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Die steigende Nutzung von Elektromobilen wird die Produzenten der sogenannten Seltenen Erden vor große Herausforderungen bei der Sicherstellung von ausreichend Angebot stellen, glauben die Experten von Adamas Intelligence. Mache die Branche weiter wie bisher, werde das zu Angebotsengpässen führen, hieß es.

Laut einem neuen Bericht von Adamas sollte die Nachfrage nach Seltenen Erden allein aus dem Elektromobilitätssektor zwischen 2018 und 2025 um 350% steigen. Die Schätzungen der Experten gehen zudem davon aus, dass die Nachfrage von 2025 bis 2030 noch einmal um 127% anziehen wird. Adamas bezieht sich dabei auf Neodym, Praseodym, Dysprosium und Terbium, wichtige Bestandteile von Permanentmagneten, wie sie in Elektromobilen verwendet werden.

In ihrem Bericht prognostizieren die Experten einen Anstieg des Elektromobilabsatzes – kleinere Hybride ausgenommen – von 4,3 Mio. Einheiten im vergangenen Jahr auf 12,5 Mio. Einheiten 2025 und 32 Mio. Einheiten 2030. Und nach Ansicht von Adamas werden mehr als 80% dieser Elektromobile Motoren verwenden, in denen Permanentmagneten zum Einsatz kommen, die wiederum Seltene Erden enthalten. Angesicht der Vorteile in Hinsicht auf Kosten und Effizienz gegenüber anderen Motortypen erwartet Adamas, dass sich diese Motoren in der nächsten Generation von Elektromobilen durchsetzen.

Die Experten sagen voraus, dass die Nachfrage aus dem Elektromobilitätssektor nach Neodym- und Praseodymoxid von rund 3.000 Tonnen im vergangenen Jahr auf 13.000 Tonnen im Jahr 2025 und auf 28.000 Tonnen im Jahr 2030 steigen wird. 2030 würde die Nachfrage aus dem Sektor der Elektromobilität damit 20% der von Adamas erwarteten Gesamtnachfrage ausmachen. Da aber die Produktion nur langsamer wachsen dürfte, gehen die Experten in ihrem Bericht für 2030 von einem Angebotsdefizit von 7.500 Tonnen aus. Bei Dysprosiumoxid erwartet man ein Defizit von 300 Tonnen, sollte das Angebot nicht schneller steigen als bislang erwartet.

Neben den Seltenen Erden sieht Adamas einen schnellen Anstieg der Nachfrage auf Grund der Entwicklung im Elektromobilitätssektor auch bei Nickel, Kobalt, Mangan, Graphit, Kupfer und Lithium.

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