Sonntag, 26.06.2016
Nedbank überzeugt

Kibaran Resources‘ Epanko-Projekt hat die besten Voraussetzungen des Graphitsektors weltweit

77 Mio. USD soll der Bau der Graphitmine auf dem Epanko-Projekt von Kibaran Resources (WKN A1C8BX / ASX KNL) kosten. Was noch vor einigen Jahren als vergleichsweise geringer Betrag ohne Probleme finanziert worden wäre. Heutzutage allerdings scheitern viele Minenfirmen genau an dieser Hürde. Bei Kibaran hingegen sieht die Situation anders aus!

Graphitprobe von der Epanko-Lagerstätte der Kibaran Resources; Foto: Kibaran Resources

Graphitprobe von der Epanko-Lagerstätte der Kibaran Resources; Foto: Kibaran Resources

Denn das Unternehmen, das über exzellente Beziehungen nach Deutschland verfügt und unter anderem bereits eine Abnahmevereinbarung mit ThyssenKrupp (WKN 750000) getroffen hat, ist im Prozess, eine Kreditfinanzierung über die deutsche KfW IPEX-Bank zu erhalten – bis zu 40 Mio. USD sind im Gespräch –, schon weit fortgeschritten.

Schon im vergangenen Jahr erhielt Kibaran nämlich bescheinigt, für eine „Garantie für Ungebundene Finanzkredite“ durch den deutschen Staat in Frage zu kommen, worauf die KFW IPEX-Bank ihr Interesse bekundete, die Finanzierung von Epanko zu übernehmen.

Jetzt ließ die Bank Kibaran erste Anhaltspunkte zu den möglichen Bedingungen und Konditionen einer solchen Finanzierung zukommen und beauftragte gemeinsam mit Kibaran die global tätigen, anerkannten Experten von SRK Consulting sowohl die bankfähige Machbarkeitsstudie zu Epanko aus dem vergangenen Jahr als auch das Environmental and Social Impact Assessment (ESIA) zu prüfen. Dieser Prozess mache gute Fortschritte, erklärte Kibaran, unter anderem sei für Ende des Monats bereits ein Besuch des Projekts durch SRK geplant.

Doch nicht nur die KfW IPEX-Bank ist von Kibarans Epanko-Projekt überzeugt. Anfang dieses Jahres bekundete auch die auf Afrika und Rohstoffprojekte spezialisierte Nedbank offiziell Interesse daran, bis zu 30 Mio. USD der Kosten für den Minenbau zu finanzieren!

Besonders interessant ist dabei die Begründung von Nedbank Senior Investment Banker Mark Tyler für das Interesse an Kibaran und dem Epanko-Projekt:

„Nachdem wir in den vergangenen zwei Jahren den globalen Graphitsektor und die vielen Graphitprojekte weltweit beobachtet haben, freut Nedbank sich auf die Aussicht, in Tansania mit Kibaran zusammenzuarbeiten. Angesichts ihrer renommierten Abnahmepartner, des realistischen Geschäftsplans und des angemessen erfahrenen Managements, glauben wir, dass es [Epanko] derzeit das Projekt mit den besten Voraussetzungen im Graphitsektor ist.“

Das kann man so stehen lassen, schließlich hat der geplante, schrittweise Ausbau der jährlichen Produktion bereits Abnahmevereinbarung mit einer Laufzeit von zehn Jahren mit dem Dax-Konzern ThyssenKrupp (20.000 Tonnen pro Jahr) und einem weiteren europäischen Graphithändler (10.000 Tonnen pro Jahr) nach sich gezogen.

Kibaran will auf Epanko 2017 in Produktion gehen, nachdem die im vergangenen Jahr abgeschlossen Machbarkeitsstudie sehr positiv ausfiel. Sie geht von einem Tagebau mit konventioneller Flotation aus, wobei Epanko 40.000 Tonnen Graphitkonzentrat pro Jahr produzieren und damit über 15 Jahre hinweg ein jährliches EBITDA von 33,6 Mio. USD erwirtschaften soll. Die operativen Kosten (FOB, Free On Board) über den Hafen von Dar es Salaam sollen lediglich 570 USD pro Tonne betragen und die Amortisierungsdauer nur bei 2,7 Jahren des auf 25 Jahre geschätzten Minenlebens liegen.

Kibaran will laut Managing Director Andrew Spinks vor allem zum vorrangigen Graphitlieferanten für Europa werden. Er weist dabei insbesondere auf die Vorreiterrolle Deutschlands in Sachen Umweltschutz und Technologien zur Erzeugung und Nutzung Erneuerbarer Energien hin sowie auf die Tatsache, dass der Hersteller von Elektroautos Tesla Motors (WKN A1CX3T) darüber nachdenkt, auch in Deutschland eine Batteriefabrik zu errichten.

Natürlich gibt es keine Garantie dafür, dass KfW IPEX-Bank und/oder Nedbank die Epanko-Finanzierung übernehmen, doch erscheinen uns die Chancen sehr gut, vor allem in Bezug auf die KfW IPEX-Bank, da diese schon länger in Gesprächen mit Kibaran ist. Aber auch die Nedbank scheint sich das Epanko-Projekt schon genauer angesehen zu haben und positiv beeindruckt zu sein. Die Due Diligence-Prüfung müssen beide Institute noch abschließen, doch sind wir sehr zuversichtlich, dass diese positiv ausfallen wird.

Insgesamt zeigt sich unserer Ansicht nach einmal mehr, dass Kibaran unter den vielen potenziellen Graphitproduzenten eine Ausnahmeeinstellung einnimmt. Dafür sprechen die Interessensbekundungen der Finanzinstitute genauso wie die Abnahmevereinbarung mit ThyssenKrupp. Und im Gegensatz zu manchem Konkurrenten träumt das Kibaran-Management auch nicht davon bereits jetzt 100.000ende Tonnen Graphit zu produzieren, was nämlich den aktuellen Markt komplett sprengen würde. Allerdings ist das Unternehmen vorbereitet, auf das Eintreffen des prophezeiten Nachfrageanstiegs aus dem Batteriemarkt und kann dann die Produktion schnell hochfahren.

Bei allen sicherlich weiterhin vorhandenen Risiken erscheint uns Kibaran Resources (WKN A1C8BX / ASX KNL) deshalb als eine der aussichtsreichsten Graphit-Aktien des gesamten Sektors.






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