Mittwoch, 20.08.2014
Große Fortschritte in Malaysia

Monument Mining - Wichtige Studie vor Vollendung

Der Erwerb eines neuen Projektes in Malaysia macht große Fortschritte. Noch im November soll es dazu neue Studiendaten geben.

Goldbarrenguss

Goldbarrenguss auf dem Selinsing-Projekt von Monument Mining

Schon seit einiger Zeit liebäugelt Monument Mining (WKN: A0MSJR) mit einem neuen Projekt in Malaysia. Die Gesellschaft will das Mengapur Projekt zu 70 Prozent erwerben. Dieses liegt in der Provinz Pahang, rund 130 Kilometer entfernt von der Selinsing Gold Mine von Monument Mining. Eine entsprechende Absichtserklärung zum Kauf von Mengapur wurde bereits unterzeichnet. Der endgültige Kauf ist abhängig von einer Due Diligence, also einer sorgfältigen Überprüfung des Projekts, und vom grünen Licht des Vorstands. Die Due Diligence ist beendet und kommt zu einem positiven Ergebnis.

Doch noch fehlen weitere, wichtige Entscheidungshilfen. Eine Studie nach dem Standard 43-101 soll darüber Aufschluss geben, was genau in der Erde Malaysias zu erwarten ist. Beauftragt damit ist Snowden aus Australien. Bis Ende November sollen die Zahlen vorliegen, dann sollte klar sein, wie wertvoll die Liegenschaft ist. Mit dieser Grundlage kann der Vorstand dann leichter eine endgültige Entscheidung treffen.

Bei der Studie kann sich die Gesellschaft auf historische Daten beziehen. Das Mengapur Projekt wird seit langer Zeit untersucht. Zwischen 1983 und 1988 wurden dort 198 Diamantbohrungen durchgeführt, die eine Gesamtlänge von 58.000 Metern umfassten. Damals hat sich die Malaysian Mining Corporation um die Forschungsarbeiten gekümmert, die dem asiatischen Staat gehört.

Nach den damaligen Erkenntnissen umfasst das Mengapur Projekt rund 224,4 Millionen Tonnen Gestein mit durchschnittlich 6,54 Prozent Schwefel, 0,25 Prozent Kupfer und 0,16 Gramm Gold je Tonne Gestein. Außerdem hat man damals unter anderem 8,86 Gramm Silber je Gesteinstonne ausgemacht. Die Lebenszeit der Mine wurde in der alten Studie mit 23 Jahren angegeben.

Die Daten der historischen Studie kann man jedoch nicht eins zu eins in die heutige Zeit übernehmen. Sie sind zwar für die aktuellen Untersuchungen sehr relevant, weisen jedoch auch Ungenauigkeiten und Unsicherheiten auf. So geht nicht immer klar hervor, welche Reserven wirklich berücksichtigt wurden, auch bei der Unterscheidung in Ressourcen und Reserven gibt es Schwachpunkte. Hier muss bei der aktuellen Studie nachgearbeitet werden. Mit moderneren Methoden müssen die Mineralisierungen erneut nachgewiesen werden. Dazu laufen bereits neue Bohrarbeiten. Diese haben in einem ersten Schritt alte Daten bestätigt, doch weitere Nachweise müssen folgen. Auch die Kosten für die Förderarbeiten müssen den heutigen Realitäten angepasst werden, gleiches gilt für die Preise, die für die unterschiedlichen Rohstoffe inzwischen am Markt bezahlt werden. Überlegungen laufen zudem, ob eine vor Ort existierende Kupferverarbeitungsanlage genutzt wird oder ob es zu einem Neubau kommt.

Mit der Vorlage der neuen Studie in den kommenden Wochen sollten viele der noch vorhandenen Fragezeichen und Unsicherheiten verschwinden. Weitere Nachrichten von Monument Mining sind somit in der Pipeline.

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