Montag, 16.01.2017
Analystenmeinung

Burey Gold nach jüngsten Bohrergebnissen ein Kauf

Die Analysten von RFC Ambrian haben nach den jüngsten, exzellenten Bohrergebnissen des Unternehmens die Aktie von Burey Gold (WKN A0LC1M / ASX BYR) genauer unter die Lupe genommen. Daraufhin vergaben sie das Rating „spekulativ kaufen“.

Sichtbares Gold in einem Bohrkern vom Giro-Projekt; Foto: Burey Gold

Sichtbares Gold in einem Bohrkern vom Giro-Projekt; Foto: Burey Gold

Die neuesten Diamantkernbohrungen des Unternehmens, so die Experten, hätten kürzlich nämlich die Vererzungstiefe auf der Bruchzone Kebigada verdoppelt und Burey teste nun äußerst vielversprechende, regionale Ziele auf seinem Goldprojekt Giro.

Burey, so RFC Ambrian, halte rund 55% an Giro, das nur rund 30 Kilometer westlich von und im gleichen geologischen Umfeld liege wie die 20 Mio. Unzen umfassende Goldmine Kibali, die von Randgold (WKN A0B5ZS) betrieben wird. Nach Ansicht der Analysten demonstriert Kibali die Chancen, die die ganze Region bietet und die Entwicklung der gigantischen Mine habe Infrastruktur und Logistik im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo deutlich verbessert.

Ambrian glaubt zudem, dass die 2015 von Burey durchgeführten Bohrungen auf Kebigada rund 1,5 Mio. Unzen nachgewiesen haben könnten. Das Unternehmen teufte im vergangenen Jahr 103 Rückspülbohrungen mit einer Gesamtlänge von 9.823 Metern ab. Damit wies man Vererzung in einem Gebiet von 1.400 mal 400 Metern bis in Tiefen von 90 Metern nach, so die Experten. Es seien zwar weitere Arbeiten nötig, bevor eine Ressource geschätzt werden könne, so Ambrian, doch um das Potenzial zu verdeutlichen, nehme man an, dass die Rückspülbohrungen 1,5 Mio. Unzen Gold bei Gehalten von rund 1,5 Gramm Gold pro Tonne abgegrenzt haben könnten.

Das aktuelle Bohrprogramm Bureys habe nun aber Vererzung bis in eine Tiefe von 180 Metern nachgewiesen. Dazu, so Ambrian, hätten auch fünf Bohrungen auf der Kebigada-Zone gehört, mit denen die Ausrichtung der Vererzung bestätigt und ihre Ausdehnung in die Tiefe getestet werden sollten. Von zwei Bohrungen habe Burey bereits Ergebnisse vorliegen, darunter 24 Meter mit 3,1 Gramm Gold pro Tonne und 38 Meter mit 2,5 Gramm Gold pro Tonne. Zwei Bohrlöcher mit einer Länge von 310 Metern wurden zudem auf der nahegelegenen Giro-Ader gebohrt. Diese Ergebnisse stehen allerdings noch aus.

Mit dem Diamantkernbohrprogramm teste Burey zudem Ziele mit hoher Priorität in einem nach Ansicht der Analysten sehr aussichtsreichen, sich über 30 Kilometer erstreckenden Explorationskorridor. Das Programm werde drei andere Gebietet namens Adoku, Mangote und Peteku untersuchen. Die beiden letztgenannten wurden zu Zeiten der belgischen Kolonialherrschaft ausgebeutet und auch heute führen lokale Goldschürfer dort Kleinstabbau durch, was auch auf Adoku der Fall ist.

Als wichtigen Faktor bei ihrer Empfehlung der Burey-Aktie als spekulativen Kauf nennen die Analysten von RFC Ambrian auch das erfahrene Management-Team. Zu diesem gehöre unter anderem Executive Chairman Klaus Eckhof, Gründer von Moto Goldmines, dem Unternehmen, das das Kibali-Projekt voranbrachte, bevor es von Randgold übernommen wurde.






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