Gewinn und Prduktion deutlich gesteigert
Hecla Mining mit exzellentem dritten Quartal
Nach mehreren schwierigen Jahren steht Hecla Mining nun sehr gut da. Der Silberproduzent ist mittlerweile schuldenfrei, verfügt über 50 Millionen Dollar Cash und befindet sich auf dem besten Weg, im laufenden Jahr 10,5 bis 11 Millionen Unzen Silber zu produzieren.
Wie Phil Baker, CEO von Hecla Mining (WKN 854693), vor Analysten erklärte, ist das in Coeur d'Alene, Idaho, ansässige Unternehmen zum größten Silberproduzenten der USA aufgestiegen und ist mittlerweile auch die Nummer Zwei bei der Zink- und die Nummer Drei bei der Bleiproduktion.
Baker führte weiter aus, dass das vergangene Quartal eines der besten in der Geschichte des Unternehmens gewesen sei. Man habe den Cashflow um 27 auf 85 Millionen Dollar steigern können, vor allem auf Grund der nun vollständigen Übernahme der Greens Creek-Mine, die Heclas Silberproduktion verdoppelte, die Zinkproduktion fast verdreifachte und auch die Bleiförderung deutlich steigerte.
Und gleichzeitig geht das Unternehmen davon aus dass die Cashkosten im Gesamtjahr um 25 Prozent auf 2,25 Dollar je Unze fallen werden. Unter anderem auch, weil der Strom aus Wasserkraft, den die Alaska Light and Power Company aus dem Lake Dorothy-Projekt zur Verfügung stellt, die Kosten auf Greens Creek um 2 Millionen Dollar pro Jahr senken soll. Bislang hatte man dort hauptsächlich auf Dieselgeneratoren zur Stromgewinnung gesetzt, doch nun geht man davon aus, dass Lake Dorothy zwischen 95 und 100 Prozent des Energiebedarfs von Greens Creek decken wird.
Hecla produzierte im dritten Quartal 2,7 Millionen Unzen Silber nach 2,5 Millionen Unzen im gleichen Quartal des Vorjahres. Die durchschnittliche Cashkosten betrugen 0,85 US je Unze inklusive Beiproduktion. Das Unternehmen ist somit auch weiterhin auf dem besten Wege, seine Produktionsprognose für das Gesamtjahr von 10,05 bis 11 Millionen Unzen Silber zu erreichen.
Währen des Gesprächs mit Analysten erklärte Baker, Hecla sei ein enorm starkes, Cash generierendes Unternehme, das über 50 Millionen Dollar Cash verfüge und nun schuldenfrei sei. Er schätze, dass Hecla im laufenden Jahr 10 Millionen Dollar für Exploration und 32 Millionen an Kapitalaufwendungen investieren werde. Im kommenden Jahr würden die Explorationsaufwendungen deutlich steigen.
Auch die aktuelle Bilanz von Hecla kann sich sehen lassen. Im dritten Quartal erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von knapp 22,5 Millionen Dollar bzw. 9 Cent pro Aktie nach einem Verlust von 7,2 Millionen Dollar bzw. 5 Cent je Anteilsschein im gleichen Zeitraum 2008. Die Silberproduktion stieg von 2.516.784 Unzen im dritten Quartal 2008 auf 2.731.950 Unzen von Juli bis Ende September 2009.
In den ersten neun Monaten dieses Jahres betrug der Nettogewinn 25,5 Millionen Dollar oder 11 Cent pro Aktie, deutlich besser als der Verlust von 39,5 Millionen Dollar (31 Cent / Aktie) 2008. Die Silberproduktion stieg in den ersten neun Monaten 2009 von 6,2 Millionen Unzen 2008 auf jetzt 8,6 Millionen Unzen. Die Goldförderung kletterte von 36.504 auf 50.789 Unzen, während die Bleiproduktion von 24.800 auf 32.675 Tonnen anzog und nach 41.860 Tonnen in den ersten neuen Monaten 2008 nun 58.737 Tonnen Zink produziert wurden.
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