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Es ist eine kleine Sensation in der Goldbranche und kommt für Beobachter überraschend. Barrick Gold (WKN 870450 / TSX ABX) und Randgold (WKN A0B5ZS) werden sich zusammenschließen. Offiziell ist von einer Fusion die Rede, letztlich werden aber die Aktionäre von Barrick in dem neuen Konzern die Mehrheit haben.

Für eine Aktie von Randgold werden Investoren 6,128 Papiere der neuen Barrick erhalten. Der neue Konzern dürfte rund 18,3 Milliarden Dollar wert sein. Barrick-Aktionäre halten an ihm künftig 66,6 Prozent, auf die Eigentümer von Randgold entfallen 33,4 Prozent.

Der Deal ist aber noch nicht in trockenen Tüchern. Die Aktionäre beider Gesellschaften müssen der Vereinbarung noch zustimmen. Auch müssen die verschiedenen Behörden grünes Licht geben. Ferner gibt es vor einem Closing noch weitere Bedingungen, die erfüllt werden müssen. Die Verantwortlichen hoffen jedoch, dass der Abschluss der Transaktion im ersten Quartal 2019 erfolgen kann.

Die Fusion schafft den Konzern mit den meisten Tier One Gold Assets in der Welt. Bei einem Tier One Gold Asset beträgt die Lebenszeit der Mine noch mindestens zehn Jahre. Zudem müssen 2017 mindestens 500.000 Unzen Gold aus der Mine gefördert worden sein.

Entsprechend den Mehrheitsverhältnissen werden in der künftigen Unternehmensführung zwei Drittel der Manager von Barrick kommen. Jeder Dritte Vorstand wird von Randgold nominiert werden. Die Spitzenposition sind dabei schon verteilt. Der bisherige Executive Chairman von Barrick, John L. Thornton, wird diese Position auch in der neuen Gruppe bekleiden. Mark Bristow, CEO von Randgold wird auch in der neuen Barrick Gruppe CEO werden und zudem das Amt des Presidents übernehmen. Randgold-CFO Graham Shuttleworth hat künftig den Titel des Senior Executive Vice President und CFO der New Barrick Group.

Spannend wird sein, ob der neue Konzern all seine bisherigen Projekte fortführen wird. Randgold ist in Afrika stark engagiert. Von diesem Kontinent hat sich Barrick Gold zurückgezogen. Das Neuengagement in Afrika wirft bei einigen Beobachtern Fragen auf.

Mark Bristow, CEO von Randgold, macht in einem Statement deutlich, was er von der Fusion erwartet. Er spricht davon, dass die Branche bisher stark für die kurzfristige Ausrichtung und das undisziplinierte Wachstum kritisiert worden sei. Damit einher ging meist eine niedrige Rendite für Investoren. Mit dem neuen Konzern wolle man nun vieles anders machen. Zum Beispiel möchte man sehr gute Renditen erzielen. Daher will man die Assets beider Unternehmen genau unter die Lupe nehmen, harte Entscheidungen schließt Bristow nicht aus. Darin kann man vieles hineininterpretieren.

Die amerikanischen Börsen sind noch geschlossen. In Frankfurt gewinnen die Aktien von Barrick Gold nach der Ankündigung 2,1 Prozent auf 9,20 Euro. Die Aktien von Randgold notieren fast unverändert bei 54,88 Euro. In London steigen die Randgold-Aktien um 5,8 Prozent auf 5.208 GBp an.

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