Freitag, 27.05.2016
Starke Performance

Hemisphere Energy mit Rekordquartal

Das dritte Quartal 2014 stellte für den kanadischen Ölproduzenten Hemisphere Energy (WKN A0RM3S / TSX-V HME) das aktivste Quartal der Unternehmensgeschichte dar. Und die Anstrengungen haben sich ausgezahlt. Denn das Unternehmen konnte gleich reihenweise Rekorde verbuchen.

Öltanks auf einem Projekt der Hemisphere Energy; Foto: Hemisphere Energy

Öltanks auf einem Projekt der Hemisphere Energy; Foto: Hemisphere Energy

So stieg die durchschnittliche Tagesproduktion mit 725 BOE pro Tag (86% Öl) auf den höchsten Wert, den Hemisphere bislang überhaupt erreichen konnte. Zugleich stellt dies einen Anstieg von 31% gegenüber dem zweiten Quartal 2014 und von 57% im Vergleich zum dritten Quartal 2013 dar. Ende August gingen dabei die Quellen, die im Sommerprogramm gebohrt wurden, in Produktion, sodass die Förderung im September sogar bei durchschnittlich 930 BOE pro Tag (92% Öl) lag!

Das Unternehmen meldete zudem für die drei Monate bis Ende September einen Rekordumsatz aus dem Verkauf von Öl und Gas von 4,7 Mio. Dollar. Und die aus dem operativen Geschäft erzielten Erlöse erreichten mit 2,3 Mio. Dollar oder 3 Cent pro Aktie ebenfalls Rekordwert. Hier handelt es sich um ein Plus von 47% im Vergleich zum zweiten Quartal und von 45% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Hemisphere verbuchte zudem einen Anstieg der Nettomarge (operating netback) von 2,81 Dollar gegenüber dem zweiten Quartal auf 42,79 Dollar pro BOE – obwohl der durchschnittliche Verkaufspreis um 7% zurückging.

Der Nettogewinn betrug lauf dem Unternehmen im dritten Quartal 833.231 Dollar, ein leichter Anstieg gegenüber den 816.130 Dollar aus dem Vorjahr. Allerdings stieg der Nettogewinn der ersten neun Monate 2014 im Vergleich zu 2013 von rund 1,1912 auf nun 2,5115 Mio. Dollar, verdoppelt sich von 2 auf 4 Cent je Aktie. Positiv ist auch zu bewerten, dass Hemisphere die Betriebs- und Transportkosten im Vergleich zum Juniquartal um 29% auf 14,33 Dollar pro BOE reduzieren konnte.

Die gesteigerte Aktivität des dritten Quartals und die damit einhergehende Produktionssteigerung hatte natürlich auch ihren Preis. Hemisphere investierte in den drei Berichtsmonaten insgesamt rund 6,5 Mio. Dollar, davon 3,8 Mio. Dollar in Bohrungen und Produktionsanbindungen sowie 1,6 Mio. Dollar in Anlagen.

Angesichts der niedrigen Kosten (z.B. kein Fracking) und des geringen Verschuldungsgrades – einer also „gesunden“ Bilanz – dürfte Hemisphere Energy unserer Ansicht nach gut aufgestellt sein, um auch anhaltend niedrigere Ölpreise nicht nur zu überstehen, sondern trotzdem noch gute Gewinne einzufahren. Zumal die Förderrate auf Grund der Quellen aus dem Sommer gegenüber dem dritten Quartal mittlerweile bereits deutlich gestiegen sein – und schon in Kürze weiter steigen dürfte. Denn Hemisphere hatte in seinem Herbstbohrprogramm vier weitere erfolgreiche Quellen auf dem Atlee Buffalo-Projekt abgeteuft, die bereits Ende dieses Monats in Produktion gehen sollen…

Wir sehen in Hemisphere Energy trotz aller immer vorhandenen Risiken bei Junior-Produzenten und im Ölgeschäft hervorragende Chancen auf eine deutliche Wertsteigerung – spätestens wenn der Ölpreis wieder anzieht.






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