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Die lange Leidenszeit für Goldanleger hat – vorerst – ein Ende. Das gelbe Metall verzeichnet den höchsten Stand seit Langem und in den letzten Tagen den stärksten Anstieg seit zwei Jahren. Die Analysten der Saxo Bank sind aber der Ansicht, dass noch eine Bestätigung des Ausbruchs nötig ist.

Die Experten sind jetzt auf kurze Sicht positiv für Gold eingestellt, nachdem das Edelmetall am Freitag in den Steigflug übergegangen ist – und diesen zu Wochenbeginn im europäischen Handel fortsetzt.

Die sich andeutende Schwäche bei US-Aktien in Kombination mit dem jüngsten Anstieg der Anleiherenditen und Spekulationen, dass der US-Dollar nun ein Hoch ausgebildet haben könnte, so die Saxo Bank weiter, habe die Nachfrage nach Diversifikation und Absicherung wiederbelebt.

Allerdings habe Gold zwar entscheidende, kurzfristige Widerstandslinien überwunden, sei aber noch nicht aus dem Gröbsten heraus, erklärten die Analysten weiter. Ein weiterer Anstieg sei nötig, um den Druck auf die negativ eingestellten Investoren, ihre Short-Positionen einzudecken, zu erhöhen.

Nachdem der Goldpreis den Widerstand bei 1.210 USD pro Unze hinter sich gelassen habe, müsse nun mindestens der Bereich um 1.238 USD je Unze überwunden werden, damit dies mehr als eine schwache Erholung innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrends darstelle. Sollte eine Korrektur nach dem starken Anstieg der letzten Tage erfolgen, müsse diese unbedingt vor der Marke von 1.210 USD aufgehalten werden, damit sich die charttechnischen Aussichten aufhellten.

Gold mit Potenzial auf schnellen Anstieg von bis zu 75 USD

Allerdings, fügten die Saxo Bank-Experten hinzu, sollten Anleger das Potenzial des gelben Metalls nicht ignorieren. Sollten die immer noch rekordhohen, spekulativen Short-Positionen eingedeckt werden müssen, könne der Goldpreis schnell um 50 bis 75 USD pro Unze steigen.

Angesichts der oben genannten Faktoren könne Gold möglicherweise eine Erholungsbewegung in Richtung der Marke von 1.300 USD pro Unze aufnehmen, so die Analysten. Das sei auch ihr Jahresendziel für das gelbe Metall. Allerdings hänge immer noch viel von der übergeordneten Marktstimmung ab, die aber durch steigende Zinsen und fallende Aktienkurse zuletzt erschüttert worden sei.

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