Samstag, 11.02.2012

Chartanalyse
Goldpreis: Nach kurzfristigem Rückschlag auf zu neuen Hochs

In ihrer neuesten Analyse zur Entwicklung des Goldpreises gehen die Experten von der Goldmarkt davon aus, dass zunächst ein deutlicher Rücksetzer zu erwarten ist - doch dann könnte sich ihrer Meinung nach das gelbe Metall zu neuen Höhen aufschwingen.

Laut Reuters verzeichnete der Gold ETF von ETF Securities in der letzten Woche den größten Zufluss innerhalb eines Tages - er wuchs um 7% auf nun 3,190 Mio. Unzen. Damit hat der Fonds in der vergangenen Woche die höchsten Zuflüsse seit seiner Gründung erfahren. Bis zum letzten Dienstag waren die Bestände im Vergleich zum Montag der Vorwoche um 18% gestiegen. Viele Investoren nutzen derzeit Goldanlagen als Absicherung für den schon wieder heiß gelaufenen Aktienmarkt.

Diese Entwicklung finden wir auch im Goldpreis wieder. Obwohl wir immer noch mit einem kurzen aber heftigen Rückschlag rechnen (um die vielen Spekulanten aus dem Markt zu treiben) zeigt sich das gelbe Metall weiterhin sehr robust. Kleine Rücksetzer führen zu sofortigen Käufen und einer Gegenbewegung. Wir gehen davon aus, dass Gold (nach einem kurzfristigen Kursrutsch) kurz vor einem positiven Ausbruch zu neuen Hochs steht. Eine Entwicklung, die zu einem schnellen Fortschritt in Richtung 1200 USD führen würde.

Nach oben hin bleibt es für eine weitere positive Entwicklung ein Muss, das Widerstandsniveau von 950 USD nachhaltig zu überwinden. In diesem Zusammenhang würde auch die kurzfristige seit Anfang August etablierte Abwärtstrendlinie gebrochen und weitere Anstiege bis zur seit Jahresbeginn mehrfach getesteten Abwärtstrendlinie bei rund 970 USD dürften folgen. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über diese Trendlinie, sollte dies die ersehnte Initialzündung für einen Angriff auf das Allzeithoch im Bereich um 1.030 USD sein. Nach unten betrachtet reicht bereits ein Tageschlusspreis unterhalb von 935 USD für weitere Rückschläge bis 910 USD. Schlusspreise unterhalb von 908 USD würden weitere dicke Abschläge mit sich bringen und die charttechnische Situation damit entsprechend  negativ belasten.








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