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Schon Ende März 2018 haben wir den Lesern von GOLDINVEST.de die Aktie des Uranexplorers und Zinkproduzenten Global Atomic (WKN A2JAQL / TSX-V GLO) zum ersten Mal vorgestellt und das Unternehmen damals als „Einzigartige Chance im Uransektor“ betitelt. Das hat sich seitdem bewahrheitet, entwickelte sich Global Atomic doch zu einem wahren Highflyer!

Notierte die Aktie nämlich bei der ersten Erwähnung durch die Redaktion von GOLDINVEST.de noch bei 0,22 CAD steht sie mittlerweile 136% Prozent höher bei 0,52 CAD in der Nähe des Jahreshochs von 0,56 CAD!

Das hat vor allem damit zu tun, dass Global Atomic in den vergangenen Monaten, seit der Veröffentlichung der sehr positiven PEA (Preliminary Economic Assessment, wirtschaftliche Erstbewertung) im vergangenen Jahr immer wieder hervorragende, teilweise extrem hohe Gehalte von seinem Uranprojekt DASA im Niger veröffentlichte.

Teilweise lagen diese so hoch, dass sie mit den üblichen Messmethoden gar nicht erfasst werden konnten und es einer weiteren, chemischen Analyse bedurfte. Diese Analyseergebnisse sowie die Resultate 23 weiterer Bohrungen, die Global seit der letzten Ressourcenschätzung im Dezember 2018 durchgeführt hat, flossen nun in eine neue Kalkulation der Vorkommen auf dem DASA-Projekt ein- und führten zu einer spektakulären Zunahme des Ressourceninventars!

So stiegen die angezeigten Ressourcen (bei einem Cut-off von 320 ppm) um starke 56% auf 101,6 Mio. Pfund Uranoxid (U3O8) bei durchschnittlich 1.752 ppm, während die geschlussfolgerten Ressourcen um gewaltige 81% auf 87,6 Mio. Pfund U3O8 (durchschnttl. 1.781 ppm) zulegten. Selbst bei einem wesentlich höheren Cut-off von 1.200 ppm werden die Ressourcen noch auf 78 Mio. Pfund U3O8 bei dann durchschnittlich 4.483 ppm in der Kategorie angezeigt geschätzt, was einen Anstieg von 30% im Vergleich zur vorherigen Kalkulation bedeutet. In der Kategorie geschlussfolgert liegen die Ressourcen beim gleichen Cut-off bei 69,9 Mio. Pfund U3O8 mit durchschnittlich 3.783 ppm! Das stellt ein Plus von 45% im Vergleich zur letzten Schätzung dar!

Und das Ende der Fahnenstange ist offenbar noch nicht erreicht, da die DASA-Lagerstätte dem Unternehmen zufolge in alle Richtungen offenbleibt. Die unabhängigen Experten von CSA Global jedenfalls, die die Ressourcenschätzung erstellten, empfehlen weitere Bohrungen im Streichen und Abfallen der Lagerstätte, um die bekannten Vererzungszonen weiter auszudehnen. Weitere – positive – Nachrichten könnten also in Zukunft bevorstehen.

Bei Global Atomic hat man mit der neuen Ressourcenschätzung und der damit einhergehenden Modellierung des Ressourcenmodells nun ein noch besseres Verständnis der Lagerstätte und will dieses nutzen, um das Projekt so schnell wie möglich in Richtung Produktion voranzutreiben. Dazu gehört auch, dass das Management über einen Tagebaubetrieb auf DASA nachdenkt. Zu diesem Zweck ließ Global die Experten von CSA eine konzeptionelle Studie zur Optimierung einer möglichen Tagebaugrube erstellen. Material über dem Cut-off von 320 ppm wurde innerhalb der Begrenzungen dieser konzeptionellen Grube gemeldet, während für Material außerhalb des potenziellen Tagebaubereichs für einen Untertagebau in Betracht gezogen wird und deshalb mit einem höheren Cut-off von 1.200 ppm berichtet wurde.

Global Atomic plant bereits detailliertere Arbeiten (Machbarkeitsstudie mit Errichtung einer eigenen Verarbeitungsanlage) mit CSA in Bezug auf die angezeigten Ressourcen, die für den Tagebau geeignet sind und die geschlussfolgerten Ressourcen in größerer Tiefe, die eher für einen Abbau untertage geeignet sind. Sobald man sich über Umfang und Parameter dieser Studie klar geworden ist, wird es eine weitere Meldung aus dem Unternehmen geben.

Parallel dazu setzt Global Atomic die Gespräche mit dem zukünftigen Abnahmepartner Orano Mining (ehemals AREVA) über die verschiedenen Entwicklungsoptionen fort. Global Atomic und der Branchenriese Orano Mining hatten bereits im vergangenen Jahr eine Absichtserklärung unterzeichnet, die vorsieht, dass hochgradiges Material von DASA direkt an Orano verkauft wird, sodass schnell Cashflow generiert würde.

Unter anderem da in dieser Variante eine beschleunigte Untertageentwicklung mit minimaler Infrastruktur zum Tragen käme. Hinzu käme, dass – gemäß PEA – nur ca. 35 Mio. USD nötig wären, um den Abbau aufzunehmen und keine Verarbeitungsanlage benötigt würde. Potenziell könnte Global Atomic gemäß einer solchen Vereinbarung über einen Zeitraum von fünf Jahren 360.000 Tonnen pro Jahr an Orano liefern, die rund 2,8 Mio. Pfund U3O8 enthalten würden (Durchschnittsgehalt: 3.698 ppm pro Tonne).

Und auch der Abbau wäre günstig. Vor Transport und Verarbeitung lägen die Kosten bei nur 10,94 USD pro Pfund U3O8, heißt es in der PEA, sodass diese Vorgehensweise auch bei niedrigen Uranpreisen potenziell einen rentablen Betrieb erlauben würde.

Es bleibt also auf jeden Fall auch in Zukunft spannend bei Global Atomics, zumal unserer Ansicht nach weder das Potenzial der Lagerstätte noch der Aktie annähernd ausgereizt sind! Und Global verfügt ja auch noch über einen Anteil von 49% an einer Zink-Recyclinganlage in der Türkei, die für das Unternehmen immer wieder schöne Gewinne abwarf. Derzeit wird diese Anlage erweitert, um eine Verdopplung der Kapazität auf 66 Mio. Pfund Zink pro Jahr zu erreichen. Die Wiederaufnahme des Betriebs in der Türkei könnte der Global Atomic-Aktie unserer Ansicht nach einen weiteren Schub geben.

Natürlich ist und bleibt Global Atomic eine riskante Spekulation, unter anderem da der Uransektor und insbesondere der Uranpreis sich noch immer nicht vollständig vom Fukushima-GAU erholt haben. (Viele Experten erwarten allerdings, dass der Uransektor in den kommenden Jahren deutlich an Fahrt gewinnen wird.) Unserer Ansicht nach überwiegen bei Global Atomic aber derzeit die Chancen die Chancen deutlich.

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Gemäß §34b WpHG und gemäß Paragraph 48f Absatz 5 BörseG (Österreich) möchten wir darauf hinweisen, dass Auftraggeber, Partner, Autoren und Mitarbeiter der GOLDINVEST Consulting GmbH Aktien der Global Atomic halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenskonflikt besteht. Wir können außerdem nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns empfohlenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Ferner besteht zwischen einer dritten Partei, die im Lager der Global Atomic steht, und der GOLDINVEST Consulting GmbH ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag, womit ein Interessenkonflikt gegeben ist, zumal diese dritte Partei die GOLDINVEST Consulting GmbH für die Berichterstattung zu Global Atomic entgeltlich entlohnt. Diese dritte Partei kann ebenfalls Aktien des Emittenten halten, verkaufen oder kaufen und würde so von einem Kursanstieg der Aktien von Global Atomic profitieren. Dies ist ein weiterer, eindeutiger Interessenkonflikt.

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