Nach Preissturz
Goldpreis erholt sich nach Entscheidung der Notenbanken
Leicht erholt zeigt sich der Goldpreis zum Wochenausklang nach dem kräftigen Rücksetzer am gestrigen Donnerstag. Nachdem bekannt wurde, dass einige der großen Notenbanken der Welt, darunter auch die US-Notenbank Fed, einen Teil ihrer zur Rettung der Finanz- und Wirtschaftssysteme zur Verfügung gestellten Liquidität zurückfahren wollen, fiel der Spotpreis für Gold zwischenzeitlich von mehr als 1.015 auf 992,60 US-Dollar pro Unze.
Damit sank der Preis für eine Unze des Edelmetalls auf das Niveau von vor zwei Wochen. Am heutigen Freitag Morgen allerdings steht der Goldpreis leicht erholt bei 995,45 Dollar je Unzen.
Die Entscheidung der Notenbanken hatte dem Dollar zum ersten Mal seit Tagen Stärke verliehen, da diese als Anzeichen dafür verstanden werden, dass die Programme zur Stützung des Bankensystems bereits jetzt verlangsamt werden. Ein stärkerer Dollar macht Rohstoffe, deren Preis in der US-Währung notiert wird, für Anleger außerhalb der Vereinigten Staaten teurer.
Die bisherige Schwäche des Greenbacks war laut Ansicht von Experten einer der Hauptgründe für den schnellen Anstieg des Goldpreises in den letzten Wochen – und noch notiert der Preis für das gelbe Metall ja auch noch in der Näher der magischen Marke von 1.000 Dollar. Und viele Beobachter rechnen gerade gegen Ende des laufenden Jahres damit, dass der US-Dollar weiter schwach tendiert.
Weitere Unterstützung für den Goldpreis erwarten Experten auch von einem Anziehen der physischen Nachfrage in Asien, wo sich trotz der hohen Preise eine Erholung abzeichne. Indische Händler hatten bereits vor kurzem erklärt, dass um die Marke von 990 US-Dollar je Unze starkes Kaufinteresse herrsche; vor allem, da die Hochzeits- und Feiertagssaison in Indien ihrem Höhepunkt zustrebt. Die Investmentnachfrage, ein anderer wichtiger Pfeiler zur Stützung des Goldpreises zeigt sich zumindest stabil. Wie der weltgrößte mit physischem Gold unterlegte börsennotierte Fonds (ETF oder Exchange Traded Fund), der SPDR Gold Trust, meldet lagen die Bestände zum 23. September bei 1.101,735 Tonnen und damit gegenüber dem vorangegangen Geschäftstag unverändert.
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- Nachfrage aus Asien stützt: Commerzbank erwartet zunächst Seitwärtstrend beim Goldpreis 13.10.
- Silber: Wenn man nur wüsste….. 27.4.
- Goldpreis: Gold mit 1500 US-Dollar so teuer wie nie 20.4.
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