Dienstag, 17.01.2017
Nach positiven Daten aus China

Gold und Yen verlieren weiter

Der Goldpreis gibt weiter nach. Den zweiten Tag in Folge ging es gestern abwärts, nachdem das gelbe Metall zuvor ein Dreiwochenhoch ausgebildet hatte. Die Nachfrage nach Gold als Sicherem Hafen gab nach, da die Aktienmärkte angesichts positiver Handelsdaten aus China in den Rallyemodus übergingen.

Physisches Gold: Barren und Münzen, Foto: thomas_nk, everystockphoto.com

Physisches Gold: Barren und Münzen, Foto: thomas_nk, everystockphoto.com

Nun sieht es so aus, als könnte Gold zum ersten Mal seit einiger Zeit drei Tage in Folge fallen, nachdem das gelbe Metall noch am Dienstag mit knapp 1.263 USD pro Unze den höchsten Stand seit dem 18. März erreichte.

Der Goldpreis gab zusammen mit dem Yen nach, nachdem viele Aktien weltweit ihre Jahresverluste wettmachten. Widersprüchlichen Aussagen aus den regionalen Notenbanken in den USA belasteten das Edelmetall zusätzlich.

Gold weist von den 22 Rohstoffen im Bloomberg Commodity Index dieses Jahr die beste Performance auf. Der Preis für eine Unze des gelben Metalls kletterte um 17% nachdem die Volatilität an den Aktienmärkten zu Jahresbeginn die Nachfrage auch in Gold-ETFs steigen ließ.

Doch die globalen Aktienmärkte legten am Mittwoch einen Rebound hin, nachdem neue Daten zeigten, dass die chinesischen Exporte so stark stiegen wie seit einem Jahr nicht mehr. Gleichzeitig verlangsamte sich der Rückgang der Einfuhren nach China, was als Hinweis auf eine Stabilisierung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft betrachtet wird.






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