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Der Wert historischer Datenbanken für die Exploration kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie liefern wichtige Anhaltspunkte, um die Erfolgswahrscheinlichkeit der Explorationsaktivitäten, insbesondere von Bohrungen, zu erhöhen.

Die Zusammenstellung, Analyse und Interpretation von Daten ist entscheidend für den Erfolg jedes Explorationsprojekts. Die Frühphasenexploration umfasst geophysikalische Untersuchungen und die Entnahme geochemischer Proben, um die erfolgversprechendsten Bohrstandorte zu identifizieren. Und bei der Erstellung eines Ressourcenmodells für egal welche Lagerstätte ist die richtige Platzierung der Bohrer entscheidend, um qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erhalten.

Um den Newsflow aufrechtzuerhalten und Schwung in eine Explorationsaktie zu bekommen sind positive Analyseergebnisse quasi das Lebenselixier von Rohstoff-Juniors. Und diese Art von Daten kann das Projektrisiko für die Investoren erheblich senken. Denn danebenzuliegen und schlechte Bohrergebnisse zu produzieren, kann das Vertrauen der Aktionäre in ein Explorationsunternehmen nachhaltig schwinden lassen und damit schlussendlich den Kurs belasten.

Das von Vorbesitzern eines Projekts bereits gesammelte Wissen hingegen reduziert die Zufallskomponente und das Risiko für Unternehmen, die auf der Suche nach neuen Lagerstätten sind, erheblich. Und viele Explorationsgesellschaften machen sich diesen Vorteil zunutze, greifen auf historischen Datenbanken von Bodenproben, geophysikalischen Untersuchungen oder sogar Bohrkernen zurück. Das kann für diese Unternehmen ein gewichtiger Vorteil sein, wenn es darum geht, schnell und kosteneffizient Ressourcen zu identifizieren und ein Projekt in Richtung Entwicklung voranzubringen.

Tatsächlich gibt es viele Junior-Explorer, die sich dafür entscheiden, ein bereits erkundetes Projekt anzugehen, zu dem historischen Daten vorliegen, die mit neuen Explorationsmethoden leicht neu bewertet und bestätigt werden können.

Historische Daten werden allerdings nicht als konform mit den aktuellen Berichtsstandards der Branche erachtet. Die wichtigsten aktuellen und am häufigsten genutzten Standards sind dabei das kanadische National Instrument 43-101 (von 2001) sowie der australische JORC-Code (von 1989). Wenn die Daten älter sind als die aktuelle Version dieser Standards, müssen sie durch eigene Explorationsarbeiten des Unternehmens bestätigt werden, bevor sie zur Verwendung in einer Ressourcenschätzung herangezogen werden können.

Laut NI 43-101 sind zudem Explorationsdaten aus Arbeiten nach 2001 historisch, wenn diese Aktivitäten vor einem Eigentümerwechsel erhoben wurden. Wenn allerdings ein Junior ein neues Projekt erwirbt, ist es wahrscheinlich, dass die jüngsten Beprobungen und Bohrungen, die auf der Liegenschaft durchgeführt wurden, der empfohlenen Praxis der Branche entsprechen.

Explorations-Juniors müssen ihren Kosten niedrig halten und wollen deshalb so viele verfügbare Daten wie möglich nutzen, um das Projekt voranzubringen.

Um die historischen Daten zu bestätigen oder zu verbessern, werden oft Bestätigungsbohrungen durchgeführt. Eine der dabei am häufigsten eingesetzten Techniken ist die so genannte „Spiegelung“ einer Bohrung, bei der die neue Bohrung in unmittelbarer Nähe zum historischen Bohrloch niedergebracht wird. Erbringt die Bestätigungsbohrung vergleichbare Ergebnisse wie die Bohrung des früheren Betreibers, kann das Geologen-Team dann das Vertrauen in die historische Datenbank bestätigen.

Historische Datenbanken stellen häufig einen Gegenwert von Millionen Dollar an investiertem Kapital dar. Zugriff auf solche Daten bietet Unternehmen einen eindeutigen Vorteil bei der Minimierung des Projektrisikos – bei reduzierten Kosten und Zeitaufwand. Explorationsgesellschaften, die ein Projekt mit robusten, historischen Datenbanken erwerben, können diese aus in der Vergangenheit erfolgten Investitionen gewonnenen Daten also nutzen, um Werte für ihre Aktionäre zu schaffen.

Auch unter den Unternehmen, die die Redaktion von GOLDINVEST.de beobachtet, finden sich einige Gesellschaften, die aus einem solchen Datenschatz schöpfen können. An vorderster Stelle ist dabei wohl Group Ten Metals (TSX-V PGE / WKN A2AN4B) zu nennen. Das Unternehmen hat sich das riesige, polymetallische Stillwater West-Projekt gesichert, das in unmittelbarer Nähe zum weltbekannten Stillwater-Komplex von Sibanye (WKN A1JR6A) liegt, der gleich mehrere, hochgradige Platin- und Palladiumminen aufweist.

Group Ten hat dabei einen so umfangreichen Datensatz erhalten, dass das Team seit Monaten damit beschäftigt ist, diesen zu sichten und zu interpretieren. Mittlerweile hat man damit begonnen, die Ergebnisse dieser Analysen zu veröffentlichen (wir berichteten) und wird im Anschluss dann eigene Explorationsaktivitäten durchführen, um diese zu bestätigen.

Eine weitere Gesellschaft, die historische Daten nutzt, um ihr Explorationsprogramm zu optimieren, ist Sonoro Metals (TSX-V SMO / FRA 23SP). Das Unternehmen erkundet das vielversprechende Cerro Caliche-Projekt im mexikanischen Bundesstaat Sonora. Dabei kann Sonoro historische und aktuelle, eigene Exploration zusammengenommen, auf Daten aus 176 Bohrlöchern mit einer Gesamtlänge von 19.000 Metern sowie 6.000 Oberflächenproben zurückgreifen. Und mit den bisher selbst durchgeführten Bohrungen, hat das Unternehmen eine Trefferquote von 100%! (Wir berichteten)

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