Samstag, 11.02.2012

Selbst ohne Moto-Projekt
Randgold hebt Produktionsprognose drastisch an

Mark Bristow, seines Zeichens CEO von Randgold Resources geht davon aus, dass der auf Afrika konzentrierte Goldproduzent 2011 eine Jahresproduktion von 700.000 Unzen erreichen kann und diesen Wert bis 2014 auf 1,2 Millionen Unzen steigert. Aktuell produziert Randgold rund 400.000 Unzen pro Jahr.

Dr. Mark Bristow (Mitte), CEO von Randgold Resources Limited schmiedet große Pläne

Dr. Mark Bristow (Mitte), CEO von Randgold Resources Limited schmiedet große Pläne

Randgold Resources (WKN A0B5ZS)  werde statt wie bisher geschätzt 2011 nicht 600.000, sondern bereits 700.000 Unzen Gold fördern, erklärte Bristow während einer Präsentation in Toronto. Die Produktionsprognose für 2014 legte er bei 1,2 Millionen Unzen fest. Diese Schätzung beinhalte aber noch keine Produktion vom Kibali-Projekt (ehemals Moto genannt) in der Demokratischen Republik Kongo, so Bristow.

Die in Großbritannien ansässige Randgold Resources und der südafrikanische Minengigant AngloGold Ashanti (WKN 164180) hatten erst im Oktober Moto Goldmines übernommen und sich so einen Anteil von 70 Prozent an dem Projekt gesichert. Anfang November dann, hob man den gemeinsamen Anteil auf 90 Prozent an. Randgold geht davon aus, Anfang 2010 einen Zeitplan für die Entwicklung des Projekts bekannt geben zu können.

Bristow führte weiter aus, dass Randgold sich darauf konzentriere, eher hochgradige Projekte zu entwickleln und erklärte, man würde gerne rund 40 Przent der Unternehmensprofite an die Aktionäre zurückzahle – was für die Goldbranche ziemlich einmalig wäre. Zu diesem Zweck wolle er Randgold eine angemessene Dividendenrichtlinie verpassen, obwohl Bristow dafür keinen genauen Zeitplan bekann gab.

Derzeit betreibt Randgold zwei Minen un Westafrika und verfügt über vier weitere, die man zurzeit noch entwickelt, darunter Kibali.

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