Benutzerbewertung: 4.00 / 5

4.00 von 5 - 4 Bewertungen
Vielen Dank für die Bewertung dieses Beitrags.

Der sowohl in Australien als auch in Kanada gelistete Lithiumproduzent Orocobre (WKN A0M61S / ASX ORE / TSX ORL) hat für die sechs Monate bis Ende Dezember einen Nettogewinn nach Steuern von 24 Mio. USD gemeldet. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres erzielte das Unternehmen lediglich einen Nettogewinn von 8,2 Mio. USD.

Das sei vor allem auf eine starke Performance des Olaroz-Lithiumproduktionsbetriebs zurückzuführen, hieß es aus dem Unternehmen. Die Produktion des Berichtszeitraums lag auf Olaroz demzufolge bei 6.075 Tonnen.

Orocobre generierte in der zweiten Jahreshälfte 2018 aus dem Verkauf von 5.163 Tonnen Lithiumkarbonat dabei einen Umsatz von 63,5 Mio. USD aus dem nach Abzug der Exportsteuern ein EBITDA von 36,6 Mio. USD resultierte.

Das Unternehmen erzielte dabei einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 12.295 USD pro Tonne. Im gleichen Zeitraum 2017 hatte man nur 11.415 USD pro Tonne erlöst. Die Bruttoumsatzrendite lag angesichts der Produktionskosten von nur 4.251 USD pro Tonne bei starken 65%. Laut Orocobre gehört Olaroz damit weltweit zu den Lithiumchemikalienproduzenten mit den niedrigsten Kosten. Die Bruttobarmarge stieg von 7.079 USD pro Tonne im Vorjahreszeitraum auf nun 8.044 USD pro Tonne.

Orocobre wies somit zum 31. Dezember 2018 verfügbare Barmittel in Höhe von 284 Mio. USD aus. Bezieht man Cash und Projektverbindlichkeiten von SDJ und Borax mit ein, verbleiben im Konzern noch Nettobarmittel von 207,7 Mio. USD.

Weniger schön ist, dass Orocobre für das erste Quartal angesichts der Preisentwicklung im Dezemberquartal für das erste Quartal 2019 nur mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von rund 9.000 USD pro Tonne (FOB, Free On Board) rechnet. Das Unternehmen hatte zudem erklärt, dass man davon ausgeht, dass die Produktion des laufenden Jahres gegenüber 2018 auf Grund von Beeinträchtigungen durch schwere Regenfälle in Argentinien nicht steigen, sondern wieder bei rund 12.470 Tonne Lithiumkarbonat liegen wird. (Wir berichteten.)

Allerdings hatten Orocobre und deren Partner Toyota im letzten Quartal des Kalenderjahres 2018 die Expansion der Anlagen beschlossen, sodass die Produktionskapazität bei Fertigstellung 42.500 Tonnen pro Jahr betragen wird. Daraus sollen zukünftig 17.500 Tonnen batteriefähiges Lithiumkarbonat, 9.500 Tonnen Lithiumkarbonat technischen Grades für die geplante Lithiumhydroxidanlage in Japan und 15.500 Tonnen Lithiumkarbonat technischen Grades erzeugt werden.

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter: https://goldinvest.de/newsletter
Besuchen Sie uns auf YouTube: https://www.youtube.com/user/GOLDINVEST

Risikohinweis: Die Inhalte von www.goldinvest.de und allen weiteren genutzten Informationsplattformen der GOLDINVEST Consulting GmbH dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Des Weiteren ersetzten sie in keinster Weise eine individuelle fachkundige Anlageberatung, stellen vielmehr werbliche / journalistische Texte dar. Leser, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Der Erwerb von Wertpapieren birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die GOLDINVEST Consulting GmbH und ihre Autoren schließen jedwede Haftung für Vermögensschäden oder die inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Artikel ausdrücklich aus. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungshinweise.

Laut §34b WpHG möchten wir darauf hinweisen, dass Partner, Autoren und/oder Mitarbeiter der GOLDINVEST Consulting GmbH Aktien der erwähnten Unternehmen halten können oder halten und somit ein Interessenskonflikt bestehen kann. Wir können außerdem nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns besprochenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Ferner kann zwischen den erwähnten Unternehmen und der GOLDINVEST Consulting GmbH direkt oder indirekt ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag bestehen, womit ebenfalls ein Interessenkonflikt gegeben sein kann

Wir setzen Cookies zum Betrieb und zur Sicherheit der Seite ein, aber auch Dienste Dritter setzen Cookies zum Webtracking bzw. Marketing.
Hinweise zum Datenschutz, Dienste Dritter und Widerspruch finden Sie in unserer Datenschutzerklärung