Samstag, 11.02.2012

Vervielfachung
EnWave Corp. entwickelt neuen Prototypen zur Dehydratisierung pharmazeutischer Stoffe

Wie einer unserer absoluten Favoriten, die kanadische Technologiefirma EnWave Corp. (WKN A0JMA0) brandaktuell mitteilt, hat man einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung der firmeneigenen Trocknungstechnologie freezeREV, die für den Einsatz im pharmazeutischen Bereich gedacht ist, gemacht.

Mit dem REV-Verfahren von EnWave getrocknete Arzneimittel

Mit dem REV-Verfahren von EnWave getrocknete Arzneimittel

Wie das Unternehmen bekannt gab, hat man mit den Tests eines Prototypen begonnen, der statt bisher einer nun bis  zu 100 Ampullen gefüllt mit Impfstoffen, injizierbaren Medikamenten, analytischen Enzymen, Antikörpern oder anderen biologischen Materialien verarbeiten kann. Der neue Prototyp hat bereits erhebliches Potenzial gezeigt, die Zeit und die Kosten erheblich zu senken, die für die Trocknung dieser empfindlichen Stoffe anfallen.

Wie EnWaves Co-CEO Dr. Tim Durance erläutert, habe sein Unternehmen damit einen Meilenstein in der Entwicklung einer pharmazeutischen Dehydratisierungstechnologie erreicht, die in der Lage ist, den aktuellen Branchenstandard zu erreichen und Zehntausende Ampullen pro Tag zu verarbeiten. EnWave hat bereits damit begonnen, dieses neueste Entwicklung patentrechtlich zu schützen und zudem die Suche nach einem kommerziellen Partner aufgenommen. Dieser soll dabei behilflich sein, diese Technologie im kommerziellen Umfang zu erproben und ihre Anwendung zu automatisieren.

Der derzeitige Branchenstandard, die Gefriertrocknung, benötigt in der Regel zwischen 24 und 72 Stunden, um Biomaterialien zu trocknen. freezeREV hat das Potenzial, Impfstoffe und andere biologische Materialien wesentlich schneller und kostengünstiger zu verarbeiten – und dabei mindestens die gleiche Qualität zu erreichen. Die Technologie von EnWave (freezeREV und bioREV) werden so entworfen, dass die Produktion der Materialien wesentlich weniger Raum benötigt und einen höheren Durchstoß erlaubt, um so erhebliche Reduzierungen der Verarbeitungskosten, durch Einsparungen bei Investitionen, Arbeitskosten, Rohmaterial, Energie und Zeitaufwand zu erreichen.

Das sind gute Neuigkeiten für EnWave, denn nun hat man endlich einen Prototy, der in der Lage sein wird zahlreiche Ampullen gleichzeitig zu verarbeiten, während das bisherige Modell nur eine zur Zeit trocknen konnte. Das haben einige, potenzielle Partner aus der Pharmabranche bereits seit einiger Zeit bei EnWave eingefordert, sodass das Unternehmen für die Pharmafirmen als möglicher Partner für Tests nun noch interessanter sein dürfte. Ein wichtiger Schritt also, der uns in unserer Ansicht bestärkt, dass die beiden CEOS Durance und McNicol EnWave auf den richtigen Weg gebracht haben und darauf auch gut voran kommen.

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