The Gold Company
Donnerstag, 29.09.2016
Vermutungen erneut bestätigt

Gold Standard Ventures – Gute Chancen auf exzellente erste Ressourcenschätzung

Es hat vielleicht etwas länger gedauert, als sich so mancher Anleger gewünscht hätte, aber das Warten hat sich unserer Ansicht nach gelohnt: Der kanadische Goldexplorer Gold Standard Ventures (WKN A0YE58) meldet die aktuellsten Bohrergebnisse von seinem neu erworbenen Pinion-Projekt im Carlin-Trend in Nevada – und die haben es in sich!

Liegenschaft von Gold Standard Ventures in Nevada, Bildquelle: Gold Standard Ventures

Liegenschaft von Gold Standard Ventures in Nevada, Bildquelle: Gold Standard Ventures

Denn Gold Standard macht dort weiter, wo man mit den Resultaten der ersten Bohrungen auf Pinion angefangen hat. Auch mit den neuen Ergebnissen nämlich erreicht das Unternehmen gleich drei Ziele. Zum einen können historische Bohrergebnisse bestätigt und zum anderen die bekannten Goldvererzungszonen weiter ausgedehnt werden. Hinzu kommt, dass auch diese Resultate Gold Standards neues geologisches Modell bekräftigen.

Die wichtigsten Bohrungen waren unter anderem PIN14-06, eine Kernbohrung auf der North Zone, die drei einzelne Goldvererzungszonen lieferte. Dazu gehören 20,7 Meter mit 1,78 Gramm Gold pro Tonne. Hinzu kam Bohrloch PIN14-07, eine Erweiterungsbohrung in Richtung Südosten, die 12,2 Meter mit 1,23 Gramm Gold pro Tonne erbrachte sowie PIN14-08, eine Kernbohrung in der Main Zone, die über 36,6 Meter ebenfalls 1,23 Gramm Gold pro Tonne erbrachte, allerdings auch noch einen höhergradigen Intervall von 5 Metern Länge mit 5,62 Gramm Gold pro Tonne enthielt. Damit wurde eine historische Bohrung bestätigt, die 42,6 Meter mit 1,13 Gramm Gold je Tonne geliefert hatte.

Darüber hinaus stieß Bohrloch PIN14-09, eine Bestimmungsbohung, zwischen zwei historischen Bohrungen auf 0,42 Gramm Gold pro Tonne über 15,2 Meter Länge. Und schließlich erbrachte PIN14-11, eine Bohrung in der Main Zone von 65,5 Meter Länge 0,90 Gramm Gold pro Tonne, inklusive von 13,7 Metern mit 2,51 Gramm Gold pro Tonne.

Dazu lassen sich Gold Standard zufolge einige wichtige Beobachtungen machen. Denn es wurde zum einen die anvisierte Karstbrekzie mit allen fünf Bohrungen angetroffen. Und die Goldverzung, die das Unternehme in diesem Wirtsgestein ausgemacht hatte, ist innerhalb dieser sehr oxidierten Brekzie durchgehend und weitverbreitet.

Zum anderen bestätigten die goldhaltigen Abschnitte der Bohrungen PIN14-06 und PIN14-11 weitere durchgehende Goldvererzungszonen, die zudem Abschnitte mit höheren Gehalten von mehr als 2,0 Gramm Gold pro Tonne enthalten. Und: Mit den Bohrlöchern PIN14-07 und PIN14-09 konnte Gold Standard die Goldzone in der Brekzie auch seitwärts ausdehnen, was erhebliches Explorationspotenzial – eine mögliche, durchgehende Goldvererzung – zwischen den Zonen North und Main andeutet.

Auf den ersten Blick mögen die Goldgehalte, auf die Gold Standard hier gestoßen ist, nicht sehr oder übermäßig beeindruckend aussehen, man muss sich aber vor Augen halten, dass es sich hier um oxidisches Material handelt, das mit kostengünstiger Haufenlaugung verarbeitet werden kann. In diesem Zusammenhang kann man Goldgehalte über 1 Gramm pro Tonne getrost als „high-grade“ bezeichnen.

Wir jedenfalls glauben, dass Gold Standard Ventures mit diesem ersten Bohrprogramm auf Pinion einen großen Schritt weitergekommen ist und, sollten die Ergebnisse der drei noch ausstehenden Bohrungen ähnlich ausfallen, eine ansehnliche erste Ressourcenschätzung vorlegen könnten dürfte. Die historische Ressource liegt bei 840.00 Unzen Gold. Da die neuen Ergebnisse zum Großteil höher ausgefallen sind, sollte dieser Wert übertroffen werden können.

Wir sehen das Unternehmen auf einem sehr guten Weg und warten nun gespannt auf die noch ausstehenden Bohrergebnisse und die Ressourcenschätzung zu Pinion, die in absehbarer Zeit folgen dürfte.






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