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Der höhere Goldpreis und gesunkene Betriebskosten haben dazu geführt, dass der Goldproduzent Kinross (WKN A0DM94) im ersten Quartal 2018 den Nettocashflow gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich steigern konnte. Zudem ist die Kriegskasse des kanadischen Unternehmens mit fast 1 Mrd. USD Cash prall gefüllt, obwohl man sich in einer Phase der Investition in Wachstumsprojekte befindet.

Kinross gab die so genannten „all-in sustaining costs“ (AISC) für die ersten drei Monate des Jahres mit 846 USD pro verkaufter Unze Goldäquivalent an. Dass ist ein Allzeittief und der Konzern hatte noch im ersten Quartal 2017 AISC von 953 USD pro Unze verbucht. Gleichzeitig stieg der durchschnittlich erzielte Verkaufspreis um 9% auf 1.330 USD je Unze, sodass Kinross einen Quartalsumsatz von 897,2 Mio. Dollar generierte (+13%). Der Absatz war von 645.946 Unzen Goldäquivalent im Märzquartal 2017 auf jetzt 668.217 Unzen gestiegen. Die Goldäquivalentproduktion allerdings sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,7%.

Der Konzern erzielte so im ersten Quartal einen Nettocashflow von 293,5 Mio. Dollar nach 207,8 Mio. Dollar in den ersten drei Monaten 2017. Der Nettogewinn allerdings lag mit 106,1 Mio. Dollar klar unter den 134,6 Mio. Dollar des Vorjahresquartals. Die Investitionsaufwendungen des Berichtszeitraums gab Kinross mit 246,9 Mio. Dollar an nach 178,9 Mio. Dollar im Vorjahr, da man sowohl das Erweiterungsprojekt Tasiast als auch die Arbeiten an Round Mountain vorantrieb.

Laut Kinross befindet sich die erste Phase der Tasiast-Expansion kurz vor dem Abschluss und liegt sowohl im Zeit- als auch im Budgetrahmen. Bis Ende Juni soll so der Durchsatz auf 12.000 Tonnen pro Tag gesteigert werden.

Der Konzern hielt an der Produktionsprognose von 2,5 Mio. Unzen Goldäquivalent zu AISC von 975 USD pro Unze fest. Der Capex soll dieses Jahr 1,075 Mrd. Dollar erreichen. Kinross gab zudem bekannt, dass Cash und Cash-Äquivalente zum Ende des ersten Quartals bei 997,9 Mio. Dollar lagen und man über eine verfügbare Liquidität von 2,6 Mrd. Dollar verfüge, da Kredite in Höhe von 1.566,5 Mio. Dollar zur Verfügung stünden. Es gebe zudem keine Fälligkeiten vor 2021, hieß es weiter

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