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Gold dürfte nachgefragt bleiben
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Gold konnte gestern mit über 1.240 USD beziehungsweise mehr als 980 EUR je Feinunze die höchsten Niveaus seit Anfang Juli erreichen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Zum einen hätten erneut sehr schwache US-Konjunkturdaten das Vertrauen der Anleger in die Erholung der Wirtschaft weiter schwinden lassen. Zum anderen habe die jüngste Herabstufung des Kreditratings von Irland durch die Ratingagentur Standard & Poor's dazu geführt, dass die Schuldenkrise in den Euro-Peripherieländen wieder erhöhte Aufmerksamkeit erhalten habe. Dies spiegle sich zugleich in steigenden Risikoaufschlägen (CDS-Spreads) für diese Länder wider. Gold dürfte im Zuge der neuerlichen Unsicherheiten nachgefragt bleiben, so dass der Preisanstieg gut unterstützt sein sollte.
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