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2019 nahmen die Fusions- und Akquisitionsaktivitäten im Goldsektor gewaltig an Fahrt auf. Einige Analysten aber glauben, dass die „Merger Mania“ gerade erst begonnen hat und auch das kommende Jahr zahlreiche Firmenzusammenschlüsse sehen wird. Jüngstes Beispiel für die Konsolidierungstendenzen des Sektors ist die Übernahme von Leagold Mining (WKN A2DM3T) durch Equinox Gold (WKN A2PQPG) für rund 770 Mio. Dollar.

Gegenüber Kitco News erklärten die Analysten der CRU Group, dass die wieder gestiegenen Werte im Bergbausektor und das sinkende Angebot aus der Minenproduktion – das schneller zurückgehe, als viele angenommen hätten – zu den Faktoren gehören würden, die die Fusions- und Akquisitionsaktivitäten im Jahr 2020 befeuern würden.

Die Goldgesellschaften müssen nicht nur zurückgehende Ressourcen ersetzen, es hat sich dieses Jahr auch gezeigt, insbesondere am Nevada-Joint Venture von Barrick Gold und Newmont Goldcorp, dass solche Zusammenschlüsse wirtschaftlich sinnvoll sein können. Was laut CRU den Weg für weitere Deals ebenen dürfte. Die Experten sind der Ansicht, dass nun eine echte Phase der Konsolidierung unter den Goldgesellschaften beginnen dürfte.

Ein weiterer Faktor, der es den Unternehmen leichter macht, solche Transaktionen abzuschließen, sei der höhere Goldpreis, der 2019 um rund 15% gestiegen ist, so CRU.

Fundamentale Entwicklung wird Gold die nächsten Jahre stützen

CRU sieht keinen schnellen, weiteren Anstieg des Goldpreises, geht aber davon aus, dass die fundamentale Entwicklung Gold das kommende Jahr über stützen wird. Ein neues Zeitalter mit weniger Angebot und starker Nachfrage stehe bevor und das werde den Goldpreis und den Bergbausektor in den nächsten Jahren stützen.

Die Marktbedingungen und der Goldpreis seien also positiv für weitere Fusions- und Akquisitionsaktivitäten im kommenden Jahr, es hänge aber viel davon ab, dass die Unternehmen für ihre Aktionären tatsächlich auch weitere Werte schaffen. Schließlich hätten die meisten Minenfirmen es gerade erst geschafft, den Schaden gutzumachen, den die teuren Fehlentscheidungen vor einigen Jahren in ihren Bilanzen anrichteten.

Entscheidend sei es deshalb in den nächsten 12 Monaten für die Goldgesellschaften, Kosteneinsparungen liefern und die Werte in geplanten Deals aufzeigen zu können. Gelinge das nicht, könnten die Anleger auch einfach Gold kaufen, so CRU.

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