Niedrige Metallpreise
Implats mit Rückgang von Umsatz und Gewinn
Impala Platinum meldete aktuell einen Rückgang des Gesamtjahresgewinns um 22% - vor allem auf Grund der schwachen Platinnachfrage. Für das laufende Jahr prognostiziert man eine langsame Erholung.
Wie der zweitgrößte Platinproduzent der Welt Impala Platinum (WKN A0KFSB) heute mitteilt erreichte der Gewinn vor Einmalposten, die so genannten Headline Earnings, pro Aktie 786 Cent nach 1.001 Cent im Vorjahr. Laut Implats gingen die Kosten pro produzierter Unze dabei um 4% auf 8.463 Rand zurück. Auch der Umsatz fiel um 3% auf 25,4 Mrd. Rand.
Implats, das über Minen in Südafrika und Zimbabwe verfügt, führte weiter aus, dass die Produktion an veredeltem Platin um 8% auf 871.000 Unze zurückging. Wie der Konzern zudem erläuterte, gehe man aber davon aus, mittel- und langfristig von der Nachfrage nach Metallen der Platingruppe zu profitieren.
Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hatte die südafrikanischen Platinproduzenten, die vier Fünftel des weltweiten Angebots des Edelmetalls liefern, hart getroffen. Platin wird unter anderem in Automobilkatalysatoren verwendet und der Preis des Metalls fiel deutlich, als die Nachfrage nach Neuwagen einbrach.
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Schlagworte: Afrika, Edelmetall, Impala Platinum, Platin, Südafrika, Unze, Wirtschaftskrise
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