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- Nitesh Shah, Director – Research, WisdomTree

Der Goldpreis hat in den vergangenen zwei Monaten um 14 Prozent zugelegt. Der Zuwachs geht mit einem plötzlichen Renditerückgang bei US-Staatsanleihen und einer verstärkten Nachfrage nach sicheren Anlagen einher. Wie wir in unserer Analyse „Goldmarkt als Maß aller Dinge“ ausführten, haben die steigenden Spannungen zwischen den USA und China in Form von Handels- und Währungskonflikten auf dem Markt für Nervosität gesorgt, wodurch sich wiederum die Nachfrage nach sicheren Anlagen erhöht hat. Sowohl der Markt als auch die Trump-Regierung scheinen die US-Notenbank (Fed) zum Handeln gezwungen zu haben. Die Zornanfälle auf dem Markt haben die Entscheidungen der Fed klar beeinflusst: Die Zentralbank passte ihren geldpolitischen Kurs an, nachdem die Aktienmärkte zu Beginn dieses Jahres ins Wanken geraten waren. Die unentschlossene Vorgehensweise der Trump-Regierung beim Krisenthema Handel hat ebenso dazu geführt, dass die Fed eine Zinssenkung, quasi als „Versicherung“, durchgeführt hat. Die Fed Fund Futures zeigen, dass die Marktteilnehmer weitere Zinssenkungen im Laufe des Jahres erwarten, und dies wird die Renditen von US-Staatsanleihen voraussichtlich auf einem niedrigen Niveau halten.

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Goldpreiskonsolidierung im Zuge sinkender Zinsen

Nach dem Ausbruch im Juni konsolidierte sich der Goldpreis über der Marke von 1.400 US-Dollar je Feinunze. Das Edelmetall profitierte dabei von den expansiven Tönen seitens Vertretern der US-Notenbank Federal Reserve Bank (Fed) und der Europäischen Zentralbank (EZB). Vor der Sitzung des House Committee on Financial Services (Ausschuss des US-Repräsentantenhauses für die Aufsicht der Finanzdienstleistungsbranche) am 10. Juli ging der Fed-Vorsitzende Jerome Powell auf zunehmende Unsicherheiten, die Probleme im Handel, die Verschuldung und den Brexit sowie auf die Schwächen im internationalen verarbeitenden Gewerbe und in der Investitionstätigkeit weltweit ein. Nach weiteren, in Richtung einer gelockerten Geldpolitik weisenden Äußerungen des Chefs der Federal Reserve Bank of New York, John Williams, sowie des Fed-Vizevorsitzenden Richard Clarida, der sich unter Verweis auf den Deflationsdruck eindeutig für mögliche Zinssenkungen aussprach, erreichte Gold am 19. Juli ein neues 6-Jahres-Hoch von 1.453 US-Dollar. Nach der Sitzung des EZB-Rats am 25. Juli sprach auch der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi von einer steten Eintrübung der Aussichten. Wie erwartet läutete die Fed dann am 31. Juli mit ihrer ersten Zinssenkung seit 2008 den globalen Lockerungszyklus ein.

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1. Rückblick

Der Goldpreis kann seit seinem letzten Panik-Tiefpunkt am 16.August 2018 bei 1.160 US-Dollar in den letzten 11 Monaten um fast 300 US-Dollar deutlich zulegen. Zunächst startete diese Aufwärtswelle eher zäh und als maue Erholung getarnt. Mit der scharfen Korrektur an den Aktienmärkten und dem dadurch absehbaren Ende der Zinssteigerungen in den USA, drehte der Goldpreis aber ab Mitte November zunehmend auf und konnte bis Ende Februar bereits bis auf 1.346 US-Dollar ansteigen. Die anschließende Frühjahrs-Korrektur verlief relativ milde und fand schon Mitte Mai oberhalb der 200-Tagelinie bei 1.265 US-Dollar ihren Abschluss. Ende Mai schließlich zündete der Goldpreis seinen Turbo und schoss innerhalb von dreieinhalb Wochen aus dem Stegreif steil bis auf 1.438 US-Dollar nach oben. Dieser fulminante Anstieg beinhaltete auch den mühelosen Ausbruch über die langjährige Widerstandszone 1.350 – 1.375 US-Dollar. Die scharfe Ausbruchswelle wurde anschließend knapp drei Wochen auf hohem Niveau in einem Dreieck konsolidiert.

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Goldpreis setzt Aufwärtstrend fort und erreicht neues Jahreshoch

Quelle: Kagels Trading

Trend des Wochencharts: Aufwärts

Der abgebildete Wochenchart (mit logarithmischer Skalierung) zeigt die Kursentwicklung des in New York gehandelten Gold-Futures (GC) seit Anfang 2012 bei einem letzten Kurs von $1.426,5. Jeder Kursstab stellt die Kursbewegung für eine Woche dar.

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