Dienstag, 22.05.2012

Tag-Archiv für ‘Banken’

EUR/USD - warum dennoch Vorsicht geboten ist!

Zunächst einmal möchte ich festhalten, dass die heutige Aktion der Notenbanken als überaus positiv für die europäischen Banken zu bezeichnen ist. In unserem Finanzsystem ist nichts so wichtig wie günstige Kreditlinien und nachdem die europäischen Banken zuletzt schon fast auf dem Trockenen saßen, sollte die günstigere Möglichkeit US-Dollar-Kredite aufzunehmen, zumindest für Erleichterung im Interbankenmarkt sorgen.

Schuldenkrise - Notenbank-Aktion löst großen Kurssprung aus

Wie die Welt schreibt, machten die Notenbanken den Tausch von Geld biliger. Dax und Gold seien deutlich aufgewertet, dadurch seien aber noch nicht alle Probleme gelöst.

Zentralbanken kaufen tonnenweise Gold

Wie der Spiegel schreibt, kaufen die Notenbanken massiv Gold um ihre Reserven zu erweitern, 150 Tonnen von Juli bis September. Das sei mehr als jemals zuvor in einem Quartal. Anscheinend wollten die Währungshüter ein kriesenfestes Polster aufbauen.

Für alle Eventualitäten vorbereitet

Im Frankfurter Ostend wird gegenwärtig das neue Domizil der Europäischen Zentralbank - der „Skytower” - hochgezogen. Das Twin-Tower-Gebäude bietet Platz für 2.300 Arbeitsplätze. Es wird inklusive Antennenmast 220 Meter hoch sein. Fertigstellung und Bezug sind für das Jahr 2014 vorgesehen. http://tinyurl.com/d252eq2

Italien und die magischen 7%

[...] Es ist passiert: die Zinslast auf 10-jährige Italien-Bonds hat die magische 7%-Marke überschritten. Magische Marke deshalb, weil diese Marke in der Vergangenheit auch schon Griechenland, Irland und Portugal zu Fall brachte. Morgen, wenn Italien neue Anleihen begibt, werden wir wissen woran (und zwar wir alle) wir sind!

Von Staaten und Banken

Und besonders lustig ist auch nach wie vor zu sehen, wie sehr die Häuptlinge doch dafür sorgen, dass die Gesamtsituation eher schlimmer als besser wird. Zum Beispiel in ihrem Umgang mit den Banken.

Gold - Sicherer Hafen und Optimismus

Es scheint, als hätte die Zeit der großen Tabubrüche begonnen. Letzte Woche wurde von offizieller EU-Häuptlingsseite mit der Möglichkeit eines Austritts aus der Zone gespielt. Und inzwischen sieht sich auch noch die Bundesbank ausgerechnet durch die EZB mit einem Tabubruch konfrontiert.

Die Griechen und die Gretchenfrage

Angesichts all dessen, wovor man so Angst haben kann, darf man sich schon fragen, ob der Papandreou verrückt geworden ist. Unterstellen wir einmal das dem nicht so ist, beschäftigen uns aber zunächst damit, welche möglichen Szenarien eigentlich auf die Griechen zukämen.

Warum die Basisdemokratie Politik und Märkte schockt

Papandreou - verrückt oder der einzige wahre Demokrat unter den Häuptlingen? Keine Ahnung, aber mir das auch ziemlich egal, denn für eine echte Volksentscheidung bin ich immer zu haben!

Schicksals-Kaffeekränzchen!

Ich glaube, dass sich die europäische Politik gnadenlos überschätzt. Sicher, sie bieten uns eine tolle Show, die Politiker. Aber viel mehr als das, steckt doch leider nicht dahinter….

Gold - 2.000 Dollar als magischer Fixpunkt

Der Markt wartet darauf, dass der Goldpreis die magische Grenze von 2.000 Dollar überspringt. Über das „Wann” streiten die Experten jedoch.

Von Stimmungen und Hoffnungen!

Das Wochenende verlief erwartungsgemäß langweilig. Alles was heute durchsickerte war: die Griechen bekommen wohl einen höheren Schuldenschnitt von bis zu 60%, die Banken müssen sich wohl auf eine höhere Eigenkapitalquote von 9% einstellen, weshalb sie mindestens 100 Milliarden Euro benötigen werden zur Rekapitalisierung und der EFSF soll irgendwie gehebelt werden (wie, das weiß man zwar noch nicht, aber gerüchteweise sollen die Teilkasko-Versicherungs-Variante der Bundesregierung und ein möglicher Hilfstopf, mit Mitteln von freundlich gesinnten Staaten wie China und Norwegen, diskutiert werden - na dann…arme Chinesen und Norweger…).

Obacht Frankreich!

Die Aktienmärkte haben sich in der vergangenen Woche uneinheitlich entwickelt. Der DAX legte im Wochenvergleich rund 0,06% zu. Der Nikkei verlor dagegen knapp 0,79% im Vergleich zur Vorwoche. Der Shanghai Composite Index schloss die Woche mit einem Minus von 4,7% gegenüber dem Schlusskurs der Vorwoche. Der Dow Jones notiert aktuell mit 1,74% im Plus im Wochenvergleich.

Randgold will ab 2015 Produktion von 1,2 Mio. Unzen Gold pro Jahr erreichen

Randgold Resources (WKN A0B5ZS) geht davon aus, ab 2015 1,2 Mio. Unzen Gold pro Jahr produzieren zu können. Selbst wenn der Goldpreis aif 1.000 USD fallen sollte – wovon CEP Mark Bristow allerdings nicht ausgeht – werde man noch eine interne Rendite von 20% erzielen können, erklärte der Randgold-Chef.

Angezählt - Griechenland und die Banken

Final Countdown: Griechenland - Ja, auch für die Griechen wird die Zeit knapp. Bis Mitte November muss die nächste Finanztranche fließen, sonst müssen sich die Griechen entscheiden, ob sie den letzten Euro an die Gläubiger oder die Rentner ausbezahlen. ;-) (ich weiß, ist eigentlich nicht komisch…aber am Ende bleibt einem ja nur noch der Humor..).

Gold - Zentralbanken als Großkunden

Auch in Zeiten hoher Goldpreise zeigen Zentralbanken Interesse an Goldkäufen. Das war nicht immer so.

Frankreich - hier lauert die Gefahr für Europa

Eigentlich müsste Nicolas Sarkozy erneut eine kriegerische Auseinandersetzung suchen, um seine Landsleute von binnenwirtschaftlichen Problemen abzulenken. Doch das Thema Libyen ist weitgehend passé, und ein neues napoleonisches Betätigungsfeld erscheint nicht in Sicht.

GFMS prognostiziert Goldpreisanstieg auf mehr als 2.000 USD pro Unze zum Jahresende

Nach Ansicht der Experten von GFMS ist es wahrscheinlich, dass der Goldpreis zum Jahresende 2011 die Marke von 2.000 USD pro Unze durchbricht und in neue Rekordhöhen steigt. Inflationsdruck in Asien und Sorgen um die Staatsverschuldung in der westlichen Welt würden zu einer Erholung der Investmentnachfrage führen.

So einfach lässt sich Freude verbreiten…

Hach, ist das nicht ein wunderschöner Tag?! Die guten Nachrichten wollen ja gar nicht mehr abreißen. (Bitte interpretieren Sie völlige Ironie in die vorangegangenen Sätze…:-)). Häuptling Obama will wieder Geld verschenken, die Kanzlerin kämpft für den Euro und die deutschen Spitzen-Richter mögen Europa auch. Was will man mehr?!

Chinas - Das Ende des Wachstums?

Europa und die USA wetteifern um den Titel „Hauptgefährder der Weltwirtschaft”. Europa hat bisher keine Antwort auf die Schuldenkrise gefunden. Die europäische Bankenlandschaft steht vor massiven Problemen. Eine gefühlte Rezession beherrscht die USA. Die gefühlte Rezession schickt sich an, in eine offizielle Rezession umzuschlagen. Auch hier scheinen die Banken den Abschreibungsbedarf nicht in vollem Maße gekennzeichnet zu haben.

Schlimmer geht’s immer…

Wenn man von der Politik und den Banken dieser Tage etwas lernen kann, dann mit Sicherheit, dass es immer auch noch schlimmer werden kann. In Euroland ist jedenfalls absolut nichts unter Kontrolle, den Banken hilft es auch nicht mehr, die Augen vor der Wahrheit zu verschließen und in den USA geht sowieso nichts mehr.

Die Risiken bei ungedeckten Leerverkäufen

Nachdem wir uns gestern ausführlich damit beschäftigt haben, wie das Short Selling (also die gedeckten Leerverkäufe) funktioniert, wollen wir uns heute ebenso ausführlich mit der Funktionsweise der ungedeckten Leerverkäufe (also dem Naked Short Selling) beschäftigen.

Was ist eigentlich ein Leerverkauf?

Heute möchte ich mit der in der letzten Woche begonnenen Reihe zum Thema Leerverkäufe fortfahren. Sie erinnern sich: in Anlehnung an die jüngsten Leerverkaufsverbote in 4 europäischen Ländern hatten wir zunächst über das Thema geplaudert, bevor wir zuletzt am vergangenen Mittwoch einen Streifzug durch die Geschichte des Short Selling unternommen hatten.

Politik und Kapital

Würden die reichsten Bundesbürger zwei Drittel ihres Vermögens an den Staat „spenden“, ohne die Spenden beim Finanzamt abzusetzen, so wäre Deutschland schuldenfrei. Die Rechnung geht so: Einer öffentlichen Verschuldung von 2 Billionen Euro steht ein Gesamtsparvermögen der Bundesbürger von knapp 5 Billionen Euro gegenüber. Während die öffentliche Verschuldung gleichmäßig auf die Bundesbürger verteilt ist (etwa 24.000 Euro pro Kopf), ist die Vermögensverteilung asymmetrisch. Das oberste 10%-Dezil der Bundesbürger hält ein Vermögen von 61,1% (2007) des Gesamtvermögens. Das entspricht etwa 3 Billionen Euro. Zwei Drittel von 3 Billionen Euro entsprechen der aktuellen Verschuldung von 2 Billionen Euro.

Party in Europa

Ja, Eurozonenland feiert den Tag an dem der nächste Schritt zur Transferunion beschlossen wurde. Na ja, eigentlich feiern nur die Märkte, aber am allermeisten dürfte sich die EZB freuen.

Faktoren die Gold unterstützen

Schwindendes Vertrauen in die Staaten - Bei all dem ist es doch kein Wunder, dass das Vertrauen in die Staaten schwindet. Mein Vertrauen in die meisten Staaten ist schon seit langem und generell nicht das größte, aber wenn sich sogar schon Pimco, der größte Rentenfonds der Welt, von all seinen Ami-Anleihen trennt, dann dürften jetzt auch andere, die, mir unbegreiflicher Weise, lange gepriesene, absolute Risikolosigkeit von Staatsanleihen, zunehmend in Frage stellen.

Euro/Dollar - Was der Markt wirklich denkt

Angesichts der sich verschärfenden Finanzkrise auf beiden Seiten des Atlantiks bleibt der Fokus der Medien, Kolumnisten und Blogger auf dem Themenbereichen „Eurokrise”, „Verschuldungskrise” und „Staatsbankrott”. Wenn laut einer jüngsten Umfrage 86% der Deutschen um die Stabilität des Euro fürchten (ZDF-Politbarometer), dann ist klar, dass es im Kessel brodelt: Die Angst um den Euro ist derart hoch, dass man sich als „Sentiment-Analyst” fragen muss, ob der Höhepunkt der Angst nicht erreicht ist.

Eine Runde Mitleid für Europa…

Ich schwanke mittlerweile von der Frustration ins Mitleid über, wenn ich das hilflose Agieren der Häuptlinge in Europa und den USA beobachte. ;-) Sicher, jetzt muss ich selbst auch lachen, aber, ganz unter uns: so ein ganz kleines bisschen tun sie mir schon leid, die armen Häuptlinge. Es muss ja auch schrecklich frustrierend für sie sein, so ganz ohne einen Schimmer davon, wie sie die jeweilige verfahrene Situation im eigenen Einflussbereich eigentlich ändern sollen.

Gold - Rekorde, Rekorde, Rekorde

Die neue Woche startet mit einem Rekordhoch beim Goldpreis. Experten glauben sogar, dass dies nicht die letzte Erfolgsmeldung für das Edelmetall in der nahen Zukunft gewesen sein muss.

Detour Gold besorgt sich 371,9 Mio. CAD über einen Bought-Deal mit BMO Capital

Die kanadische Detour Gold (WKN A0LG70) wird in einem so genannten Bought-Deal 12,5 Mio. eigene Aktien veräußern, um so rund 371,9 Mio. kanadische Dollar einzunehmen. Das frische Kapital werde vornehmlich man einsetzen, um das Detour Lake-Projekt in Ontario zu entwickeln, hieß es.

Rohstoff-Papst Weinberg - “Schuldenkrise ein Segen für den Goldpreis”

“Man kann es Angst nennen, man kann es aber auch Vernunft nennen, was gerade beim Gold passiert. Denn mit Italien hat die europäische Schuldenkrise mit Sicherheit eine neue Dimension erreicht. Un am Freitag kommt noch der europäische Bankenstresstest, dessen Ergebnisse weitere Hiobsbotschaften enthalten könnten.” Was das alles für den Goldpreis bedeutet, verrät Ihnen Eugen Weinberg [...]

Zentralbanken holen ihr Gold zurück

Wie die Experten von Spiegel Online schreiben, könne ein Anteil des Goldes, dass die Zentralbanken letztes Jahr aus Basel abgezogen wurde nun im Privatsektor auftauchen.

Europa gegen die Rating-Geier

So jetzt ist es passiert: die Rating-Geier haben uns den Fehde-Handschuh hingeworfen und wir sind, ähm, entrüstet! Fragt sich nur, wer im Kalten Krieg zwischen Europa und den Rating-Geiern schließlich den längeren Atem haben wird…

IEA-Entscheidung - ein Rätsel?

Obgleich die Griechen/Banken-Geschichte nach wie vor Unterhaltunsgwert hat, muss ich mich heute doch endlich einmal von der Euroland-Sitcom loseisen und wie versprochen endlich auf den Ölmarkt zu sprechen kommen. Besser gesagt: auf das Überraschungsei, welches die Internationale Energie Agentur da neulich gelegt hat.

Spar-Griechen

Ach, was haben sich doch heute alle gefreut (na ja, fast alle): die griechischen Volksvertreter haben, mit kleiner Mehrheit, das neue Sparprogramm, als Zeichen des guten Willens an die staatlichen Gläubiger, akzeptiert. So dürfen wir uns nun also darauf freuen, den griechischen Freunden bald die nächste Finanztranche runter zu schicken.

Achtung! “Domino Day-Effekt der Banken - Silber häufen!”

Günther Luitz von der HDV Leimen spricht eine Warnung aus: Er sieht auf uns einen Domino Day der Bankenwelt zukommen. “Sollte das Weltfinanzsystem aus den Fugen geraten, dann ist alles möglich.” Sein Rat: Silberbarren in der Schweiz in einem sicheren Safe aufbewahren. Wie Sie am Besten mit diesem Szenario umgehen - das erfahren Sie von dem Silber-Experten in diesem Interview!

Silber-Experte - “Die Rallye ist noch nicht vorbei”

Der Silberkurs ist derzeit auf Seitwärtskurs. Ist die Rallye von Silber also endgültig vorbei? Nein, sagt Günther Luitz von der HDV Leimen. Silber bleibt weiterhin ein attraktives Investment.

Spiel auf Zeit

Wir müssen uns eines vor Augen führen: Griechenland ist im Moment eigentlich schon faktisch pleite, kann sich ohne EU-Hilfen nicht mehr alleine über die Kapitalmärkte refinanzieren. Ein Zustand, der sich allerdings nicht ändern wird, solange Griechenlands Wirtschaft auf tönernen Füßen steht, die Arbeitslosigkeit wächst und die Sparprogramme die Einnahmen-Seite des Staates drücken.

Chaos Hoch Zehn

Ich hatte ja von vornherein nicht viel erwartet von den nächtlichen Kaffeekränzchen der Euro-Häuptlinge, zumal die Kanzlerin ja schon am Freitag eingeknickt war und sich die Häuptlinge, ganz im Sinne der EZB, eigentlich nur damit beschäftigt hatten, es den Märkten irgendwie Recht zu machen. Der Chaos-Zustand aber bleibt und nicht etwa, weil sich die Finanz-Häuptlinge nur darauf verständigen konnten, den ESM aufstocken zu wollen, oder weil die Griechen in einer Führungskrise schweben. Sondern ganz einfach deshalb, weil das chaotische Hin und Her in Europa dazu geführt hat, dass die wahren Probleme (die so manch einer in der Zwischenzeit offenbar erfolgreich verdrängt hat) wieder zutage treten: die Anfälligkeit des Finanzsystems.

Gold-Experte - “Die Hausse ist noch nicht vorbei” - Anlage-Tipps

Die Griechenland-Krise treibt die Anleger in den “save haven” Gold. Björn Paffrath, Chefredakteur von “Goldmarkt” sieht den Goldpreis weiter gegen 1.600 Dollar je Feinunze gehen. “Kontinuierlich weiter zukaufen” lautet sein Rat. Es sei auch noch “sehr viel möglich,” so der Experte. Wie es mit Gold weiter geht - das erfahren Sie in diesem Interview. Außerdem hat Paffrath noch ein paar Anlage-Tipps für Sie.

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