Samstag, 11.02.2012

Zusammenarbeit mit Großbank BNP Paribas
Yukon-Nevada Gold will bis Ende 2010 drei Minen in Produktion haben

Mit interessanten Neuigkeiten macht heute die kanadische Yukon-Nevada Gold auf sich aufmerksam. Wie das Unternehmen, das dabei ist, die riesige Goldliegenschaft Jerritt Canyon wieder auf Vordermann zu bringen, mitteilt, hat man sich die Dienste der Großbank BNP Paribas gesichert, um die dafür nötigen Mittel aufzubringen.

Yukon-Nevada Gold konnte im Oktober 2009 den Betrieb auf Jerritt Canyon wieder aufzunehmen. Hier im Bild die Goldproduktion der ersten Woche

Yukon-Nevada Gold konnte im Oktober 2009 den Betrieb auf Jerritt Canyon wieder aufzunehmen. Hier im Bild die Goldproduktion der ersten Woche

Wie es in der Vereinbarung zwischen Yukon-Nevada Gold (WKN A0MVD1) mit der BNP Paribas steht, soll das Geldinstitut dem Unternehmen von CEO Robert Baldock behilflich sein, eine Kreditlinie von bis zu 40 Millionen US-Dollar zu arrangieren. Dieses Kapital will Yukon-Nevada einsetzen, um zum einen die vorhandenen Erzverarbeitungsanlagen zu überholen und zu optimieren sowie die umwelttechnischen Anforderungen der Behörden umzusetzen.

Zum anderen will man mit diesem Geld die auf dem Jerritt Canyon befindlichen Minen SSX und Steer wiedereröffnen. Die dritte Mine, die Smith-Mine, hatte das Unternehmen bereits vor einiger Zeit wieder in Betrieb genommen. Gleichzeitig wird das Unternehmen den Genehmigungsprozess für das Starvation Canyon-Projekt, dass ebenfalls auf der Jerritt Canyon-Liegenschaft liegt, anstoßen. Hier strebt Yukon-Nevada den Produktionsstart für 2011 an.

Das bedeutet: Wenn das Unternehmen seine Pläne umsetzen kann, sollte der Betreiber der Liegenschaft Queenstake, eine 100-prozentige Tochter von Yukon-Nevada Gold, schon Ende 2010  auf drei Minen produzieren!

Darüber hinaus wird Yukon-Nevada bereits in Kürze mit Explorationsarbeiten in der Nähe der bestehenden Minen beginnen, um die kontinuierliche Produktion der Minen sicherzustellen und das Minenleben von Jerritt Canyon weiter zu verlängern. Zusätzlich sind weitere Exploratioinsaktivitäten auf dem 310 Quadratkilometer umfassenden Gelände geplant, deren Ziel es ist, neue Goldminen aufzuspüren.

Die Verpflichtung der BNP Paribas zur Unterstützung bei der Entwicklung von Jerritt Canyon beschränkt sich allerdings nicht auf die oben beschriebenen Aktivitäten. Zusätzliche Mittel sollen eingeworben werden, um eventuell andere Minen zu übernehmen oder Erzvorkommen und Erzlagerbestände zu erwerben, mit denen die enormen Kapazitäten der Erzverarbeitungsanlagen von Yukon-Nevada – 6.000 Tonnen pro Tag und Mühle – optimal ausgeschöpft werden können, bis die eigene Produktion auf das dafür notwendige Niveau hochgefahren werden kann.

Unserer Ansicht nach zeigt die jüngste Nachricht, dass Yukon-Nevada auf dem eingeschlagenen Turnaround-Kurs bleibt und weiter voran kommt. Sollte es CEO Baldock und seinem Team tatsächlich gelingen, bis Ende dieses Jahres drei Minen in Produktion zu haben und dann wie geplant im ersten Jahr der Vollproduktion 150.000 Unzen Gold zu fördern, dürfte – schon auf dem Weg dort hin – eine Neubewertung der Aktie einsetzen.

Für uns ist und bleibt Yukon-Nevada deshalb die größte Turnaround-Chance seit langem. Für uns sind die Kurse auf dem aktuellen Nivea deshalb absolute Kaufkurse – mittel- wie auch langfristig.

Trotz des unserer Ansicht nach gigantischen Potenzials der Yukon-Nevada Gold, sollten sich Anleger, die sich hier engagieren, immer bewusst sein, dass diesem Potenzial auch Risiken gegenüberstehen. Misslänge die Wiederauferstehung, könnte das schwere Folgen für den Aktienkurs haben.

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