Mittwoch, 08.09.2010

Trotz Produktionsrückgang
Hecla Mining erzielt zweithöchsten Cashflow der Firmengeschichte

Der US-amerikanische Silberproduzent Hecla Mining (WKN 854693) konnte in der ersten Jahreshälfte 2010 eine Silberproduktion von 5.112.398 Unzen verbuchen. Im gleichen Zeitraum 2009 hatte das Unternehmen nocht 5.846.588 Unzen gefördert. Gestiegen ist hingegen Heclas Goldproduktion – von 33974 Unzen in den ersten sechs Monten 2009 auf nun 34.742 Unzen.

Erzverladung in der Silbermine Greens Creek von Hecla Mining

Erzverladung in der Silbermine Greens Creek von Hecla Mining

Gleichzeitig gab das Unternehmen bekannt, dass man im zweiten Quartal 2010 einen Nettogewinn von 13,7 Mio. Dollar oder 6 Cent je Aktie erzielen konnte. Im zweiten Quartal des Vorjahres war noch ein Verlust von 900 Mio. Dollar angefallen. Für das erste Halbjahr des laufenden Jahres meldete Hecla einen Nettogewinn von 32,11 Mio. Dollar oder 13 Cent pro Aktie nach 3 Mio. Dollar bzw. 1 Cent pro Aktie im gleichen Zeitraum 2010.

Wie Hecla-CEO Phil Baker erklärte, sei es dem Unternehmen im zweiten Quartal auf Grund der guten Betriebsführung der Minen und Lagerstätten und der aktuellen Preise gelungen, einen sehr hohen Cashflow von 54 Million Dollar im Vergleich zur Produktionsmenge zu erzielen. Auf Grund der sehr niedrigen operativen Kosten pro Unze habe die Marge von Hecla bei mehr als 20 Dollar pro Unze gelegen. Es sei gelungen, die Cashposition um 80 Mio. Dollar auf fast 200 Mio.Dollar zu steigern.

Wie Baker weiter ausführte, sei die Produktion des zweiten Quartals zwar um 2,6 Mio. Unzen gefallen, doch liege man damit im Plan und gehe weiter davon aus 2010 insgesamt 10 bis 11 Mio. Unzen Silber produzieren zu können. Der Produktionsrückgang, so Baker weiter, sei auf Probleme mit der Silbermine Lucky Friday in Idaho zurückzuführen, die für einige Wochen geschlossen werden musste. Allerdings sei es gelungen, die notwendigen Arbeiten so zu beschleunigen, dass diese Schließung keine Auswirkung auf die Gesamtjahresproduktion haben dürfe – und nur eine geringe auf die Kosten.

Darüber hinaus gab Hecla bekannt, dass man im ersten Halbjahr 2010 23.763 Tonnen Blei (2009: 27.622) und 43.834 Tonnen Zink (2009: 38.121) produzierte.

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