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Zeit ist Geld. Diese Gleichung gilt – ob uns das gefällt oder nicht – auch in der Medizin und sogar bei der Behandlung von Krebs. Man mag den Fließbandbetrieb moderner Kliniken bedauern, aber wenn der Einsatz neuer Technologien die Diagnose beschleunigt und die Operation präziser und einfacher macht, führt das am Ende zu einem besseren Behandlungsergebnis – zum Vorteil des Patienten. Imagin Medical Inc. (TSXV: IME; FRA: DPD2), ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Hyannis Port, Massachusetts, hat genau in diesem Sinne eine Lösung für Blasenkrebspatienten und die behandelnden Ärzte entwickelt.

Das Unternehmen will Endoskope mit einem patentierten i/Blue™ Imaging System ausrüsten, das hundertmal empfindlicher ist als herkömmliche Systeme. Die digitale Optik hilft den behandelnden Ärzten Blasenkarzinome genauer und schneller zu erkennen und am Ende besser zu operieren. Statt wie bisher erst nach einer Stunde kann der Tumor schon nach 15 Minuten sichtbar gemacht werden. Außerdem ermöglicht die neue Technologie eine präzisere optische Abgrenzung des Tumors, durch eine Kombination aus digitaler Optik und Kontrastmittel – live auch während der Operation auf einem einzigen Monitor. Bisher müssen Ärzte zwischen zwei Monitoren wechseln. Die patentierte Technologie von i / Blue kann nahtlos an die meisten heute auf dem Markt erhältlichen Endoskope angepasst werden.

Milliarden Markt für Blasenkrebs

Allein in den USA werden die Kosten für Blasenuntersuchungen sowie für die folgenden Eingriffe jedes Jahr auf 4 Milliarden USD geschätzt. Jährlich sterben in den USA rund 16.000 Patienten an Blasenkrebs. Rund 70.000 Neufälle kommen pro Jahr dazu. Da die Rückfallrate bei Blasenkrebst besonders hoch ist, leben rund 600.000 Betroffene in der Sorge, dass der Krebs zurückkommen könnte. Blasenkrebs hat eine der höchsten Rückfallraten (Rezidivraten) aller Krebsarten. Er macht bei Frauen etwa 1,8 Prozent und bei Männern etwa 4,5 Prozent aller Krebserkrankungen aus. Nach Angaben des amerikanischen National Cancer Institute (NCI) ist Blasenkrebs die sechsthäufigste Krebsart in den Vereinigten Staaten und die dritthäufigste Krebserkrankung bei Männern, mit jährlich über 79.000 neu diagnostizierten Fällen (380.000 weltweit). Es wird geschätzt, dass in den Vereinigten Staaten derzeit etwa 577.400 Menschen mit Blasenkrebs leben und mehr als 1.000.000 Arztkonsultationen pro Jahr durchgeführt werden und dass jedes Jahr etwa 16.000 Menschen an der Krankheit sterben. Blasenkrebs früh zu finden, verbessert die Chancen, dass es erfolgreich behandelt werden kann. Besonders gefürchtet ist die hohe Rückfallrate (Rezidivrate), die je nach Art des Blasenkrebses zwischen 40% und 70% liegen kann. Die durchschnittliche Rezidivrate für diese Art von Krebs beträgt fast 50%, was eine der höchsten Rezidivraten aller Krebsarten ist.

Konventionelle Endoskope arbeiten mit weißem Licht

Es ist gut dokumentiert, dass die derzeit auf dem Markt befindlichen endoskopischen Instrumente eine begrenzte Fähigkeit haben, Krebs von normalem Gewebe zu unterscheiden. Herkömmliche Endoskope beruhen auf weißem Licht oder sichtbarem Licht. Diese Technologie wird seit Jahrzehnten verwendet, um Gewebe zu beleuchten und dem Arzt ein Bild zu liefern, das dabei hilft, verdächtige Läsionen zu erkennen, zu beurteilen und zu entfernen. Unter Verwendung von weißem Licht kann der Arzt leicht krebsartige Wucherungen sehen, die über eine Organoberfläche wie die Blase hinausragen. Weißes Licht ist jedoch in seiner Fähigkeit eingeschränkt, die Ränder des Tumors sichtbar zu machen. Wenn der Chirurg die gesamte Ausbreitung des Krebses nicht sehen kann und einige Zellen zurückbleiben, kann der Tumor zurückwachsen und in andere Teile des Körpers metastasieren.

Außerdem kann weißes Licht nicht einfach flache oder winzige maligne und prämaligne Tumoren von normalem Gewebe unterscheiden. Infolgedessen sind Ärzte möglicherweise nicht in der Lage, einige aggressive Krebsarten zu identifizieren. Um sicher zu gehen, sammeln Ärzte oft mehrere Biopsien, um sicherzustellen, dass Krebs bei Hochrisikopatienten nicht übersehen wird.

Die anfängliche Behandlung von Blasenkrebs basiert auf dem klinischen Stadium eines Tumors, der dadurch bestimmt wird, wie tief der Tumor in die Blasenwand hineingewachsen ist und ob er sich über die Blase ausgebreitet hat oder nicht. Andere Faktoren, wie die Größe und der Grad des Tumors, können ebenfalls die Behandlungsmöglichkeiten beeinflussen. Behandlungsentscheidungen basieren letztlich auf den Ergebnissen von Untersuchungen, Zystoskopien und bildgebenden Tests, auch wenn sie nicht korrekt sind.

Endoskope mit Blue Light und Fluoreszensmitteln

Aufgrund der Einschränkungen des weißen Lichts bei der Darstellung von Blasenkrebs haben verschiedene Unternehmen begonnen, die Verwendung von blauem Licht in Verbindung mit Fluoreszenz-Bildgebungsmitteln oder chemischen Farbstoffen, wie Cysview, zu erforschen. Diese Photosensibilisatoren, die eine Stunde vor dem Eingriff durch einen Katheter verabreicht werden, werden von den Krebszellen in der Blase absorbiert und markieren, wenn sie blauem Licht ausgesetzt werden, das verdächtige Gewebe mit einer leuchtend rosa Fluoreszenz. Dieser Fortschritt hat die Fähigkeit des Chirurgen verbessert, sogar flache Karzinome zu erkennen und deren Ränder für eine gründlichere Entfernung sichtbar zu machen, wodurch das Risiko eines Wiederauftretens verringert und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt wird. In Zystoskopien ist blaues Licht (weißes Licht mit einem blauen Filter) jetzt kommerziell erhältlich und FDA-zugelassen.

So effektiv chemische Mittel bei der Visualisierung von Krebszellen sind, so stellt die volle Stunde, die für die Vorbereitung benötigt wird, logistische Herausforderungen für den Operationssaal dar. Das Einrichten eines Protokolls, um die Zeitpläne des Operationssaals, des Personals und des Chirurgen effektiv zu koordinieren, macht dieses Verfahren oft unpraktisch und teuer. Die Zeitverzögerung begrenzt nicht nur die Effizienz des Operationssaals, sondern beschränkt auch den weitverbreiteten Gebrauch dieser Methode in der billigeren Arztpraxis.

Zusätzlich projiziert dieses System zwei unterschiedliche Bilder auf separate Monitore zur Betrachtung durch den Chirurgen: 1) ein weißes Lichtbild zeigt die volle Landschaft der Blase, hebt jedoch den Krebs nicht hervor und 2) ein blau gefiltertes Bild zeigt ein hervorgehobenes Bild des Krebses, aber ohne Angabe seiner genauen Lage in der Blase. Das Betrachten dieser Bilder erfordert, dass der Chirurg manuell zwischen den beiden hin- und herwechselt, um die Details des Tumors und seinen genauen Ort genau zu beurteilen, was eine zusätzliche Herausforderung für das Operationsteam darstellt. Es besteht kein Zweifel daran, dass die Notwendigkeit für ein praktisches (ultra-sensitives Bildgebungsinstrument) zur korrekten und sicheren Diagnose und Behandlung von Blasenkrebs akut ist.

Die Lösung von Imagin Medical: Endoskope mit i / Blue ™ Imaging System

Imagin Medical entwickelt das i / Blue ™ Imaging System, das einen "neuen Standard für die Pflege" für Urologen schaffen und die Grenzen der aktuellen Technologie bei der Früherkennung von Blasenkrebs durch Endoskope angehen wird. Das Unternehmen hat die Entwicklung des Prototyps Alpha B abgeschlossen, einer fortschrittlichen Kombination aus optischer / Lichtsensortechnologie, weißem Licht und Nahinfrarotfluoreszenz, die schätzungsweise hundertmal empfindlicher ist als derzeitige Systeme und exakte Bilder in weniger als 15 Minuten liefert, während herkömmlichen Fluoreszenzsysteme eine Stunde benötigen. Präkanzeröse Läsionen und Tumorgewebe entlang der Ränder werden hervorgehoben und zur Entfernung identifiziert, wodurch die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Auftretens verringert wird. Es wird erwartet, dass die Herstellung einer überlegenen Bildqualität in weniger als einem Viertel der Zeit derzeitiger Systeme die Effizienz des Operationssaals erhöht und die Gesundheitskosten senkt, indem potentiell Folgeuntersuchungen in der weniger kostspieligen Arztpraxis durchgeführt werden können.

Außerdem muss der Chirurg nicht mehr zwischen zwei Bildern hin- und herwechseln. Die Spezialkameras von i / Blue verwenden eine patentierte Technologie, bei der weiße und blaue Lichtbilder miteinander kombiniert werden. Dadurch wird der Krebs in einen Kontext gebracht und der Chirurg kann den Krebs besser visualisieren und entfernen.

Die Aktie von Imagin Medical hat sich seit September vergangenen Jahres bereits versiebenfacht. Zuletzt konnte das Unternehmen bei 0,22 CAD eine Finanzierung über 1,3 Mio. CAD am Markt platzieren. Der aktuelle Börsenwert liegt beim aktuellen Kurs von 0,34 CAD bei 35 Mio. CAD. Das Ziel von IME Medical ist es, die FDA-Zulassung zu erlangen, was bei Medizintechnik nicht ganz so langwierig ist wie bei Medikamenten. Mit der FDA-Zulassung, aber möglicherweise auch schon davor, ist IME ein Übernahmekandidat wie er im Buche steht. Die künftige Kursentwicklung sollte diese Übernahmephantasie wiederspiegeln.

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