Freitag, 29.07.2016
Spekulativ kaufen

Burey Gold – Analysten sehen Chance auf Kursvervielfachung

Die Analysten von Hartleys sehen bei dem australischen Goldexplorer Burey Gold (WKN A0LC1M) die Chance, dass sich der Kurs mehr als verdoppelt. Sie bewerten die Aktie deshalb als spekulativen Kauf.

Bohrungen auf dem Giro-Projekt von Burey Gold; Foto: Burey Gold

Bohrungen auf dem Giro-Projekt von Burey Gold; Foto: Burey Gold

Die Experten weisen darauf hin, dass Bureys Giro-Projekt das zweite Goldprojekt ist, dass das Management-Team im Kilo-Moto-Grünsteingürtel der Demokratischen Republik Kongo bearbeitet. Denn, so Hartleys weiter, das Burey-Team habe in der Vergangenheit bereits Moto Gold Mines gegründet und dabei die Lagerstätte entdeckt, die nun die Kibali-Mine mit ihren 17 Mio. Unzen Gold ausmacht. Und Kibali liege nur rund 30 Kilometer östlich vom Giro-Projekt, so Hartleys.

Moto Gold Mines wurde schließlich 2009 für ca. 580 Mio. USD von Randgold Resources (WKN A0B5ZS) und Anglogold Ashanti (WKN 164180) übernommen und wird von den beiden Konzernen im Joint Venture mit der staatlichen Somiko ausgebeutet. Die Kibali-Mine dürfte laut Hartleys in den kommenden rund elf Jahren ca. 600.000 Unzen Gold zu all-in sustaining costs von 573 USD pro Unze produzieren und Bureys Giro-Projekt liege in einem geologisch ähnlichen Umfeld, wie die Goldlagerstätten von Kibali.

Die Analysten nehmen die Berichterstattung zu Burey mit dem Rating spekulativ Kaufen und einem Kursziel auf Sicht von 12 Monaten von 0,05 AUD auf (aktueller Kurs 0,02 AUD). Die geringe Bewertung des Unternehmens biete nämlich einen starken Hebel auf positive Explorationsergebnisse und zukünftige Entdeckungen. Und die Kibali-Mine, so Hartleys weiter, werde schon bald eine neue Oxiderzquelle benötigen, sodass Randgold und AngloGold wahrscheinlich auch das Giro-Projekt als kurzfristig verfügbare, potenzielle Quelle nahe der Oberfläche gelegenen, zusätzlichen Erzes in Betracht ziehen würden.

Derzeit, so die Experten weiter, führe Burey das erste Diamantkernbohrprogramm auf Giro durch, um die Kontinuität der Vererzung zu bestätigen und die strukturellen Kontrollen der Vererzung zu definieren. Frühere Rückspülbohrungen hätten das Potenzial auf hochgradige Zonen mit mehr als 5 Gramm Gold pro Tonne innerhalb der breiteren Vererzung mit niedrigeren Gehalten von rund 2 Gramm Gold pro Tonne aufgezeigt, erklärten die Analysten.

Das Giro-Ziel erstrecke sich über mehr als 1 Kilometer Länge und 400 Meter entlang der Bruchzone Kebigada, wobei schmalere Zonen sich über bis zu 2 Kilometer erstrecken würden. Die aktuellen Bohrungen würden es Burey erlauben, zu untersuchen, ob sich die hochgradige Vererzung in der Tiefe fortsetzt und das Potenzial auf weitere Unzen aufzuzeigen, die im Tagebau gewonnen werden könnten.

Die Experten weisen zudem darauf hin, dass Burey über ein beeindruckendes Board of Directors mit umfassender Erfahrung in Afrika verfüge, das erstklassige Entdeckungen gemacht, Projekte Entwickelt, Gold produziert und Deals mit Majors abgeschlossen habe. Hartleys geht deshalb davon aus, dass Burey das Projektrisiko soweit senkt, dass ein großer Bergbaukonzern Interesse an einer Übernahme zeigt. Auch das zweite Projekt des Unternehmens namens Balatindi in Guinea habe das Potenzial, Majors anzuziehen, die auf der Suche nach einem großen Kupfer-, Gold- und Uranprojekt seien.

Auf Giro werde Burey nach Abschluss des aktuellen Bohrprogramms damit beginnen, eine ganze Reihe regionaler Ziele entlang des 30 Kilometer langen strukturellen Korridors zu testen. Burey habe mit Beprobungsprogrammen bereits eine Reihe von vielversprechenden Zielen identifiziert. Die Bohrungen, so die Analysten weiter, werden das Potenzial des Peteku-Ziels sowie die Vererzung unterhalb der historischen Gruben und Stollen auf den Zielen Mangote und Kai-Kai testen, die noch aus Zeiten belgischer Kolonialherrschaft stammen.

Hartleys rechnet so mit einem hohen Newsflow in den kommenden Monaten, während das Unternehmen das Potenzial des Giro-Ziels sowie das größere Giro-Projektgebiet testet. Besonderen Gefallen haben die Analysten an den jüngsten Bohrergebnissen vom Adoku-Ziel im Süden des Giro-Gebiets gefunden. Sie sehen das Potenzial auf Vorkommen von mehreren Millionen Unzen auf dem gesamten Giro-Projekt.






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