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Harte Gold (WKN A0J3QP / TSX HRT), Ontarios neuester Highgrade-Goldproduzent, kommt mit der Produktion auf seiner Sugar Zone-Mine voran. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, stieg der Goldausstoß der Mine im Vergleich zum Vorquartal um 42% auf 7.754 Unzen!

Harte baute dafür im Berichtsquartal 42.601 Tonnen Erz (+33%) mit einem durchschnittlichen Gehalt von 6,01 Gramm Gold pro Tonne (g/t) ab. Die Mühle auf der Sugar Zone-Mine verarbeitete in diesem Zeitraum 53.216 Tonnen Erz und damit durchschnittlich 591 Tonnen pro Tag, was einen Anstieg von 39% im Quartalsvergleich bedeutet. Der durchschnittliche Gehalt an der Mühle lag dabei bei 4,89 g/t Gold, was daran liegt, dass im zweiten Quartal noch 80% Erz aus dem aktuellen Abbau und 20% Erz (mit niedrigeren Gehalten) aus Lagerbeständen verarbeitet wurden. Ab jetzt aber wird kein Erz aus den Lagerbeständen mehr verarbeitet.

Auf der finanziellen Seite steigerte Harte den Nettoumsatz im Vergleich zum ersten Quartal um satte 50% auf 11,8 Mio. Dollar. Das war auf den höheren Goldausstoß sowie den gestiegenen Goldpreis zurückzuführen. Das Unternehmen konnte nämlich im zweiten Quartal einen Verkaufspreis von durchschnittlich 1.305 USD pro Unze erzielen. Damit generierte Harte auf der Mine ein EBITDA von 2,7 Mio. Dollar nach einem Nettoverlust von 2,5 Mio. Dollar in den ersten drei Monaten 2019.

Auch bei der Kostenkontrolle machte das Unternehmen Fortschritte und konnte die operativen Kosten stabilisieren. So lagen die so genannten Cashkosten im zweiten Quartal bei 1.070 USD pro Unze, was einem Rückgang von 26% gegenüber dem vorangegangen Berichtszeitraum bedeutet. Die so genannten „all-in sustaining costs“ (AISC) gingen um sogar 33% auf 1.734 USD pro Unze zurück. Harte geht davon aus, dass die AISC im zweiten Halbjahr 2019 weiter sinken werden, da sich die Kosten stabilisieren, während gleichzeitig die Zahl der produzierten Unzen steigen soll.

Im Vergleich zu den Annahmen in der Machbarkeitsstudie zur Sugar Zone-Mine liegt die Produktion nach Angaben des Unternehmens bei ca. 80%. Verzögerungen bei der Fertigstellung der Minenbelüftung und der Anlage für die Pasteneinlage beschränkten während des Quartals den Zugang zu den Sohlen. Die Minenbelüftung läuft aber mittlerweile und die Anlage sollte bis Ende September im Betrieb sein, so Harte.

Derzeit baut das Unternehmen in den Bereichen Sogar Zone Nord als auch Sugar Zone Süd ab und wird damit voraussichtlich ausreichend Material zur Verfügung haben, um den geplanten Anlagendurchsatz von 800 Tonnen pro Tag im vierten Quartal dieses Jahres zu erreichen.

Auf Grund der Minenentwicklungskosten sowie der Kosten der laufenden (erfolgreichen!) Exploration verbuchte Harte im zweiten Quartal einen negativen Nettocashflow von 4,14 Mio. Dollar. Das ist ebenfalls eine deutliche Verbesserung gegenüber den ersten drei Monaten 2019 als dieser noch bei 10,893 Mio. Dollar lag.

Wie eingangs erwähnt, sind schon im zweiten Quartal 2019 gute Fortschritte im Betrieb der Sugar Zone-Mine erzielt worden. Und die Voraussetzungen für weitere, substanzielle Verbesserungen sind gegeben. So dürften zum einen die Gehalte an der Mühle nun steigen, da nur noch hochgradigeres Erz aus dem laufenden Abbau verarbeitet wird. Gleichzeitig soll der Mühlenabbau ja auf bis zu 800 Tonnen pro Tag gesteigert werden, sodass mit einem weiteren, deutlichen Anstieg der Goldproduktion im zweiten Halbjahr zu rechnen ist.

Das wiederum sollte – bei ungefähr gleichbleibenden oder weiter sinkenden Betriebskosten – dazu führen, dass die Kosten pro Produktionseinheit und damit die AISC weiter reduziert werden könnten. Hinzu kommt ein weiter hoher Goldpreis, der im Moment trotz aller Tweets aus den USA an bzw. über der Marke von 1.500 USD pro Unze notiert, was sich in Zukunft ebenfalls positiv auf die Bilanz von Harte auswirken dürfte.

Positiver freier Cashflow ab dem vierten Quartal erwartet

Harte prognostiziert für das vierte Quartal 2019 beim in der Machbarkeitsstudie verwendeten Goldpreis von 1.300 USD einen Netto-Cashflow von 1,3 Mio. Dollar. Bei 1.400 USD pro Unze sollen es dann schon 3,5 Mio. Dollar sein! Für das Kalenderjahr 2020 geht man bei einem Goldpreis von 1.300 USD je Unze von 10,9 Mio. Dollar an Netto-Cashflow aus. Liegt der Goldpreis im Schnitt bei 1.400 USD je Unze sollte der Netto-Cashflow sogar auf 21,3 Mio. Dollar steigen!

Das Unternehmen erwartet dabei – bei einer stabilen Verarbeitungsrate von 800 Tonnen Erz pro Tag –, dass die Cashkosten im kommenden Jahr auf 551 USD pro Unze und die AISC auf 957 USD pro Unze sinken! Auf das gesamte, bislang nachgewiesene Minenleben gesehen, rechnet Harte mit Cashkosten von 580 und von AISC von 891 USD pro Unze.

Weitere Explorationserfolge

Apropos Minenleben: Es lässt sich unserer Ansicht nach schon absehen, dass dieses in Zukunft steigen dürfte. Schon allein, wenn man bedenkt, dass Harte erst einen kleinen Teil der Sugar Zone-Liegenschaft erkundet hat. Vor allem aber auch angesichts der immer wieder ausgezeichneten, hochgradigen Explorationsergebnisse!

So legte Harte ebenfalls gestern die Nachricht vor, dass man die hochgradige Sugar Zone South abermals ausdehnen konnte und dabei unter anderem 23,59 Gramm Gold pro Tonne über 2,02 Meter erbohrte! Damit aber nicht genug, teilte das Unternehmen auch mit, dass man einen neuen Gold-, Kupfer- und Zink-Trend von insgesamt mehr als 10 Kilometern Länge entdeckt hat!

Die vollständige Meldung zum jüngsten Explorationserfolg von Harte Gold gibt es hier:

Harte Gold Corporation: Weitere Ausdehnung der Sugar Zone South - Entdeckung eines neuen Gold-, Kupfer-, Zink-Trends über 10 km Länge

Die Meldungen wurden am kanadischen Markt positiv aufgenommen und die Harte-Aktie legte bei hohem Handelsvolumen um fast 6% zu.

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