Samstag, 11.02.2012

Deutsche Rohstoff AG
Erster Erfolg in Australien

Seit wenigen Tagen erst notieren die Aktien der Deutsche Rohstoff an der Börse in Frankfurt. Auf dem Weg zum Goldproduzenten hat das Heidelberger Unternehmen nun einen wesentlichen Schritt nach vorne gemacht.

Am 27.5.2010 ging die Deutsche Rohstoff AG (DRAG) an die Frankfurter Wertpapierbörse.

Am 27.5.2010 ging die Deutsche Rohstoff AG an die Frankfurter Wertpapierbörse.

Der Börsenneuling fokussiert sich bei seinen Arbeiten nicht nur auf die Exploration von Öl- und Gaslagerstätten. Das Thema Gold steht bei den Heidelbergern ebenfalls sehr weit oben auf der Agenda. Vor allem die Tochter Deutsche Rohstoff Australia Pty Ltd hat sich dieses Themas angenommen. Down Under besitzt das Unternehmen die Georgetown-Goldmine. Diese liegt in einer alten Bergbauregion im Bundesstaat Queensland, rund 350 Kilometer von der Touristenmetropole Cairns entfernt. In der Region wird seit langem Gold gefördert. Die Perspektiven, dass in wenigen Monaten die Deutsche Rohstoff (WKN: A0XYG7) dort ebenfalls zu den aktiven Goldproduzenten gehören wird, sind durch eine Erlaubnis des „Department of Environment and Resource Management“ des Bundesstaates Queensland deutlich gestiegen.

Bei der Behörde hat die Deutsche Rohstoff im September 2009 eine Umweltgenehmigung beantragt, um auf den eigenen Arealen Erze abzubauen. Diesem Antrag ist nun stattgegeben worden. Somit ist der Abbau von Golderzen auf den Liegenschaften „Red Dam“ und „Electric Light“ möglich. Auch die Aufbereitung der Erze in einer Aufbereitungsanlage des Unternehmens wurde genehmigt. Grünes Licht gibt es zudem für die Einleitung der Abgänge aus der Anlage in einen Absetzteich. Ohne diese behördliche Erlaubnis wäre die Entwicklung des Projekts ins Stocken gekommen, nun kann man dagegen auf dem fünften Kontinent durchstarten.

Das Unternehmen hat somit eine wesentliche Hürde genommen, der Start der Förderung im Herbst ist in Reichweite. Damit liegt man im Rahmen der unternehmenseigenen Planungen. Für Vorstand Titus Gebel ist die Umweltgenehmigung ein weiterer großer Schritt in Richtung Produktion. Er verspricht zugleich, alles zu tun, um die Umweltverträglichkeit des Vorhabens auch künftig sicherzustellen.

Nach den bisherigen Schätzungen lagern unter der australischen Erde in Georgetown 155.000 Unzen Gold sowie 165.000 Unzen Silber. Davon sind 95 Prozent nach dem australischen JORC-Standard bestätigt. Geplant ist, dass die Deutsche Rohstoff ab Herbst monatlich etwa 2.000 Unzen abbaut.

Schon im laufenden Monat will das im Entry Standard notierte Unternehmen die Explorationen auf der Liegenschaft ausdehnen. Bisher konzentrieren sich die Arbeiten vor allem auf die nördlich von Georgetown gelegenen Areale „Red Dam“ und „Electric Light“. Das Unternehmen hat jedoch noch elf weitere Abbaulizenzen und sechs Explorationslizenzen in der Region. Ferner sind die Untersuchungen bisher nur in geringen Tiefen vorgenommen worden. Weitere Untersuchungen in tieferen Bodenschichten könnten die Schätzungen klar nach oben bringen.

Beim Unternehmen zeigt man sich zuversichtlich, dass die zu erwartenden Gold- und Silberschätzungen daher durch weitere Explorationen signifikant steigen können.

Finanziell stehen die australischen Pläne auf gesicherten Füßen. Das frische Kapital aus der Privatplatzierung vor dem Börsengang kann für diese Arbeiten eingesetzt werden.

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