Samstag, 10.12.2016
Investment Case SantaCruz Silver Mining

Viel versprechende Silbergesellschaft kurz vor Produktionsbeginn

Zahlreiche Experten sind der Ansicht, dass der Silberpreis – zusammen mit dem Goldpreis – Ende dieses Jahres und auch 2013 neue Höchststände erreicht. Das wäre das perfekte Szenario für das Unternehmen, das wir Ihnen heute vorstellen möchten. Denn die kanadische SantaCruz Silver Mining (WKN A1JWYC) will bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres die Silberproduktion in Mexiko aufnehmen.

Bohrungen auf dem Rosario-Projekt von SantaCruz Silver

Bohrungen auf dem Rosario-Projekt von SantaCruz Silver

Konkret geht es dabei um das Hauptprojekt des Unternehmens namens Rosario, das über geschlussfolgerte Ressourcen von 1,03 Mio. Tonnen Erz mit einem durchschnittlichen Gehalt von 190,4 Gramm Silber und 1,16 Gramm Gold pro Tonne sowie von 1,38% Blei und 3,00% Zink verfügt.

Für das Projekt, das sich über eine Fläche von 500 Hektar erstreckt und exzellente Infrastruktur aufweist, hat SantaCruz bereits alle nötigen Genehmigungen erhalten und von dem Goldkonzern Goldcorp für 800.000 Dollar eine Produktionsanlage mit einer Kapazität von 500 Tonnen pro Tag erworben. Bereits Anfang April, so CEO Arturo Préstamo, habe der Abbau der Anlage und deren Transport auf das Rosario-Projekt begonnen.  SantaCruz zielt auf Rosario auf einen Untertagebau ab, der Abbau dürfte allerdings im Tagebau beginnen.

Wenn erst einmal die volle Kapazität der Anlage erreicht ist – voraussichtlich im vierten Betriebsjahr –, soll die Produktion bei 2,2 Mio. Unzen Silberäquivalent pro Jahr liegen, schätzt das Unternehmen. In den ersten zwölf Monaten des Betriebs geht man von einem Durchsatz von 150 Tonnen pro Tag und einer Produktion von 660.000 Unzen Silberäquivalent pro Jahr aus. Die Förderung soll im zweiten Jahr dann auf 1,32 und im dritten Jahr auf 1,98 Mio. Unzen Silberäquivalent steigen.

Dabei rechnet SantaCruz mit operativen Kosten von 45 USD pro verarbeiteter Tonne und umgerechnet mit vergleichsweise geringen Cashkosten von unter 6 USD je Unze. Die Investitionskosten bis zum Produktionsstart werden derzeit mit 10.867 Mio. USD veranschlagt. Das ist ein relativ geringer Betrag und für das Unternehmen leicht zu stemmen, da man erst im April dieses Jahres eine Finanzierung in Höhe von 20 Mio. CAD abschloss. Damit ist SantaCruz, vor allem im Vergleich zu vielen anderen Juniors der Branche, in einer komfortablen Situation.

Darüber hinaus verfügt SantaCruz über zwei weitere aussichtsreiche Projekte San Felipe und Gavilanes. Und San Felipe ist noch um einiges größer als Rosario. Das Projekt verfügt laut einer aktuellen NI 43-101 konformen Ressourcenschätzung von Mitte Juli über 31 Mio. Unzen Silberäquivalent in der Kategorie gemessen, 8 Mio. Unzen Silberäquivalent in der Kategorie angezeigt und weitere 11 Mio. Unzen Silberäquivalent der niedrigsten Zuversichtskategorie geschlussfolgert.

Das San Felipe-Projekt von SantaCruz Silver Mining

Das San Felipe-Projekt von SantaCruz Silver Mining

Das Interessante daran ist, dass sich die Ressource allein auf drei von bislang acht auf San Felipe entdeckten Vererzungsadern bezieht und somit noch ganz erhebliches Potenzial auf eine Ausweitung der Ressource und damit ein längeres Minenleben besteht. Auf dem Gelände steht bereits Verarbeitungsequipment und nach Aussage von SantaCruz besteht das Potenzial auf einen Tagesdurchsatz von 1.500 Tonnen pro Tag – dem Dreifachen der auf Rosario geplanten Kapazität!

Das San Felipe-Projekt ist somit bereits relativ weit fortgeschritten, zumal man einen großen Teil der benötigten Genehmigungen (Wasser, Umwelt, Sprengstoffeinsatz, lokale Bevölkerung) bereits erhalten hat.

Hinzu kommt das Gavlianes-Projekt, auf dem SantaCruz zwar noch keine Ressource nachgewiesen hat, aber schon sieben Vererzungsadern definieren konnte. Oberflächenproben erbrachten hier unter anderem mehr als 1.100 Gramm Silber und 4 Gramm Gold pro Tonne, während in einem historischen Bohrprogramm unter anderem 36 Meter mit 322 Gramm Silber pro Tonne entdeckt wurden.

Auf allen drei Projekten wird SantaCruz Silver dieses Jahr noch Bohrungen durchführen, um neue Ressourcen zu definieren bzw. bestehende Ressourcen auszuweiten. Das dafür vorgesehene Explorationsbudget beträgt immerhin 5 Mio. Dollar auf das Gesamtjahr verteilt.

Angesichts des bereits für das erste Quartal geplanten Produktionsbeginns auf dem Rosario-Projekt, der mit 20 Mio. CAD gut gefüllten Kasse und des Potenzials auch der beiden anderen Projekte sehen wir bei SantaCruz Silver Mining erhebliches Potenzial.

Das Unternehmen verfügt über klare Vorteile gegenüber anderen Juniors der Branche und dürfte, wenn die Produktionsaufnahme tatsächlich wie geplant erfolgt, mit diesem Aufstieg von Explorer zum Produzenten eine Neubewertung erfahren. Auch beim Timing könnte SantaCruz ein glückliches Händchen haben, da von vielen Marktbeobachtern erwartet wird, dass der Silberpreis Anfang des kommenden Jahres neue Hochs markiert.

Allerdings, das muss gesagt werden, hat die Aktie von SantaCruz Silver zusammen mit den steigenden Silberpreis seit Ende Juli bereits eine beeindruckende Entwicklung genommen. Notierte die Aktie damals noch bei 0,80 CAD so wurde zuletzt bereits ein Kurs von 1,50 CAD verzeichnet. Insofern betrachten wir die Aktie angesichts der guten Aussichten langfristig absolut als Kaufgelegenheit, raten Anlegern, die es nicht eilig haben aber, eventuelle Kursrücksetzer abzuwarten, sollten sie einsteigen wollen.

Wir weisen auch darauf hin, dass SantaCruz auf dem Weg zum Silberproduzenten bereits ein erhebliches Stück vorangekommen ist, natürlich aber immer noch erhebliche Risiken bestehen. Verzögerungen kann es im Bergbausektor immer geben und es ist auch nicht gesagt, dass bei der Produktion immer alles glatt läuft. Dennoch: Aus aktueller Sicht überwiegen unserer Meinung nach bei SantaCruz Silver Mining die Chancen die Risiken deutlich.






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