Sonntag, 26.03.2017
Erschließung neuer Produktionsmöglichkeiten geht voran

Monument Mining erzielt Quartalsgewinn von 2,5 Mio. USD

Noch verarbeitet der kanadische Goldproduzent Monument Mining (WKN A0MSJR / TSXv MMY) auf seiner malaysischen Goldmine Selinsing weiterhin Erz mit sehr niedrigen Gehalten. Trotzdem – und trotz des schwachen Goldpreises – konnte das Unternehmen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen Nettogewinn von 2,5 Mio. USD erzielen. Auch wenn im Jahr zuvor noch 3,62 Mio. USD anfielen.

Luftansicht der Selinsing-Mine; Foto: Monument Mining

Luftansicht der Selinsing-Mine; Foto: Monument Mining

Produziert hat Monument im ersten Kalenderquartal 3.875 Unzen des gelben Metalls nach 9.346 Unzen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Unternehmen verkaufte im Berichtszeitraum 3.850 Unzen Gold zu durchschnittlich 1.158 USD pro Unze und erzielte so einen Umsatz von 4,46 Mio. USD.

Monuments CEO Robert Baldock ist aber zuversichtlich, dass die Goldproduktion bis Dezember dieses Jahres wieder gesteigert werden kann. Das Unternehmen wartet zurzeit darauf, dass die so genannten Felda-Landflächen in der Nähe der Selinsing-Mine in eine Bergbaulizenz umgewandelt werden. Von dort hatte Monument vergangenen Monat vielversprechende Bohrergebnisse gemeldet – bis zu 13,77 Gramm Gold pro Tonne –, die in eine Ressourcenschätzung einflossen, an der das Unternehmen derzeit arbeitet.

Darüber hinaus treibt Monument die Entwicklung des australischen Goldprojekts Burnakura voran, bereitet unter anderem das Gelände für die Vorproduktion vor und arbeitet an der Minenoptimierung und Planung und der Konstruktion der Haufenlaugungsanlagen. Ziel ist es, die nasse Haufenlaugung auf dem Projekt bis Ende Dezember 2016 in Betrieb zu nehmen.

Hinzu kommt, dass auch die Tests der so genannten Intec-Technologie auf Selinsing voranschreiten, mit deren Hilfe Monument dann auch das auf dem Gelände und in dessen Umfeld vorhandene Sulfiderz verarbeiten können sollte.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016 hatte man die Intec-Pilotanlage errichtet und in Betrieb genommen, worauf im zweiten Geschäftsquartal ein erster Testlauf der Pilotanlage erfolgreich abgeschlossen wurde. Ein zweiter Versuchslauf der Pilotanlage ist im vierten Fiskalquartal geplant, um das Verhalten von Erzen zu testen, die unterschiedliche Gehalte von Pyrit und Arsenkies enthalten. Sollten auch diese Tests erfolgreich verlaufen – die Ergebnisse werden für Juli 2016 erwartet –, steht dann wohl bald eine Entscheidung über die Errichtung des endgültigen Intec-Kreislaufs an. Mit dem – nach der Bauzeit – die Produktion des Unternehmens noch einmal steigen würde.

Monument hat also mehrere Eisen im Feuer, um die Goldproduktion – dann aber wohl deutlich – wieder steigern zu können. Allerdings müssen sich Anleger und Aktionäre bis dahin noch ein wenig gedulden.






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