Dienstag, 22.05.2012

Tag-Archiv für ‘Finanzkrise’

Neue Hoffnung am US-Arbeitsmarkt

Die Ölpreise setzen zum Wochenschluss die Aufwärtsbewegung vom Vortag fort und notieren im elektronischen Handel in Fernost leicht im Plus. US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar kostet aktuell 88,78 US-Dollar pro Barrel (1 Fass =159 Liter) und damit 41 Cent oder 0,46 Prozent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

Sorgen um US-Finanzsystem und Korea-Konflikt

Die Ölpreise setzen am Mittwoch die leichte Kurskorrektur vom Vortag nach Erreichen neuer 26-Monats-Hochs zunächst fort und notieren im asiatischen Handel ein knappes Prozent im Minus. US-Rohöl der führenden Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar verbilligt sich gegenüber dem Handelsschluss gestern um 88 Cent oder 0,99 Prozent auf 87,81 Dollar pro Barrel (1 Fass = 159 Liter). Europäisches Rohöl Brent gibt an der ICE in London aktuell um 79 Cent oder 0,86 Prozent auf 90,60 Dollar pro Fass nach.

Hoffnung auf Lösung der EU-Finanzkrise

Zum Wochenstart verzeichnen die Ölpreise leichte Kursaufschläge. US-Rohöl der führenden Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar kann im elektronischen Handel an der NYMEX aktuell um 0,59 Dollar oder 0,70 Prozent auf 84,35 Dollar pro Barrel (159 Liter) zulegen.

Japan: Drei Monate bis zum Staatsbankrott?

“Es erscheint klar, dass eine Überwindung der 20-Dollar-Marke in Silber ein Signal für einen deutlichen Anstieg auslösen würde. Für die Überwindung dieser Marke sehen wir im September eine recht hohe Wahrscheinlichkeit.” So formulierten wir in der vergangenen Wochenend-Kolumne. Zum Ende der Woche stieg der Silber-Preis auf knapp 20 US-Dollar; eine Beschleunigung des Silber-Anstiegs wird immer wahrscheinlicher.

Wer macht das Rennen um die Ölsande?

Ist das BP-Desaster im Golf von Mexiko eine willkommene Hilfestellung für die Ölsand-Industrie in Kanada? Experten sehen Chancen, warnen aber auch vor den Risiken.

Ausufernde Staatsschulden Hauptreiber für den Goldpreis

Vergessen Sie die Finanzkrise oder den US-Dollar – laut den Experten von HSBC Securities wird der Goldpreis vor allem auf Grund der ausufernden Staatsverschuldungen weltweit weiter nach oben getrieben.

Anleger werden 2010 mehr Silber kaufen

209,7 Millionen Unzen Silber wurden 2009 von Anlegern als Investment erworben, was den zweithöchsten Wert in dieser Hinsicht überhaupt darstellt. Und einem Bericht der Research-Firma CPM Group zufolge wird die Tatsache, dass Silber sowohl als Edel- als auch als Industriemetall betrachtet werden kann, die Nachfrage im laufenden Jahr weiter ansteigen lassen.

Wollen Europas Staatschefs eine höhere Inflation?

Der Preisanstieg der Feinunze Gold ist gestoppt – zumindest vorerst. Welchen Bestand dies hat, hängt von der Reaktion der Märkte auf die weitere Entwicklung in Europas Finanzkrise ab.

Kupfer erstmals seit August 2008 wieder über 8.000 Dollar pro Tonne

Zum ersten Mal seit die Finanzkrise ihre Wirkung entfaltete, ist der Kupferpreis gestern an der Londoner Metallbörse (LME) auf mehr als 8.000 US-Dollar je Tonne gestiegen. Wie Experten erklären, würden sich Hinweise auf eine umfassende Nachfrageerholung auf dem Weltmarkt verdichten.

Kanadische Gold- und Kupferfirmen sollten 2010 am besten laufen

Die Analysten von Canaccord Adams sind der Ansicht, das Gold- und Kupferexplorer und Entwicklungsfirmen die besten Aussichten im Bergbausektor haben gut zu performen, da die Großen der Branche ihre Explorationsbudgets langsam wieder anheben und sich nach aussichtsreichen Projekte umschauen.

Überschuss-Liquidität als Inflationsgefahr

Es ist wie bei einem Staudamm, den man bis zum Anschlag mit Wasser auffüllt: Auf Dauer kann der Damm den Wassermassen nicht mehr standhalten. Er bricht und weite Teile des dahinterliegenden Landes werden überflutet.

Blindes Staatsvertrauen

In zwei bis drei Jahren wird sich der Anleger rückwirkend fragen, wie er den staatlichen Finanzorganen so dermaßen auf den Leim gehen konnte. Am langen Ende können sich die Staaten mit 1,3 Prozent (Japan) oder 3,6 Prozent (USA) billig versorgen, am kurzen Ende entfällt die Zinszahlung nahezu. Fazit: Man leiht einer hochverschuldeten Staatengemein-schaft Geld zu einem „Witz-Zins“.

Kernthesen und Geopolitik

Von einem Konsens der Erwartungen für das Jahr 2010 war während der 25. Kapitalanlegertagung in Zürich – diese fand in der vergangenen Woche statt - wenig zu spüren. Beispielsweise reichten die Aussagen für die Renditeerwartungen (10jährige US-Anleihen) von 3,5 bis 5,5 Prozent. Für die Aktienmärkte wurde insgesamt ein eher vorsichtiges Bild gezeichnet, wobei eine tiefgehende Schwäche überwiegend ausgeschlossen wurde.

Sentiment auf Wolke Sieben

Unsere Sentiment-Indikatoren befinden sich in der Nähe von Extremwerten, wie sie zuletzt vor Beginn der Finanzkrise bestanden. Die Differenz zwischen Bullen und Bären (Investors Intelligence) ist auf den höchsten Stand seit Oktober 2007 geklettert.

Deutsche Hersteller von Bergbaumaschinen verzeichnen Rekordjahr

Nach Angaben der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer) werden die Umsätze der in der Herstellung von Maschinen für den Bergbau tätigen Unternehmen im laufenden Jahr um 10 Prozent steigen – womit 2009 ein absolutes Rekordjahr für den Sektor wäre. Während ein Großteil des Maschinenbausektors von der Finanz- und Wirtschaftskrise stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, kletterte im Bergbaubereich der Umsatz auf 4 Milliarden Euro.

Stahlnachfrage schon 2010 wieder auf Vorkrisenniveau

Nach Untersuchungen der World Steel Association sollte die weltweite Stahlnachfrage bereits im kommenden Jahr wieder ein Niveau wie vor Ausbruch der globalen Wirtschaftskrise erreichen.

Bergbauinvestitionen in Mexiko sinken um mehr als 25 Prozent

Die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise sind dafür verantwortlich, dass Investitionen in neue Explorationsprojekte und Minenerweiterungen in Mexiko im laufenden Jahr gegenüber 2008 um 25,3 Prozent auf 2,73 Milliarden Dollar fallen werden, wie die zuständige mexikanische Behörde erklärte.

Nach der Depression 2008 keine Euphorie 2009?

Die generelle Stimmung auf einer der wichtigsten Goldkonferenzen des Jahres war trotz des festen Goldpreises nicht von Euphorie gekennzeichnet.

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