Freitag, 10.02.2012

Tag-Archiv für ‘US-Wirtschaft’

Konjunkturdaten Wochenrückblick 23.01.-27.01.2011.: Rest

Wie die Mortgage Bankers Association of America mitteilte, ist die Zahl der Hypothekenanträge in der Woche bis zum 13.01.2012 gesunken. Der entsprechende Index sank um 5%, nach +23,1% in der Vorwoche. Der durchschnittliche Zinssatz auf 30-jährige Hypotheken stieg auf 4,11%.

Schwache Woche – durchwachsene Daten

In der vergangenen Woche haben sich die Aktienmärkte weiterhin schwächer entwickelt. Der DAX verlor im Wochenvergleich rund 5,3%. Der Nikkei büßte rund 2,6% ein im Vergleich zur Vorwoche. Der Shanghai Composite Index gab knapp 1,5% ab, im Vergleich zum Schlusskurs der Vorwoche. Der Dow Jones handelt aktuell mit 4,8% im Minus im Wochenvergleich.

Der Silberpreis sollte im vierten Quartal auf durchschnittlich 38 USD pro Unze steigen

Einer Umfrage des Daten- und Nachrichtenanbieters Bloomberg zufolge, sollte sich der Silbermarkt aus dem aktuellen Bärenmarkt befreien können. Dieser hatte einen Preisrückgang von fast 40% ausgelöst. Silber fiel vom Hoch bei 50 USD pro Unze im Mai 2011 auf mittlerweile rund 30 USD pro Unze zurück.

Barclays Capital mittelfristig bullish für den Goldpreis

Die Analysten von Barclays Capital sind der Ansicht, dass das makroökonomische Umfeld – die europäische Schuldenkrise und das US-Wirtschaftswachstum – sowie die fundamentalen Daten positiv für den Goldpreis sind.

Der Goldpreis und die FED

Heute habe ich, wie Sie gesehen haben, dem überaus interessanten und umfangreichen Gastbeitrag meines Kollegen Andreas Lambrou den Vortritt eingeräumt. Dennoch möchte ich heute nicht darauf verzichten, mich ebenfalls bei Ihnen zu melden. Schließlich und glücklicherweise geht uns ja, bei all dem Chaos um uns herum, auch niemals der Gesprächsstoff aus. ;-)

Investmentnachfrage nach Gold hält an

Angesichts des zweitgrößten Goldpreiseinbruchs seit 1983 könnten Beobachter des Marktes der Ansicht sein, dass Investoren zuhauf ihre Bestände auf den Markt werfen. Ersten Daten aber zeigen etwas anderes.

Die Märkte wollen Punk Rock

Bevor ich gleich auf weitere Eurozonen-Zukunfts-Varianten zu sprechen komme, unterhalten wir uns doch noch kurz über den FED-Twist. Wie ich gestern ja schon schrieb, erscheint mir dieser Tanz sinnlos, zumindest in Bezug auf das angestrebte Ziel - und auch die Märkte sehen das augenscheinlich genau so. Die Aktienmärkte schließen heute tiefrot, der Euro ist gefallen und die Ölpreise wieder eingekracht.

“Was will uns der Goldpreis sagen?” und “FED-Twist”

Nun, natürlich ist ein Blick in die Vergangenheit niemals zwangsläufig auch ein Blick in die Zukunft. Soll heißen, niemand kann in die Zukunft blicken. Aber wenn wir nur einmal so tun, als könnte der Goldpreis uns etwas mitteilen, dann ist es mit Sicherheit in erster Linie ein Gefühl. Oder weniger emotional gesagt: Erwartungen!

So einfach lässt sich Freude verbreiten…

Hach, ist das nicht ein wunderschöner Tag?! Die guten Nachrichten wollen ja gar nicht mehr abreißen. (Bitte interpretieren Sie völlige Ironie in die vorangegangenen Sätze…:-)). Häuptling Obama will wieder Geld verschenken, die Kanzlerin kämpft für den Euro und die deutschen Spitzen-Richter mögen Europa auch. Was will man mehr?!

Sie haben es getan…

Klar, ist heute schon fast ein alter Hut und heute haben doch auch irgendwie alle schon wieder gewusst, dass es früher oder später passieren musste, aber ich komme dennoch nicht umhin, die Typen von S&P für ihren Mut zu beglückwünschen. Endlich hat es auch eine der großen 3 geschafft, dem US-Vertrauen zumindest einen (allerdings mehr als wohlverdienten) leichten Kratzer zu verpassen. Aber das ist ja noch nicht alles…

Große kanadische Goldproduzenten rechnen mit weiterem Goldpreisanstieg

Der Goldpreis, der diesen Monat zum ersten Mal die Marke von 1.600 USD pro Unze überschritt und erst am Mittwoch wieder einen neuen Rekordstand erreichte, dürfte in Zukunft noch weiter steigen, glauben viele der großen kanadischen Goldproduzenten. Sie sehen vor allem die Suche vieler Anleger nach einem „Sicheren Hafen“ für ihr Vermögen für weitere Preissteigerungen an und glauben, dass die Zentralbanken ihre Goldkäufe noch ausweiten werden.

Konjunktursorgen drücken Kupferpreis

Wie die Experten des Handelsblattes schreiben, drücken das Hin und Her um die Hilfen für Griechenland und die schlechten Daten der Us-Wirtschaft auf den Kupferpreis. Während dessen verändere sich der Goldpreis kaum, da amerikanischen Anleger auf ein Zeichen der Notenbank warteten.

US-Déjà Vu

Hach ja, Ihnen ist sicher auch schon aufgefallen, wie sich doch alles immer wiederholt und wiederholt und wiederholt. Insbesondere bei Betrachtung der Situation in und um die USA holt einen immer wieder das Déjà Vu-Erlebnis ein.

Niemand kontrolliert den Wirtschaftszyklus

„Die USA haben das neue Paradigma eines ununterbrochenen Wachstums erreicht”. So oder so ähnlich lauteten die Schlussfolgerungen einiger Analysten im Sommer 1999.* „Der Zyklus ist verschwunden”, hieß es im Januar 1987 in der NY-Times.**

ABN Amro - Langfristig kann der Goldpreis nur steigen

Die Experten der ABN Amro sind der Ansicht, dass der Goldpreis zwar kurzfristig eine Seitwärtsbewegung vollziehen dürft, doch langfristig sehen sie nur eine Richtung – aufwärts. Vorausgesetzt es würden nicht überraschend gut makroökonomische Daten aus den USA gemeldet, schränken die Experten ein.

Kupfer bleibt in Konsolidierungslaune

Eigentlich hat sich nicht viel verändert gegenüber meiner letzten Einschätzung zum Kupfermarkt vom 16.März. Noch immer ist Abwarten angesagt, während sich der Kupferpreis in Konsolidierungslaune befindet. Bullische Argumente wechseln sich mit sorgenvollen Argumenten ab und dennoch, oder gerade deshalb, könnte der Kupfermarkt bald sehr interessant werden.

Brancheninsider erwarten weiter steigenden Kupfer- und Goldpreis

Die Nachfrage nach Gold und Kupfer wird weiter robust bleiben, obwohl die Preise für beide Metalle in der letzten Zeit deutlich zugelegt haben. Sowohl China als auch die langsam wieder anziehende US-Wirtschaft benötigen dringend neues Angebot erklärten die Vorstände einiger der größten Unternehmen der Branche auf dem Global Mining and Steel Summit von Reuters.

Sparen in den USA – ein Paradoxon?

Es sollen ja noch Zeichen und Wunder geschehen. Ob das allerdings auch in den USA der Fall ist oder ob der alte Trendsetter nur halbherzig einem bis jetzt verschlafenen Trend hinterher laufen will…man wird sehen. Tatsache ist jedoch, man kennt jetzt auch in der amerikanischen Politik das Wort: Sparen! ;-)

Ungewöhnlich hoher Goldzufluss in den größten Gold-ETF der Welt

Die jüngsten Zahlen zu den Goldbeständen des größten mit Gold hinterlegten ETF (Exchange Traded Fund) der Welt, des SPDR Gold Trust, zeigen einen hohen Zuwachs in den vergangenen Tagen, als der Goldpreis eine Schwächephase erlebte, während die Bestände zuletzt einige Male gefallen waren

Neue Hoffnung am US-Arbeitsmarkt

Die Ölpreise setzen zum Wochenschluss die Aufwärtsbewegung vom Vortag fort und notieren im elektronischen Handel in Fernost leicht im Plus. US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar kostet aktuell 88,78 US-Dollar pro Barrel (1 Fass =159 Liter) und damit 41 Cent oder 0,46 Prozent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

Sorgen um US-Finanzsystem und Korea-Konflikt

Die Ölpreise setzen am Mittwoch die leichte Kurskorrektur vom Vortag nach Erreichen neuer 26-Monats-Hochs zunächst fort und notieren im asiatischen Handel ein knappes Prozent im Minus. US-Rohöl der führenden Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar verbilligt sich gegenüber dem Handelsschluss gestern um 88 Cent oder 0,99 Prozent auf 87,81 Dollar pro Barrel (1 Fass = 159 Liter). Europäisches Rohöl Brent gibt an der ICE in London aktuell um 79 Cent oder 0,86 Prozent auf 90,60 Dollar pro Fass nach.

Gewinnmitnahmen nach 26-Monats-Hoch

Die Ölpreise verzeichnen am Dienstag im Übergang vom asiatischen in den europäisch geprägten Handel leichte Verluste. US-Rohöl der führenden Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar notiert im elektronischen Handel an der NYMEX 30 Cent oder 0,34 Prozent niedriger bei aktuell 89,08 Dollar pro Barrel (159 Liter). Europäisches Rohöl der Sorte Brent kostet [...]

Goldpreis wieder auf Rekordkurs

Zum Wochenausklang stieg der Goldpreis wieder klar über die Marke von 1.400 US-Dollar. Auslöser für den steilen Anstieg auf jetzt rund 1.417 USD waren schwache Arbeitsmarktdaten aus den USA, die die Märkte enttäuschten und den Dollar auf Talfahrt schickten.

Korrekturen müssen sein

So, nun sind wir also im Korrekturmodus! Die Rohstoffpreise geben in der Breite ab, angeführt von Gold und Silber. Na und? Ganz ehrlich, nach der Rallye der letzten Monate und insbesondere dem steilen Anstieg der Preise in diesem Monat, nachdem die FED so freundlich den Geldhahn weiter aufdreht, sei es den Preisen doch auch einmal gegönnt zu verschnaufen.

Gold auch auf aktuellem Rekordniveau nicht überteuert

Die Experten des 4,5 Mrd. Dollar schweren BlackRock Goldfonds sind der Ansicht, dass Gold derzeit nicht überteuert ist – obwohl das gelbe Metall am Freitag wieder einen neuen Rekordstand erreichte.

Ölpreise sinken leicht – WTI notiert über 78 Dollar pro Barrel

Zum Wochenschluss verzeichnen die Ölpreise leichte Verluste. Im elektronischen Handel in Asien verbilligt sich der nächstfällige Future auf leichtes US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) um 26 Cent auf 78,10 US-Dollar pro Barrel (159 Liter). Europäisches Rohöl Brent zur Auslieferung im September wird aktuell 27 Cent niedriger bei 77,32 Dollar gehandelt. Der August-Kontrakt auf Gasoil (Referenz für Heizöl und Dieselkraftstoff) fällt um 50 Cent auf 650 Dollar. Die Heizölpreise werden heute in Deutschland und Österreich 0,50 Euro pro 100 Liter höher erwartet als gestern.

Ölpreise am Donnerstag leicht erholt

Die Ölpreise verzeichnen heute im frühen Handel in Fernost moderate Aufschläge. Der nächstfällige Future auf leichtes US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) klettert um 14 Cent auf 77,13 US-Dollar pro Barrel (159 Liter). Sein europäisches Pendant Brent verteuert sich um 9 Cent auf 76,15 Dollar pro Fass. Gasoil, als Benchmark für Heizöl und Dieselkraftstoff, notiert an der ICE in London aktuell 3,25 Dollar höher bei 641,75 Dollar pro Tonne. Der Euro verharrt knapp über der Marke von 1,30 Dollar. Die Heizölpreise werden heute in Deutschland und Österreich unverändert bis 10 Cent tiefer erwartet.

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