Mega-Deal vor dem Scheitern?
Rio Tinto weist Gerüchte über Aus des BHP-Jointventures zurück
Steht das milliardenschwere Gemeinschaftsunternehmen zwischen den Bergbauriesen Rio Tinto und BHP Billiton vor dem Aus?
Australischen Medienberichten zufolge könnte das Joint Venture an kartellrechtlichen Problemen scheitern. Demnach würden beide Unternehmen das Vorhaben beerdigen und ohne Gesichtsverlust aussteigen wollen, heißt es unter Berufung auf Unternehmenskreise in dem Beitrag. Rio Tinto (WKN: 852147) sowie BHP Billiton (WKN: 908101) planen, ihre Eisenerz-Aktivitäten im Norden Australiens zusammen zu legen.
Die Nachricht vom Aus wird vom Chef von Rio Tinto, Tom Albanese, bei einem Treffen mit Journalisten allerdings in das Reich der Fabeln verwiesen. Man wisse nicht, woher die Gerüchte kommen, heißt es am Freitag. Albanese verweist auf die Synergien, die man in dem Joint Venture erzielen könne. Diese Synergien seien groß und es lohne sich, alles dafür zu tun, um diese zu heben. Darum werde man sich weiterhin um das Joint Venture bemühen, so der Konzernlenker von Rio Tinto..
Zu den Bestrebungen des designerten Joint-Venture-Partners, durch die Übernahme von Potash Corp (WKN: 878149) in den Düngemittelmarkt vorzustoßen, gibt Albanese keinen Kommentar ab. Ob Rio Tinto ähnliche Pläne hegt, lässt der CEO des Konzerns offen.
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