Samstag, 11.02.2012

Die Schlagzahl wird erhöht
Viel versprechendes Kupfer-Play Serengeti Resources vor spannendem Sommer

Von 2006 bis 2009 hat Serengeti Resources mit 31 Bohrungen eine Ressource von mehreren Milliarden Pfund Kupfer und mehreren Millionen Unzen Gold nachgewiesen. Nun plant die kanadische Firma 30 neue Erweiterungsbohrungen – allein in diesem Sommer!

Geologen von Serengeti Resources untersuchen Bohrproben des Kupferprojekt Kwankia in der kanadischen Provinz British Columbia

Geologen von Serengeti Resources untersuchen Bohrproben des Kupferprojekt Kwankia in der kanadischen Provinz British Columbia

Trotz des Goldman Sachs-Skandals, trotz der Aschewolke aus Island: Der Großteil der Experten geht bereits für 2010 von einer, wenn möglicherweise auch leichten, Erholung der Weltwirtschaft aus, die in den folgenden Jahren an Schwung gewinnen sollte. Ein Umfeld, das auf weiter steigende Kupferpreise hindeutet, denn das rote Metall wird in unzähligen Bereichen der Industrie dringend benötigt. Insbesondere auch auf Grund der Nachfrage aus China erwarten viele Analysten – und auch Branchenführer wie die Bergbaugiganten Rio Tinto oder Anglo American –, dass der Kupfermarkt ab 2011 in ein Angebotsdefizit laufen wird. Was weitere Preissteigerungen bei Kupfer nach sich ziehen würde.

Und in diesem positiven Umfeld bewegt sich der Kupfer- und Goldexplorer Serengeti Resources (WKN A0DPXF). Das kanadische Unternehmen widmet sich der Exploration und Entwicklung seiner zahlreichen Kupfer-, Gold- und Molybdänliegenschaften im Quesnel Trough, einem großen von Norden nach Süden verlaufenden Vererzungskorridor in der kanadischen Provinz British Columbia, in der auch zahlreiche andere produzierende oder in der Entwicklung befindliche Kupfer- und Goldprojekte liegen.


Serengeti Resources - Liegenschaften

Serengeti konzentriert sich zurzeit hauptsächlich auf das viel versprechende Kupferprojekt Kwankia, für das man bereits eine Ressource von insgesamt 2,1 Milliarden Pfund Kupfer und 2,1 Millionen Unzen Gold nachgewiesen hat! Dabei handelt es sich um 1,1 Milliarden Pfund Kupfer und 1,6 Millionen Unzen Gold der Kategorie „angezeigt“ (auf der Central Zone) plus 1,0 Milliarden Pfund Kupfer und 0,5 Millionen Unzen Gold der Kategorie „geschlussfolgert“ (auf den Zonen South und Central).

Allerdings, und hier liegt unserer Ansicht nach zunächst das größte Potenzial für Unternehmen und Aktie, hat Serengeti auf der South Zone erst rund 30 Prozent des zuvor abgesteckten Zielgebiets untersucht! Und wie das Unternehmen erst Mitte April mitteilte, will man die restlichen, viel versprechenden 70 Prozent des Geländes schon im Frühsommer (Ende Mai / Anfang Juni) mit einem aggressiven Bohrprogramm untersuchen.


Serengeti Resources - Kwanika Gebiet

Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 10.000 Metern sind für die Sommermonate des laufenden Jahres geplant – eine deutliche Erhöhung der Schlagzahl –, die dem Unternehmen über den Sommer einen stetigen Strom von Informationen zu Kwanika bescheren dürften. 10.000 Meter, das würde umgerechnet ungefähr 30 neue Bohrlöcher in nur wenigen Monaten bedeuten.

Zum Vergleich: Die bisherige Ressourcenschätzung für die Kwanika South Zone beruht auf 31 Bohrlöchern mit einer Länge von insgesamt 10.844 Metern – die aber zwischen 2006 und 2009 gesetzt wurden! Also in einem Zeitraum von drei Jahren und nicht von einigen Monaten. Diese mehr als deutliche Steigerung der Aktivitäten, die sich das Unternehmen 2,7 Millionen Dollar kosten lässt, deutet unserer Ansicht nach an, dass sich das Serengeti-Team um President und CEO David W. Moore von der Exploration auf der South Zone einiges verspricht. Wie Moore in der jüngsten Pressemitteilung erklärte: „ Die South Zone verfügt über das Potenzial für die Entdeckung von nahe der Oberfläche gelegenen, im Tagebau zu fördernder Vererzungen.“

Ein wichtiger Punkt hierbei: Es handelt sich bei den Bohrungen auf der South Zone um so genanntes Step-out Drilling also Bohrungen zur Erweiterung der Ressource und nicht zur genaueren Definition (In-Fill Drilling). Was Gutes für die nächste Aktualisierung der Ressourcenschätzung ahnen lässt.

Serengeti hat derzeit nur 46 Millionen Aktien ausstehen, von denen rund 15 Prozent beim Management und Insidern liegen, während ca. 20 Prozent von institutionellen Anlegern gehalten werden. Bei einem Kurs von aktuell 0,325 kanadischen Dollar macht das eine Marktkapitalisierung von nur 14,9 Millionen CAD. Unserer Ansicht nach ist Serengeti damit deutlich zu niedrig bewertet – vor allem, da das Unternehmen aus einer Finanzierung Mitte 2007 noch 8 Millionen CAD Cash in der Bank hat!

Sicherlich befindet sich Serengeti immer noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Doch hat man bereits erste Ressourcen auf dem Kwanika-Projekt nachgewiesen und mit den anderen Projekten im Quesnel Trough noch weitere Eisen im Feuer. Das für diesen Sommer geplante Bohrprogramm mit dem einhergehenden Newsflow dürfte die Aktie bei erfolgreichen Bohrungen deutlich voranbringen. Wir halten Serengeti Resources für ein sehr aussichtsreiches Kupfer-Play in einer politisch stabilen Region, das durchaus das Potenzial haben könnte, sich auf Sicht von 12 Monaten zu verdoppeln.

Dennoch handelt es sich hier um eine Explorer und damit gehen natürlich Risiken und Unsicherheiten einher – Bohrerfolge kann kein Unternehmen garantieren. Sichern Sie deshalb eventuelle Positionen immer gut ab.

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