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Die großen Produzenten wie Barrick (WKN 870450), Newmont (WKN 853823) oder AngloGold (WKN 164180) haben bereits deutlich vom starken Anstieg des Goldpreises profitiert, sich deutlich verteuert. Und auch Goldunternehmen aus der zweiten Reihe wie Agnico Eagle Mines (WKN 860325) und Kirkland Lake Gold (WKN A2DHRG) konnten schon erheblich zulegen. Aber wie steht es um die Junior-Produzenten, um die Explorer?

Damit diese Sektoren des Goldmarktes ebenfalls deutlich anziehen, sollte sich das Edelmetall noch eine Weile auf hohem Niveau bewegen. Da wir – und viele Analysten - aber zuversichtlich sind, dass dies der Fall sein wird, wollen wir den Lesern von GOLDINVEST.de heute einige kleinere Goldgesellschaften in Erinnerung rufen, die vom wieder deutlich positiveren Goldpreisumfeld profitieren könnten.

Die Goldproduzenten

Da ist zuallererst der neueste (hochgradige) Goldproduzent Ontarios, Harte Gold (WKN A0J3QP / TSX HRT). Das Unternehmen hat Anfang dieses Jahr die kommerzielle Produktion auf der Sugar Zone-Mine erreicht. Derzeit liegt der erwartete Ausstoß bei 65.000 Unzen auf Jahresbasis, eine Steigerung auf rund 95.000 Unzen Jahresproduktion ist aber zu geringen Kosten möglich und auch schon geplant. Gab es anfangs auf Grund des kalten Winters noch Probleme, scheint jetzt alles rund zu laufen. Und Harte rechnet in der vor Kurzem veröffentlichten Machbarkeitsstudie noch mit einem Goldpreis von 1.300 USD pro Unze! Gleichzeitig sollen die Kosten im Fiskaljahr 2019 deutlich sinken.

Weitere Informationen gibt es im Unternehmensprofil auf www.goldinvest.de

Monument Mining (WKN A0MSJR) betreibt die Selinsing-Goldmine in Malaysia. Selbst wenn dort derzeit nur Erz mit sehr niedrigen Gehalten verarbeitet wird – das Unternehmen stellt derzeit die Verarbeitungsanlage von Oxid- auf Sulfiderz um –, dürfte sich ein längerfristig höherer Goldpreis doch positiv in der Bilanz bemerkbar machen. Auch für die Wirtschaftlichkeit des Bunakurra-Projekts in Australien, das Monument in absehbarer Zeit ebenfalls in Produktion bringen will, sind die höheren Goldpreise natürlich von Vorteil.

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Die Projektentwickler

Noch nicht in Produktion, aber auf dem besten Weg dorthin ist Treasury Metals (WKN A0Q8DW / TSX TML) mit seinem Goliath-Projekt. Treasury hat auf Goliath bereits eine Ressource von 1,23 Mio. Unzen in den Kategorien gemessen und angezeigt sowie weitere 227.000 Unzen in der Kategorie geschlussfolgert nachgewiesen. Das Projekt befindet sich auf der Zielgeraden zur Genehmigung, die wie der starke Goldpreis ebenfalls einen Schub geben könnte.

Weitere Informationen gibt es im Unternehmensprofil auf www.goldinvest.de

Euro Sun Mining (WKN A2ARP6 / TSX ESM) ist mit seinem Rovina Valley-Projekt, das über die zweitgrößte Goldressource Westeuropas verfügt, ebenfalls schon weit fortgeschritten. Man hält bereits eine Bergbaulizenz und hat eine erste Bewertung der Wirtschaftlichkeit des Projekts (PEA) abgeschlossen. Diese bezieht sich allerdings bislang ausschließlich auf die erste Phase des zukünftigen Abbaus. Eine weitere PEA, die auch die Phase Zwei einbezieht, wurde bereits angestoßen.

Weitere Informationen gibt es auf www.goldinvest.de

Aussichtsreich erscheint auch Skeena Resources (WKN A2H52X / TSX-V SKE). Das kleine Unternehmen will die legendäre Eskay Creek-Mine in British Columbia wieder in Betrieb nehmen. Skeena hat auf dem Projekt, das man von Barrick Gold übernahm, mit seinen Arbeiten bereits eine Ressource von 2,67 Mio. Unzen Goldäquivalent in der Kategorie angezeigt und noch einmal 1,31 Mio. Tonnen in der Kategorie geschlussfolgert nachgewiesen! Skeena hat bereits im März die PEA zu Eskay Creek angestoßen. Fällt diese positiv aus, sollte das Unternehmen insbesondere bei einem starken Goldpreis schnell in den Fokus größerer Branchenvertreter geraten!

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Die Explorer

Ein sehr interessanter Goldexplorer, der über kurz oder lang vom hohen Goldpreis profitieren sollte, ist Sonoro Metals (WKN A117UU / TSX-V SMO). Das Unternehmen erkundet erfolgreich das Cerro Caliche-Projekt in Mexiko und hat dort in den ersten zwei Phasen seines Bohrprogramms immer wieder Goldgehalte und Mächtigkeiten präsentiert, wie sie auch bei vielen anderen, erfolgreichen Projekten in der Region zu beobachten sind. Man arbeitet bereits mit Hochdruck an der Erstellung einer ersten Ressourcenschätzung. Zudem geht Sonoro in der Goldbranche eher unübliche Wege und hofft, auf Cerro Caliche eine Pilotproduktionsanlage errichten zu können. Ziel all dessen ist es, das Projekt für einen der Großen in der Region attraktiv zu machen. Beziehungen zu Agnico Eagle Mines bestehen bereits…

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Die australische De Grey Mining (WKN 633879 / ASX DEG) hat bislang noch nicht vom hohen Goldpreis profitiert, im Gegenteil. Eigentlich unverständlich, wenn man bedenkt, dass De Grey auf dem Pilbara-Goldprojekt bereits eine Ressource von rund 1,4 Mio. Unzen Gold nachgewiesen hat und diese bis Ende des Jahres auf 2 Mio. Unzen bringen will, was unserer Ansicht nach gelingen dürfte, und zudem noch über einen zusätzlichen „Kicker“ in Form von Goldnuggets in Konglomeraten verfügt, der in der Ressource nicht berücksichtigt ist. Vielleicht belastet noch die Frage, wie das Unternehmen die noch ausstehende Akquisition eines Teils der Liegenschaft finanzieren will. Ist das allerdings geklärt, könnte De Grey unserer Ansicht nach – spätestens – eine Aufholjagd starten.

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Amani Gold (WKN A2DJ27 / ASX ANL) hat auf seinem Giro-Projekt im Schatten der gewaltigen Kibali-Mine von Barrick (Demokratische Republik Kongo) sogar schon 2,85 Mio. Unzen Gold nachgewiesen (bei einem Cut-off von 0,6 Gramm Gold pro Tonne). Nachdem Amani mehrheitlich in chinesische Hände überging, wurde es still um das Unternehmen. Mittlerweile ist der ehemalige Chef Klaus Eckhof wieder an Bord und hat auch gleich frisches Kapital aufgenommen, um ein neues Bohrprogramm anzustoßen. Auch der Erwerb weiterer Liegenschaften in der Region steht an, was der Aktie zusammen mit dem hohen Goldpreis (in Australien auf Rekordniveau) über kurz oder lang wieder Schwung verschaffen könnte.

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Nova Minerals (WKN A2H9WL / ASX NVA) hingegen hat gerade erst mit dem ersten Bohrprogramm auf seinem Goldprojekt Estelle in Alaska begonnen. Anhand bereits vorhandener Daten hat man nur für den kleinen Teil des Projekts, den man damit untersuchen will, aber schon ein so genanntes Explorationsziel von 2,2 bis 5,3 Mio. Unzen Gold veranschlagt. Bei positiven Bohrergebnissen könnte die Aktie angesichts der wieder besseren Stimmung im Goldsektor unserer Ansicht nach deutlich profitieren.

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Last but not least halten wir Mawson Resources (WKN A1JX0Q / TSX MAW) und deren finnisches Rajapalot-Projekt für sehr aussichtsreich. Mawson hat dort bereits eine Ressource von mehr als 400.000 Unzen Goldäquivalent nachgewiesen, die sich aus Gold und Kobalt zusammensetzt. Das Unternehmen hat ein weiteres, 15.000 Meter umfassendes Bohrprogramm bereits abgeschlossen und auch dessen Ergebnisse – soweit bislang berichtet – konnten sich mehr als nur sehen lassen!

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All diese Unternehmen sollten von einem verbesserten Goldpreisumfeld mehr oder weniger stark profitieren können. Allerdings ist noch nicht abzusehen, wann dies der Fall sein wird. In der Regel dauert es immer eine ganze Weile, bis ein höherer Goldpreis sich auch bei Junior-Produzenten, Projektentwicklern und dann Explorern niederschlägt. Wer sich bei kleineren Goldgesellschaften, egal ob bei den hier genannten oder anderen, engagieren will und davon ausgeht, dass der Höhenflug des Goldpreises nicht so bald endet, sollte sich unserer Ansicht nach aber positionieren, bevor es soweit ist! Dass das Risiko in diesem Sektor – genau wie die möglichen Renditen – dabei sehr hoch ist, darauf weisen wir ja schon lange hin.

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