saudi-Arabien wird ein &#214;lpreis von 80 Dollar ben&#246;tigt, um die Staatsausgaben auszugleichen. Bis 2015 steigen die Staatsausgaben voraussichtlich derart, dass ein &#214;lpreis von 150 Dollar notwendig w&#228;re, um die Ausgaben zu decken. Die Risiken f&#252;r den &#214;lpreis nach unten seien somit gering. W&#252;rde die Stra&#223;e von Hormuz geschlossen werden, k&#246;nnte der &#214;lpreis auf 200 Dollar steigen. Die USA seien auf dem Weg zur Selbstversorgung durch Erdgas, w&#228;hrend China zunehmend Agrarrohstoffe importieren w&#252;rde. Gold w&#252;rde derzeit von den Zentralbanken gekauft werden. In Krisen h&#228;lt sich Gold meist gut. Eine steigende Geldmenge f&#252;hre zu steigenden Rohstoffpreisen.</p>
<p>Eugen Keller und Mario Mattera, Devisen- und Rentenstrategen beim Bankhaus Metzler in Frankfurt, sehen die Europ&#228;ische Zentralbank als „Game Changer". Die EZB w&#252;rde zwar eingreifen, aber den Druck auf die Politik unver&#228;ndert hoch lassen. Sie prognostizieren eine Rendite von 2,8% und ein Euro/Dollar von 1,45 f&#252;r das Jahresende. Der Euro sei innenwirtschaftlich stabil. Die Bonds verl&#246;ren ihren Status als sicherer Hafen. Liquidit&#228;t sei gen&#252;gend vorhanden. Geld d&#252;rfte aus dem System den Weg in die Wirtschaft finden. Aktien d&#252;rften in 2012 die Renten schlagen. Mexiko und China sehen sie positiv.</p>
<p>Michael Riesner, Leiter der technischen Aktienanalyse der UBS, sieht ein wichtiges Tief an den Aktienm&#228;rkten in der zweiten Jahresh&#228;lfte 2012. Zuvor sollte es im M&#228;rz zu einem Hoch kommen. Eine Rotation von Large Caps in Small Caps sollte im Laufe des Jahres erfolgen. China w&#252;rde die Aktienzyklen anf&#252;hren. Bei den Banken w&#252;rde noch eine letzte Welle nach unten fehlen. Die europ&#228;ischen Aktienm&#228;rkte d&#252;rften im zweiten Halbjahr die US-Aktienm&#228;rkte schlagen. Die Welt sei in Anleihen &#252;berinvestiert. In 2013/14 d&#252;rfte die Inflation deutlich steigen, genauso wie die Rohstoffpreise anz&#246;gen. Ein erstes Top der Rohstoffpreise inkl. des Goldpreises sollte sich um 2014 ergeben. Rohstoffe, Emerging Markets und Finanzwerte sollten im zweiten Halbjahr 2012 gekauft werden. Der Euro/Dollar sei bei 1,20 unterst&#252;tzt.</p>
<p>Der Oxford-Professor Paul Collier stellte den afrikanischen Kontinent als den Markt der Zukunft vor. Nigeria und S&#252;dafrika seinen die Staaten, die bereits einen deutlichen Entwicklungsvorsprung besitzen w&#252;rden. Auch Botswana w&#252;rde erfolgreich wirtschaften. Seine These: Die ersten 30 Jahre nach der Entlassung in die Unabh&#228;ngigkeit seien schwierige Jahre, anschlie&#223;end w&#252;rde eine Aufw&#228;rtsentwicklung beginnen. Arbeitsintensive Billigprodukte w&#252;rden zunehmend nicht mehr in China, sondern in Afrika gefertigt. Die M&#246;glichkeiten in diesen so genannten „Front"-Staaten seinen gro&#223;, das gleiche g&#228;lte jedoch f&#252;r die Risiken. Das Wissen der Investoren sei gering.</p>
<p>Soweit unser Bericht aus Z&#252;rich. Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzm&#228;rkte in unserer handelst&#228;glichen Fr&#252;hausgabe.</p>
<p>Robert Rethfeld<br />
 Wellenreiter-Invest</p>
<p>P.S. Ein kostenloses 14t&#228;giges Schnupperabonnement erhalten Sie unter www.wellenreiter-invest.de</p>
<p><strong>Zum Thema:</strong>
<ul class="similar-posts">
<li>Wellenreiter-Kolumne: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/erdoel-als-koenigsmacher-24000" rel="bookmark" title="21. Februar 2012">Erd&#246;l als K&#246;nigsmacher</a> <em>21.2.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne vom 7. Januar 2012: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/ein-nominaler-schuldenabbau-bleibt-utopie-23470" rel="bookmark" title="10. Januar 2012">Ein nominaler Schuldenabbau bleibt Utopie</a> <em>10.1.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne vom 23. Juli 2011: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/jahrhundert-korrelation-aus-dem-tritt-21646" rel="bookmark" title="27. Juli 2011">Jahrhundert-Korrelation aus dem Tritt</a> <em>27.7.</em></li>
</ul>
<p><!-- Similar Posts took 260.460 ms --></p>
<br>Hinweis: GOLDINVEST.de bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die M&#246;glichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu ver&#246;ffentlichen. F&#252;r diese Inhalte &#252;bernimmt GOLDINVEST.de weder Haftung noch Gew&#228;hr. Dies gilt insbesondere f&#252;r unvollst&#228;ndige oder falsch wiedergegebene Meldungen, falsche Kursangaben und redaktionelle Versehen. Die Artikel stellen weder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel sind ausschlie&#223;lich f&#252;r die Leser von www.goldinvest.de und der Abonnenten der zugeh&#246;rigen e-mail Verteiler bestimmt und dienen einzig der Information der Leser. Die Verbreitung oder Wiedergabe in Ausz&#252;gen oder als Ganzes ist grunds&#228;tzlich nicht gestattet und bedarf der Zustimmung des jeweiligen Autors. Beachten Sie auch unsere Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen.<br>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.goldinvest.de/index.php/finanzkrise-nicht-vorbei-23643/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ein nominaler Schuldenabbau bleibt Utopie</title>
		<link>http://www.goldinvest.de/index.php/ein-nominaler-schuldenabbau-bleibt-utopie-23470</link>
		<comments>http://www.goldinvest.de/index.php/ein-nominaler-schuldenabbau-bleibt-utopie-23470#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 09:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Rethfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Redaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Presse & Kolumnen]]></category>

		<category><![CDATA[Banken]]></category>

		<category><![CDATA[Deflation]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

		<category><![CDATA[Gold]]></category>

		<category><![CDATA[Inflation]]></category>

		<category><![CDATA[Jahresausblick]]></category>

		<category><![CDATA[Japan]]></category>

		<category><![CDATA[Märkte]]></category>

		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Rethfeld]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<category><![CDATA[Verschuldung]]></category>

		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

		<category><![CDATA[Wellenreiter]]></category>

		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.goldinvest.de/?p=23470</guid>
		<description><![CDATA[Die US-Staatsverschuldung folgt seit mehr als 150 Jahren einer mehr oder weniger gleichm&#228;&#223;igen exponentiellen Wachstumsrate. Wichtig erscheint uns die Erkenntnis, dass ein nominaler Schuldenabbau nach 1840 so gut wie nicht erfolgte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_15288" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-15288" title="Robert Rethfeld" src="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg" alt="Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de" width="128" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de</p></div></p>
<p><strong>Die US-Staatsverschuldung folgt seit mehr als 150 Jahren einer mehr oder weniger gleichm&#228;&#223;igen exponentiellen Wachstumsrate. Wichtig erscheint uns die Erkenntnis, dass ein nominaler Schuldenabbau nach 1840 so gut wie nicht erfolgte.</strong></p>
<p><span id="more-23470"></span></p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120107.verschuldungusa.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120107.verschuldungusa.PNG" alt="" width="382" height="199" /></a></p>
<p>Real werden Schulden abgebaut, indem sie nominal lange Jahre seitw&#228;rts laufen (sprich: Die Neuverschuldung setzt &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum aus). Gem&#228;&#223; der roten Trendlinie d&#252;rfte die US-Staatsverschuldung im Jahr 2050 auf 100 Billionen US-Dollar angewachsen sein.</p>
<p>Der Auf- und Abbau des Verschuldungsanteils am BIP werden f&#252;r die USA auf dem folgenden Chart dargestellt.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120107.verschuldung30.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120107.verschuldung30.PNG" alt="" width="444" height="244" /></a></p>
<p>Der Schuldenabbau gelang durch Wachstum, haupts&#228;chlich aber durch Inflation. Dies belegt der folgende Chart eindrucksvoll.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120107.verschuldung.inflation.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120107.verschuldung.inflation.PNG" alt="" width="463" height="254" /></a></p>
<p>Eine Deflation wie in den 1930er Jahren oder in 2008 f&#252;hrt hingegen zum Schuldenaufbau. Dies zeigt auch die Entwicklung in Japan in den letzten Jahren. Die Vergangenheit belegt, dass ein nominaler Schuldenabbau kaum funktioniert. Erst die - zyklisch immer wieder kehrenden - Phasen h&#246;herer Geldentwertung sorgten f&#252;r eine Bereinigung. Ein vorl&#228;ufiges Ende des Ausbaus der Neuverschuldung bedarf jedoch auch der Einsicht der handelnden Personen, dass ein solcher Schritt notwendig ist.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120107.verschuldung.bonds.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20120107.verschuldung.bonds.PNG" alt="" width="464" height="255" /></a></p>
<p>Der starke Ausbau der Staatsverschuldung war in Phasen niedriger Zinsen wie in den 40iger Jahren oder in den letzten Jahren zu beobachten. Hohe nominale Zinsen wie in den 70iger Jahren legen den Politikern hingegen Handfesseln an. Die Zinsen wirken dabei historisch als disziplinierender Faktor f&#252;r die Politiker.</p>
<p>Fazit: Die Erwartung eines nominalen Schuldenabbaus erscheint aus historischer Sicht unrealistisch. &#220;blicherweise reduzieren Inflationssch&#252;be den Anteil der Verschuldung am BIP in &#246;ffentlichen Haushalten, w&#228;hrend Deflation den Anteil erh&#246;ht. Dies erkl&#228;rt, warum die Notenbanken die Deflation wie der Teufel das Weihwasser f&#252;rchten und „ein bisschen mehr" an Inflation gew&#252;nscht ist.</p>
<p>Die ist ein Auszug aus unserem Jahresausblick. Der Jahresausblick 2012 ist &#252;ber<a href="http://tinyurl.com/7xxxxrm" target="_blank"> http://tinyurl.com/7xxxxrm</a> abrufbar bzw. bestellbar. Der Ausblick enth&#228;lt unsere 10 Thesen sowie einen Quartalsausblick. Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzm&#228;rkte auch in unserer handelst&#228;glichen Fr&#252;hausgabe.</p>
<p>Robert Rethfeld<br />
 Wellenreiter-Invest</p>
<p>P.S. Ein kostenloses 14t&#228;giges Schnupperabonnement erhalten Sie unter www.wellenreiter-invest.de</p>
<p><strong>Zum Thema:</strong>
<ul class="similar-posts">
<li>Wellenreiter-Kolumne: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/erdoel-als-koenigsmacher-24000" rel="bookmark" title="21. Februar 2012">Erd&#246;l als K&#246;nigsmacher</a> <em>21.2.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne vom 11. Februar 2012: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/die-usa-im-zugzwang-23910" rel="bookmark" title="13. Februar 2012">Die USA im Zugzwang</a> <em>13.2.</em></li>
<li>Wellenreiter Kolumne: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/goldpreisanstieg-wie-lange-noch-22138" rel="bookmark" title="12. September 2011">Goldpreisanstieg - wie lange noch?</a> <em>12.9.</em></li>
</ul>
<p><!-- Similar Posts took 206.429 ms --></p>
<br>Hinweis: GOLDINVEST.de bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die M&#246;glichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu ver&#246;ffentlichen. F&#252;r diese Inhalte &#252;bernimmt GOLDINVEST.de weder Haftung noch Gew&#228;hr. Dies gilt insbesondere f&#252;r unvollst&#228;ndige oder falsch wiedergegebene Meldungen, falsche Kursangaben und redaktionelle Versehen. Die Artikel stellen weder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel sind ausschlie&#223;lich f&#252;r die Leser von www.goldinvest.de und der Abonnenten der zugeh&#246;rigen e-mail Verteiler bestimmt und dienen einzig der Information der Leser. Die Verbreitung oder Wiedergabe in Ausz&#252;gen oder als Ganzes ist grunds&#228;tzlich nicht gestattet und bedarf der Zustimmung des jeweiligen Autors. Beachten Sie auch unsere Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen.<br>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.goldinvest.de/index.php/ein-nominaler-schuldenabbau-bleibt-utopie-23470/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Euro/Dollar in 2012</title>
		<link>http://www.goldinvest.de/index.php/eurodollar-in-2012-23391</link>
		<comments>http://www.goldinvest.de/index.php/eurodollar-in-2012-23391#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 10:19:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Rethfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Redaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Presse & Kolumnen]]></category>

		<category><![CDATA[Anleger]]></category>

		<category><![CDATA[Anleihe]]></category>

		<category><![CDATA[Aufwärtsbewegung]]></category>

		<category><![CDATA[Boom]]></category>

		<category><![CDATA[Deflation]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[FAZ]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>

		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

		<category><![CDATA[Inflation]]></category>

		<category><![CDATA[Investoren]]></category>

		<category><![CDATA[Italien]]></category>

		<category><![CDATA[Jahresausblick]]></category>

		<category><![CDATA[Rethfeld]]></category>

		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>

		<category><![CDATA[Spanien]]></category>

		<category><![CDATA[Stabilisierung]]></category>

		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>

		<category><![CDATA[US-Dollar]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<category><![CDATA[Verschuldung]]></category>

		<category><![CDATA[Wellenreiter]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.goldinvest.de/?p=23391</guid>
		<description><![CDATA[Die charttechnische Betrachtung des Euro/Dollar birgt einige interessante Muster. Be-trachtet man die Entwicklung zwischen 1988 und 1996, so ist eine aufw&#228;rts gerichtete Handelsspanne erkennbar. Diese Handelsspanne trug den Keim der Schw&#228;che in sich. Als sie im Jahr 1997 brach, ging es flott nach unten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_15288" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-15288" title="Robert Rethfeld" src="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg" alt="Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de" width="128" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de</p></div></p>
<p><strong>Die charttechnische Betrachtung des Euro/Dollar birgt einige interessante Muster. Be-trachtet man die Entwicklung zwischen 1988 und 1996, so ist eine aufw&#228;rts gerichtete Handelsspanne erkennbar. Diese Handelsspanne trug den Keim der Schw&#228;che in sich. Als sie im Jahr 1997 brach, ging es flott nach unten. </strong></p>
<p><span id="more-23391"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111230.euro.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111230.euro.PNG" alt="" width="356" height="198" /></a></p>
<p>Zyklisch ist ein alternierender 10/5-Jahreszyklus erkennbar. Ab 2010 dominiert wieder ein Seitw&#228;rts-/Abw&#228;rtstrend, der bis zur Mitte der Dekade anhalten sollte. Der Blick auf die Vergangenheitsentwicklung zeigt an, dass diese Zyklen eine grobe Orientierung darstellen. Im April 2008 erreichte der Euro/Dollar mit einem Wert von 1,60 sein bisheriges Allzeithoch, in 2010 (bzw. im Dezember 2009) bildete sich bei 1,51 US- Dollar ein sekund&#228;rer Hochpunkt. Seither bewegt sich der Euro/Dollar in einer nach unten geneigten Handelsspanne (siehe roten Pfeil obiger Chart).</p>
<p>Eine solche Handelsspanne tr&#228;gt &#252;blicherweise den Keim der St&#228;rke in sich. Denn die Bewegung im Rahmen der Handelsspanne entspricht einer Konsolidierungsbewegung. W&#252;rde der Euro/Dollar das untere Ende der Spanne - es liegt bei 1,17/1,18 - erreichen, so erscheint die Wahrscheinlichkeit gro&#223;, mit einem antizyklischen Kauf Erfolg zu haben (schwarzer Pfeil obiger Chart). Grunds&#228;tzlich weist der Bereich 1,16-19 USD auch aus preislicher Sicht eine sehr starke Unterst&#252;tzung auf, der sich aus dem Einf&#252;hrungskurs im Januar 1999, dem Preistief zum Jahreswechsel 2005/06 sowie dem Preistief im Juni 2011 ergibt.</p>
<p>W&#228;hrungsbeziehungen stellen die relativen Bewegungen von Wirtschaftsr&#228;umen zu-einander dar. Diese Bewegungen lassen sich am besten &#252;ber den Mechanismus des Realzinses messen. Wirtschaftsr&#228;ume erscheinen attraktiv, wenn man f&#252;r Staatsanleihen eine reale - also inflationsbereinigte - Rendite erh&#228;lt, die deutlich &#252;ber der Realrendite eines anderen Wirtschaftsraumes angesiedelt ist. Der Spielverderber dieses bisher gut funktionierenden Mechanismus ist die Verschuldungsproblematik in Euroland. Die Angst vor Staatsbankrotten treibt die Anleger aus dem Euro. Dabei ist es egal, ob Portugal oder Spanien hohe Renditen bieten.</p>
<p>Dennoch erscheint ein Blick auf den Zeitraum 1980 bis 1985 hilfreich. Damals wurde die bisher gr&#246;&#223;te Realzinsdifferenz zugunsten der USA registriert. Der Grund war der starke Fall der US-Inflationsrate ab 1980 bei bis 1985 vergleichweise hohen Nominalzinsen. Der Dollar begann zu boomen, was im Jahr 1985 im Spiegel-Titel „Super-Dollar" gipfelte. Eine solche Phase w&#228;re auch nach dem Ende des aktuellen Rohstoff-Booms vorstellbar.</p>
<p>Nachfolgend haben wir die Realzins-Differenz zwischen den Realzinsen f&#252;r Deutschland und den USA gemeinsam mit dem Verlauf des Euro/Dollar charttechnisch abgetragen. Ein ideales Realzinsumfeld bietet hohe Zinsen bei geringen Inflationsraten.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111230.realzins.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111230.realzins.PNG" alt="" width="466" height="266" /></a><br class="spacer_" /></p>
<p>Die Seite, die hohe Zinsen bei relativ geringen Inflationsraten und einem insgesamt gesunden wirtschaftlichem Umfeld bietet, verf&#252;gt &#252;blicherweise &#252;ber die st&#228;rkere W&#228;hrung. Die Renditen Deutschlands und der USA befinden sich etwa auf dem gleichen Niveau (knapp 2 Prozent bei den 10j&#228;hrigen Anleihen). Der Unterschied liegt in der Inflationsrate: Dieser macht etwa einen Prozentpunkt aus.</p>
<p>In anderen Euroland-Mitgliedsstaaten mit einem hohen wirtschaftlichen Gewicht (Frankreich, Italien, Spanien) notiert die Rendite z.T. deutlich h&#246;her, w&#228;hrend die Inflationsraten maximal einen Prozentpunkt nach oben abweichen. W&#252;rde man Frankreich, Italien und Spanien in die Vergleichsbetrachtung zu den USA mit ein-beziehen, so w&#252;rde die Differenz noch st&#228;rker zu Gunsten des Euro/Dollar ausfallen.</p>
<p>Doch die Investoren rechnen derzeit nicht so: Die hohen Renditen sind ja nicht Ausdruck einer wirtschaftlichen St&#228;rke, sondern sie beinhalten einen hohen Risikoaufschlag f&#252;r das Halten dieser Staatsanleihen. Also sollte man die Realzins-Vergleichsrechnung bis auf weiteres nur auf Deutschland beziehen.</p>
<p>Ein weiterer Faktor f&#252;r die Entwicklung des W&#228;hrungskurses ist die erwartete Ver-&#228;nderung der kurzfristigen Leitzinsen, die den Euro/US-Dollar durch zwei Leitzins-erh&#246;hungen im ersten Halbjahr 2011 bis auf 1,49 USD anstiegen lie&#223;en, bevor Zins-senkungen die R&#252;ckkehr zum Niveau des Januar 2011 bedeuteten. Sollte der EZB-Chef Draghi weitere Leitzinssatzsenkungen zur Unterst&#252;tzung des Bankensektors planen, dann w&#228;re ein weiterer R&#252;ckgang des W&#228;hrungspaares im ersten Halbjahr 2012 zu erwarten. Aufgrund der signifikanten Bedeutung des Niveaus zwischen 1,16-19 USD und der Trendunterst&#252;tzung bei 1,17/18 USD erwarten wir sp&#228;testens auf diesem Niveau eine politische Ma&#223;nahme zur Stabilisierung des W&#228;hrungspaares. Ein „QE 3" der FED w&#252;rde den US-Dollar schw&#228;chen, auch die erw&#228;hnte Ma&#223;nahme der EZB zur Deckelung der Rendite w&#252;rde das W&#228;hrungspaar stabilisieren.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111230.commercials.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111230.commercials.PNG" alt="" width="446" height="242" /></a><br class="spacer_" /></p>
<p>Auch in 2008 oder in 2010 waren die Commercials etwas zu fr&#252;h mit einer zur dama-ligen Zeit relativ positiven Positionierung. W&#228;hrend die Commercials Anfang Mai 2011 massiv short positioniert waren, sind sie nun historisch stark long positioniert und die Trendfolger sind sehr stark short positioniert. Da wir nicht annehmen, dass die funda-mentalen Kr&#228;fte eines Zerfalls des Euros in 2012 siegen werden, besteht nach der Ausbildung eines Tiefpunktes deutliches Potential f&#252;r eine Anstiegsphase, wenn die Trendfolger ihre Marschrichtung &#228;ndern.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111230.crude.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111230.crude.PNG" alt="" width="447" height="259" /></a><br class="spacer_" /></p>
<p>Zudem agiert die Entwicklung des Euro/US-Dollars als sehr wichtiger Intermarketfaktor, der seit Anfang Mai 2011 eine deflation&#228;re Bewegung indiziert. Bei einer Ausbildung eines Preistiefs wie zuletzt Anfang Oktober wirkt ein steigender Euro/US-Dollar positiv f&#252;r die Entwicklung auf Aktien und Rohstoffe.</p>
<p>Fazit: Charttechnisch kann die wichtige Unterst&#252;tzung im Bereich von 1,17/1,18 als wichtige Unterst&#252;tzung und als Ausgangsbasis f&#252;r eine neue Aufw&#228;rtsbewegung an-gesehen werden. Sp&#228;testens auf diesem Niveau sollte aus politischer Sicht Hand-lungsbedarf bestehen. Zudem ist das W&#228;hrungspaar ein sehr wichtiger Intermarket-faktor und f&#252;hrt bei einer unteren Wende dann auch zu steigenden Aktien- und Rohstoffkursen."</p>
<p>Die ist ein Auszug aus unserem gerade ver&#246;ffentlichten Jahresausblick. Der Jahresausblick 2012 ist &#252;ber http://tinyurl.com/7xxxxrm abrufbar bzw. bestellbar. Der Ausblick enth&#228;lt unsere 10 Thesen sowie einen Quartalsausblick. Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzm&#228;rkte auch in unserer handelst&#228;glichen Fr&#252;hausgabe.</p>
<p>Robert Rethfeld <br />
 <a href="http://www.wellenreiter-invest.de" target="_blank">Wellenreiter-Invest</a></p>
<p><strong>Zum Thema:</strong>
<ul class="similar-posts">
<li>Wellenreiter Kolumne: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/warum-ist-der-euro-so-stabil-24626" rel="bookmark" title="25. April 2012">Warum ist der Euro so stabil?</a> <em>25.4.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/30-jahre-steigende-zinsen-23016" rel="bookmark" title="28. November 2011">30 Jahre steigende Zinsen</a> <em>28.11.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne vom 23. Juli 2011: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/jahrhundert-korrelation-aus-dem-tritt-21646" rel="bookmark" title="27. Juli 2011">Jahrhundert-Korrelation aus dem Tritt</a> <em>27.7.</em></li>
</ul>
<p><!-- Similar Posts took 229.704 ms --></p>
<br>Hinweis: GOLDINVEST.de bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die M&#246;glichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu ver&#246;ffentlichen. F&#252;r diese Inhalte &#252;bernimmt GOLDINVEST.de weder Haftung noch Gew&#228;hr. Dies gilt insbesondere f&#252;r unvollst&#228;ndige oder falsch wiedergegebene Meldungen, falsche Kursangaben und redaktionelle Versehen. Die Artikel stellen weder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel sind ausschlie&#223;lich f&#252;r die Leser von www.goldinvest.de und der Abonnenten der zugeh&#246;rigen e-mail Verteiler bestimmt und dienen einzig der Information der Leser. Die Verbreitung oder Wiedergabe in Ausz&#252;gen oder als Ganzes ist grunds&#228;tzlich nicht gestattet und bedarf der Zustimmung des jeweiligen Autors. Beachten Sie auch unsere Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen.<br>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.goldinvest.de/index.php/eurodollar-in-2012-23391/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Der Einfluss des Klimas auf die Rohstoffpreisentwicklung</title>
		<link>http://www.goldinvest.de/index.php/der-einfluss-des-klimas-auf-die-rohstoffpreisentwicklung-23317</link>
		<comments>http://www.goldinvest.de/index.php/der-einfluss-des-klimas-auf-die-rohstoffpreisentwicklung-23317#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 13:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Rethfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Redaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Presse & Kolumnen]]></category>

		<category><![CDATA[Aufwärtsbewegung]]></category>

		<category><![CDATA[Eisen]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Erdöl]]></category>

		<category><![CDATA[INVEST]]></category>

		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>

		<category><![CDATA[Nachfrage]]></category>

		<category><![CDATA[Ölpreis]]></category>

		<category><![CDATA[Ölpreise]]></category>

		<category><![CDATA[Preis]]></category>

		<category><![CDATA[Preisentwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Rekord]]></category>

		<category><![CDATA[Rohstoff]]></category>

		<category><![CDATA[Rohstoffpreis]]></category>

		<category><![CDATA[Rohstoffpreise]]></category>

		<category><![CDATA[Salz]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<category><![CDATA[Wellenreiter]]></category>

		<category><![CDATA[Zyklen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.goldinvest.de/?p=23317</guid>
		<description><![CDATA[Hier im Hochtaunuskreis haben s&#228;mtliche Gemeinden ihre Streusalzlager bis zur Oberkante aufgef&#252;llt. Jetzt kann der Winter kommen, schlie&#223;lich wurde in diversen Medien ein Rekordwinter vorhergesagt. Doch bisher ist der Winter - zumindest im Flachland - ausgeblieben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_15288" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-15288" title="Robert Rethfeld" src="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg" alt="Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de" width="128" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de</p></div></p>
<p><strong>Hier im Hochtaunuskreis haben s&#228;mtliche Gemeinden ihre Streusalzlager bis zur Oberkante aufgef&#252;llt. Jetzt kann der Winter kommen, schlie&#223;lich wurde in diversen Medien ein Rekordwinter vorhergesagt. Doch bisher ist der Winter - zumindest im Flachland - ausgeblieben.</strong><br />
 <span id="more-23317"></span><br />
 Doch reden wir nicht vom Wetter: Sprechen wir vom Klima. Ohne Zweifel hat sich die Durchschnittstemperatur der Erde in den vergangenen einhundert Jahren erh&#246;ht (n&#228;chster Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111217.anomalie.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111217.anomalie.PNG" alt="" width="451" height="256" /></a></p>
<p>Doch die Erh&#246;hung fand nicht linear statt, sondern war eine zyklische Bewegung. Die j&#252;ngste zyklische Aufw&#228;rtsbewegung begann Ende der 1970er Jahre. Im Jahr 1998 erreichte dieser Zyklus seinen Hochpunkt.</p>
<p>Die Entwicklung des &#214;lpreises h&#228;ngt von vielen Faktoren ab. Von der OPEC, von der Position im Konjunkturzyklus und von der technischen Entwicklung. Die Nachfrage nach Erd&#246;l unterliegt aber auch den klimatischen Schwankungen. Kommt es zu einem unerwarteten Kaltwinter in den n&#246;rdlichen Breitengraden, so steigt die Nachfrage nach Erd&#246;l. In einem unerwartet warmen Winter kann hingegen eine unerwartet schwache Nachfrage zu fallenden Preisen f&#252;hren. Wir &#252;berpr&#252;fen anhand des folgenden Charts, ob die Klimazyklen in der &#214;lpreisentwicklung zu erkennen sind.</p>
<p><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111217.oel.temp.PNG" alt="" width="450" height="254" /></p>
<p>Greifen wir die Periode von 1980 bis 1998 heraus. In diesem Zeitraum stieg die globale Durchschnittstemperatur stark an. Der &#214;lpreis fiel in dieser Phase von 40 Dollar auf 10 Dollar. Wie &#252;berhaupt Rohstoffe in dieser Phase schwach blieben. Seit 1998 befindet sich die globale Temperatur in einer Seitw&#228;rts-/Abw&#228;rtsbewegung. Hingegen steigen die Rohstoffpreise seither.</p>
<p>Die Temperatur-Zyklenl&#228;nge variiert zwischen 25 und 35 Jahren. Setzt man f&#252;r den laufenden Seitw&#228;rts-/Abw&#228;rtszyklus eine Dauer von 25 Jahren an, so w&#252;rde sich der Aufw&#228;rtstrend der globalen Temperatur erst ab dem Jahr 2023 fortsetzen. Dies w&#252;rde gem&#228;&#223; dem bisherigen Muster einen stabilen/steigenden &#214;lpreis bis dorthin bedeuten.</p>
<p>Ein weiterer - wie wir finden - interessanter Zusammenhang offeriert sich, wenn man die Entwicklung des Weizenpreises des vergangenen Jahrzehnts mit der globalen Temperaturentwicklung abgleicht (folgender Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111217.weizen.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111217.weizen.PNG" alt="" width="434" height="250" /></a></p>
<p>Danach bildete der Weizenpreis just in den Momenten Hochpunkte aus, in denen weltweit besonders kalte Temperaturen gemessen wurden.</p>
<p>Fazit: Die gezeigten Charts weisen auf eine Korrelation zwischen der Entwicklung der Rohstoffpreise und der Klimaentwicklung hin. Steigende Temperaturen &#252;ben offenbar einen deflation&#228;ren Einfluss auf die Rohstoffpreise aus. Als Beispiel sei der Ausbau der Agrar-Anbaufl&#228;chen in der kanadischen Pr&#228;rie genannt. Die Fl&#228;chen wurden in den vergangenen, warmen Jahrzehnten immer weiter nach Norden ausgedehnt. Wieder k&#228;ltere Sommer w&#252;rden das Fl&#228;chen-Angebot auf dem Weltmarkt verknappen und die Preise steigen lassen.</p>
<p>In k&#228;lteren Wintern steigt der Verbrauch von Erd&#246;l und Erdgas. Nach den vergleichsweise kalten Wintern in den letzten drei Jahren scheinen f&#252;r diesen Winter die Zeichen auf normal bis mild zu stehen. Die Rohstoffpreise befinden sich aktuell in einer Abw&#228;rtsbewegung. Wenn sich der beschriebene Zyklus als stabil erweist, d&#252;rfte diese Abw&#228;rtsbewegung lediglich tempor&#228;rer Natur sein. Erfahren Sie mehr &#252;ber unsere zyklische Arbeit in unserem Abonnement oder auch in unserem Jahresausblick f&#252;r 2012.</p>
<p>Robert Rethfeld <br />
 Wellenreiter-Invest.de</p>
<p><strong>Zum Thema:</strong>
<ul class="similar-posts">
<li>Wellenreiter Kolumne: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/warum-ist-der-euro-so-stabil-24626" rel="bookmark" title="25. April 2012">Warum ist der Euro so stabil?</a> <em>25.4.</em></li>
<li>Wellenreiter-Kolumne: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/erdoel-als-koenigsmacher-24000" rel="bookmark" title="21. Februar 2012">Erd&#246;l als K&#246;nigsmacher</a> <em>21.2.</em></li>
<li>Rohstoff-Daily: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/die-gruendung-der-opec-21566" rel="bookmark" title="21. Juli 2011">Die Gr&#252;ndung der OPEC</a> <em>21.7.</em></li>
</ul>
<p><!-- Similar Posts took 196.154 ms --></p>
<br>Hinweis: GOLDINVEST.de bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die M&#246;glichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu ver&#246;ffentlichen. F&#252;r diese Inhalte &#252;bernimmt GOLDINVEST.de weder Haftung noch Gew&#228;hr. Dies gilt insbesondere f&#252;r unvollst&#228;ndige oder falsch wiedergegebene Meldungen, falsche Kursangaben und redaktionelle Versehen. Die Artikel stellen weder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel sind ausschlie&#223;lich f&#252;r die Leser von www.goldinvest.de und der Abonnenten der zugeh&#246;rigen e-mail Verteiler bestimmt und dienen einzig der Information der Leser. Die Verbreitung oder Wiedergabe in Ausz&#252;gen oder als Ganzes ist grunds&#228;tzlich nicht gestattet und bedarf der Zustimmung des jeweiligen Autors. Beachten Sie auch unsere Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen.<br>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.goldinvest.de/index.php/der-einfluss-des-klimas-auf-die-rohstoffpreisentwicklung-23317/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Neid und Missgunst</title>
		<link>http://www.goldinvest.de/index.php/neid-und-missgunst-23205</link>
		<comments>http://www.goldinvest.de/index.php/neid-und-missgunst-23205#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 12:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Rethfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Redaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Presse & Kolumnen]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[FAZ]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

		<category><![CDATA[Gold]]></category>

		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

		<category><![CDATA[Industrie]]></category>

		<category><![CDATA[Inflation]]></category>

		<category><![CDATA[INVEST]]></category>

		<category><![CDATA[Irland]]></category>

		<category><![CDATA[Jahresausblick]]></category>

		<category><![CDATA[Portugal]]></category>

		<category><![CDATA[Rethfeld]]></category>

		<category><![CDATA[Stärke]]></category>

		<category><![CDATA[SZ]]></category>

		<category><![CDATA[Trend]]></category>

		<category><![CDATA[Währung]]></category>

		<category><![CDATA[Wellenreiter]]></category>

		<category><![CDATA[Weltweit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.goldinvest.de/?p=23205</guid>
		<description><![CDATA[Die Euro-Debatte verl&#228;uft im deutschsprachigen Raum an einer bestimmten Stelle stets emotional. Und zwar dann, wenn die Rede auf die sinkenden Reall&#246;hne zu sprechen kommt. W&#228;hrend in Deutschland die Reall&#246;hne seit Jahren stagnieren, verzeichneten Peripheriestaaten wie Irland, Griechenland und Portugal in den vergangenen Jahren Reallohnzuw&#228;chse. Da kriecht einem doch der Neid ins Gesicht. Diese peripheren Nichtsnutze liegen den ganzen Tag in der Sonne; und daf&#252;r erhalten sie als Belohnung st&#228;rkere Lohnzuw&#228;chse als wir hart arbeitenden Deutschen! Um die Emotionalit&#228;t zu erh&#246;hen, werden die Zahlenreihen lediglich bis zum Jahr 2009 gef&#252;hrt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_15288" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-15288" title="Robert Rethfeld" src="http://www.goldinvest.de/wp-content/uploads/robert_rethfeld.jpg" alt="Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de" width="128" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Rethfeld - Wellenreiter-Invest.de</p></div></p>
<p><strong>Die Euro-Debatte verl&#228;uft im deutschsprachigen Raum an einer bestimmten Stelle stets emotional. Und zwar dann, wenn die Rede auf die sinkenden Reall&#246;hne zu sprechen kommt. W&#228;hrend in Deutschland die Reall&#246;hne seit Jahren stagnieren, verzeichneten Peripheriestaaten wie Irland, Griechenland und Portugal in den vergangenen Jahren Reallohnzuw&#228;chse. Da kriecht einem doch der Neid ins Gesicht. Diese peripheren Nichtsnutze liegen den ganzen Tag in der Sonne; und daf&#252;r erhalten sie als Belohnung st&#228;rkere Lohnzuw&#228;chse als wir hart arbeitenden Deutschen! Um die Emotionalit&#228;t zu erh&#246;hen, werden die Zahlenreihen lediglich bis zum Jahr 2009 gef&#252;hrt.</strong></p>
<p><span id="more-23205"></span></p>
<p>Denn seit dem Jahr 2010 ist etwas erkennbar, was so gar nicht in das Neid-Bild passen will: Dem griechischen H&#246;henflug werden die Fl&#252;gel gestutzt. Innerhalb von nur zwei Jahren f&#228;llt der griechische Reallohn um mehr als 10 Prozent. Den Portugiesen geht es &#228;hnlich, genauso wie den Spaniern. Da die Reall&#246;hne auf der iberischen Halbinsel nicht so deutlich angestiegen waren wie in Griechenland, n&#228;hern sich die aktuellen Werte der Ausgangsmarke aus dem Jahr 2003 bereits an. Aus Sicht der Peripheriel&#228;nder bildet lediglich Irland eine Ausnahme: Ein deutlicher Reallohnr&#252;ckgang wird nicht angezeigt.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111210.realloehne.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111210.realloehne.PNG" alt="" width="480" height="253" /></a></p>
<p><em>Quelle: Statistisches Bundesamt, Hans-B&#246;ckler-Stiftung</em></p>
<p>Zur Einkommensentwicklung existiert eine zweite interessante Ma&#223;zahl: Das reale Pro-Kopf-Einkommen. Es ist das aufs Jahr berechnete Durchschnittseinkommen der Einwohner eines Landes. Ermittelt wird es, indem man das BIP durch die Anzahl der Einwohner teilt und dabei die Entwicklung der Inflationsrate ber&#252;cksichtigt.</p>
<p>W&#228;hrend die Reall&#246;hne die Arbeitnehmerentgelte widerspiegeln, ber&#252;cksichtigt das Pro-Kopf-Einkommen alle Einkommen (ob selbstst&#228;ndig oder unselbst&#228;ndig). Ein Problem des Pro-Einkommens ist, dass es nichts dar&#252;ber aussagt, wie das Einkommen innerhalb der Einkommensgruppen verteilt ist. Da in den vergangenen Jahren die Schere zwischen den Einkommensgruppen gr&#246;&#223;er geworden ist, sind die tats&#228;chlichen Einkommenszuw&#228;chse f&#252;r die Masse der Bev&#246;lkerung sicher nicht so gro&#223;, wie es das Pro-Kopf-Einkommen suggeriert. Dennoch sehen wir diese Ma&#223;zahl als wichtig an, um zumindest auf einige wichtige Trends hinweisen zu k&#246;nnen.</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111210.prokopf.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111210.prokopf.PNG" alt="" width="478" height="253" /></a></p>
<p><em>Quelle: Europ&#228;ische Kommission</em></p>
<p>Weiter oben haben wir Prozentzahlen gesehen, jetzt zeigen wir absolute Zahlen. F&#252;r die Jahre 2012 und 2013 sch&#228;tzt die Europ&#228;ische Kommission die Entwicklung. Diese Sch&#228;tzzahlen sind in der obigen Grafik enthalten. Wurde in der Presse lange suggeriert, dass die Griechen in den vergangenen Jahren den deutschen Lebensstandard fast schon erreicht haben, so belehrt das obige Bild eines besseren.</p>
<p>Das griechische Pro-Kopf-Einkommen befindet sich inflationsbereinigt bei knapp 15.000 Euro, das deutsche Pro-Kopf-Einkommen ist doppelt so hoch. Seit 2009 ist ein deutlicher Fall des griechischen Pro-Kopf-Einkommens erkennbar. Nat&#252;rlich kann man einwenden, dass sich die Griechen durch einen hohen Anteil an Schwarzarbeit etwas dazu verdienen. Und richtig ist auch, dass in Griechenland ein „Oberklasse" existiert, die ihr Geld schon l&#228;ngst ins Ausland geschafft hat. Dennoch bleibt festzustellen, dass die Pro-Kopf-Einkommen von Portugal und Griechenland im Vergleich zu den anderen dargestellten Staaten gering sind.</p>
<p>Aus der Entwicklung des deutschen Pro-Kopf-Einkommens - inflationsbereinigter Anstieg von 26.700 Euro (1995) auf 28.800 Euro (2011) - ist folgendes ablesbar: Wenn die Reall&#246;hne in diesem Zeitraum nicht gestiegen sind, m&#252;ssen die Einkommen der Selbst&#228;ndigen und Unternehmer gestiegen sein: Die Einkommensschere &#246;ffnet sich.</p>
<p>Fazit: Die gr&#246;bsten Exzesse wurden in den Jahren 2008 und 2009 sichtbar. Seit dem Jahr 2010 ist der Selbstreinigungsprozess innerhalb der EU im Gange. Diejenigen, die meinen, dass sich eine Selbstreinigung nur durch eine W&#228;hrungsabwertung bewerkstelligen l&#228;sst, sollten sich die Grafiken genau anschauen. Das statistische Bundesamt erwartet f&#252;r Deutschland im Jahr 2011 einen leichten Reallohnanstieg, w&#228;hrend Portugal und Griechenland jeweils einen Reallohnverlust von etwa 3,5% hinnehmen m&#252;ssen. Bis 2012/13 sollten die gr&#246;bsten &#220;bertreibungen beseitigt sein.</p>
<p>Wenn schon Neid, dann m&#252;sste man das Augenmerk auf das Land mit dem weltweit h&#246;chsten Pro-Kopf-Einkommen richten: Auf Norwegen (folgender Chart).</p>
<p><a href="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111210.prokopf.norwegen.PNG"><img src="http://www.wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20111210.prokopf.norwegen.PNG" alt="" width="478" height="250" /></a></p>
<p><em>Quelle: Europ&#228;ische Kommission</em></p>
<p>Dieser Artikel wird die Ansicht einiger Leute nicht &#228;ndern, die meinen, dass die Wettbewerbsf&#228;higkeit einiger L&#228;nder lediglich durch einen Austritt aus dem Euro wieder hergestellt werden kann. Aber waren Griechenland und Portugal jemals wettbewerbsf&#228;hig? Werden sie es jemals sein? Es erscheint doch sehr gewagt zu glauben, dass sich Griechenland durch die Wiedereinf&#252;hrung der Drachme in ein europ&#228;isches Dienstleistungs- und Industriepowerhaus verwandeln kann.</p>
<p>Die Anpassungsprozesse laufen. Von der Frage: „Euro oder nicht?" lassen sich diese nicht aufhalten. Erfahren Sie mehr &#252;ber unsere zyklische Arbeit in unserem Abonnement oder auch in unserem Jahresausblick f&#252;r 2012.</p>
<p>Robert Rethfeld<br />
 Wellenreiter-Invest</p>
<p><strong>Zum Thema:</strong>
<ul class="similar-posts">
<li>Miriam Kraus in Rohstoff Daily: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/griechisches-deja-vu-24784" rel="bookmark" title="10. Mai 2012">Griechisches Déjà Vu</a> <em>10.5.</em></li>
<li>Rohstoff-Daily: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/schlimmer-gehts-immer-22065" rel="bookmark" title="5. September 2011">Schlimmer geht’s immer&#8230;</a> <em>5.9.</em></li>
<li>Rohstoff-daily: <a href="http://www.goldinvest.de/index.php/spar-griechen-21332" rel="bookmark" title="30. Juni 2011">Spar-Griechen</a> <em>30.6.</em></li>
</ul>
<p><!-- Similar Posts took 233.233 ms --></p>
<br>Hinweis: GOLDINVEST.de bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die M&#246;glichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu ver&#246;ffentlichen. F&#252;r diese Inhalte &#252;bernimmt GOLDINVEST.de weder Haftung noch Gew&#228;hr. Dies gilt insbesondere f&#252;r unvollst&#228;ndige oder falsch wiedergegebene Meldungen, falsche Kursangaben und redaktionelle Versehen. Die Artikel stellen weder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel sind ausschlie&#223;lich f&#252;r die Leser von www.goldinvest.de und der Abonnenten der zugeh&#246;rigen e-mail Verteiler bestimmt und dienen einzig der Information der Leser. Die Verbreitung oder Wiedergabe in Ausz&#252;gen oder als Ganzes ist grunds&#228;tzlich nicht gestattet und bedarf der Zustimmung des jeweiligen Autors. Beachten Sie auch unsere Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen.<br>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.goldinvest.de/index.php/neid-und-missgunst-23205/feed</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

